§ 2281 BGB - Anfechtung durch den Erblasser

Bürgerliches Gesetzbuch | Jetzt kommentieren

Stand: 19.06.2017
   Buch 5 (Erbrecht)
      Abschnitt 4 (Erbvertrag)

(1) Der Erbvertrag kann auf Grund der §§ 2078, 2079 auch von dem Erblasser angefochten werden; zur Anfechtung auf Grund des § 2079 ist erforderlich, dass der Pflichtteilsberechtigte zur Zeit der Anfechtung vorhanden ist.

(2) Soll nach dem Tode des anderen Vertragschließenden eine zugunsten eines Dritten getroffene Verfügung von dem Erblasser angefochten werden, so ist die Anfechtung dem Nachlassgericht gegenüber zu erklären. Das Nachlassgericht soll die Erklärung dem Dritten mitteilen.


Erwähnungen in anderen Vorschriften

Folgende Vorschriften verweisen auf § 2281 BGB:


Nachrichten zum Thema

Entscheidungen zu § 2281 BGB

  • BildOLG-MUENCHEN, 10.02.2015, 31 Wx 427/14
    1. Zur Anfechtung der in einem gemeinschaftlichen Testament getroffenen eigenen Verfügungen durch den überlebenden Ehegatten.2. Die Verfügungen des verstorbenen Ehegatten bleiben wirksam, wenn er sie in gleicher Weise getroffen hätte, wenn die angefochtene Verfügung des anderen Ehegatten von vornherein nur den Inhalt gehabt hätte, den...
  • BildBAYOBLG, 21.02.2001, 1Z BR 30/00
    Zur Frage der Beweislast und Beweisanforderungen, wenn der Erbvertrag wegen Motivirrtums des Erblassers angefochten wird.

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