Suchen Sie jetzt einen Anwalt:
   

JuraForum.deGesetzeBBGB§ 2267 BGB - Gemeinschaftliches eigenhändiges Testament 

§ 2267 BGB - Gemeinschaftliches eigenhändiges Testament

Bürgerliches Gesetzbuch | Jetzt kommentieren

Stand: 26.09.2016
   Buch 5 (Erbrecht)
      Abschnitt 3 (Testament)
         Titel 8 (Gemeinschaftliches Testament)

Zur Errichtung eines gemeinschaftlichen Testaments nach § 2247 genügt es, wenn einer der Ehegatten das Testament in der dort vorgeschriebenen Form errichtet und der andere Ehegatte die gemeinschaftliche Erklärung eigenhändig mitunterzeichnet. Der mitunterzeichnende Ehegatte soll hierbei angeben, zu welcher Zeit (Tag, Monat und Jahr) und an welchem Ort er seine Unterschrift beigefügt hat.


Nachrichten zum Thema
  • BildErbe muss im Testament klar bestimmt sein (05.09.2013, 11:14)
    Enthält das Testament eine Formulierung, die offen lässt wer tatsächlich Erbe ist, so ist diese unwirksam. Der Erblasser darf anderen nicht die Benennung des Erben überlassen. GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Bremen,...
  • BildOhne konkrete Benennung des Erben ist ein Testament unwirksam (28.08.2013, 14:15)
    Wenn der Erblasser in seinem Testament denjenigen als Erben einsetzt, der sich bis zu seinem Tod um ihn kümmert, ohne jedoch eine konkreten Namen zu benennen, so ist dieses Testament nicht wirksam. GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln,...
  • BildPfeildiagramm stellt kein eigenhändiges Testament dar (26.06.2013, 10:03)
    Ein Pfeildiagramm stellt keine Errichtung eines wirksamen, eigenhändig geschriebenen Testaments dar. GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Bremen, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Nürnberg und...
  • BildBGB Urteile im Hinblick auf die Werbung namensgleicher Unternehmen (05.03.2013, 15:21)
    Sind namensgleiche Unternehmen in getrennten Wirtschaftsräumen tätig, dürfen diese unter Umständen auch im Gebiet des jeweils anderen Unternehmens für sich werben, wenn sie einige Formalien beachten. GRP Rainer Rechtsanwälte und Steuerberater,...
  • BildWann ist ein eigenhändig geschriebenes Testament formgültig? (17.12.2012, 14:39)
    Ein Testament ist nur dann als eigenhändig geschriebenes Testament formgültig, wenn es auf einer unbeeinflussten Schreibleistung des Erblassers beruht. Das hat derjenige nachzuweisen, der sich zur Begründung seines Erbscheinantrages auf die...
  • BildSprache im Alten Orient, Alten Testament und rabbinischen Judentum – Neuerscheinung aus Halle (16.07.2012, 14:10)
    Wer über Sprache nachdenken will, muss Abstand zu ihr gewinnen – und sollte gleichzeitig nicht aus dem Blick verlieren, dass sie nicht isoliert betrachtet, sondern vor allem im Kontext zwischenmenschlichen Handelns verstanden werden muss. Diesem...
  • BildGemeinschaftliches Wohnen im Alter (13.01.2012, 18:10)
    Ein Konzept aus Sozialer Arbeit, Ehrenamt und SolidaritätEin zukunftsweisendes Konzept zum Leben im Alter stellt am 18. Januar Professor Rolf Pfeiffer bei seiner Antrittsvorlesung an der Fachhochschule Jena vor. Der Wissenschaftler hält seinen...
  • Bild„BGB für Dummies“: Halberstädter Professor lässt Gesetz für jedermann verständlich werden (27.10.2011, 09:10)
    Ohne Vorkenntnisse das BGB zu verstehen, dies war die Idee von Prof. Dr. André Niedostadek vom Halberstädter Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz. Gerade druckfrisch ist das Ergebnis „BGB für Dummies“ für alle Interessierten...
  • BildLuchterhand veröffentlicht BGB Kommentar in 6. Auflage (18.04.2011, 11:38)
    Am 21. April veröffentlicht Luchterhand den erfolgreichen BGB Kommentar der renommierten Herausgeber Prütting, Wegen und Weinreich in 6. Auflage. Die aktuelle Auflage berücksichtigt unter anderem das neue Verjährungsrecht, Ausführungen zum...
  • BildGreifbare Gestalt Gottes - Darstellung Gottes im Alten Testament (17.12.2010, 10:00)
    Das personale, menschhafte Gottesbild des Alten Testaments bestimmt bis heute die Gottesvorstellungen: Gott hat die Gestalt eines Menschen und der Mensch ist das Ebenbild seines Schöpfers. Welchen Sinn hat es, von der Menschengestaltigkeit Gottes...

Entscheidungen zu § 2267 BGB

  • BildOLG-HAMM, 21.02.2014, 15 W 46/14
    Ist ein Erbschein wegen einer formenwirksamen letztwilligen Verfügung aufgrund gesetzlicher Erbfolge zu erteilen, kann der Richter die Entscheidung über den Erbscheinsantrag dem Rechtspfleger übertragen.
  • BildBAYOBLG, 16.03.2005, 1Z BR 77/04
    1. Auslegung eines gemeinschaftlichen Testaments, in dem die kinderlosen Ehegatten ihr Immobilienvermögen nach dem Tod des Letztversterbenden unter Übergehung der Schwester der Ehefrau den drei Familienstämmen der Kinder der Schwester zuwenden. 2. Zur Pflicht der Tatsacheninstanzen, Beweisangeboten zur Ermittlung des Erblasserwillens...
  • BildBAYOBLG, 18.12.2003, 1Z BR 130/02
    Zur Auslegung einer für den Fall des "gleichzeitigen Versterbens" der Eheleute in einem gemeinschaftlichen Testament verfügten Erbeinsetzung und zur Frage, ob in diesen Worten eine Andeutung dafür gefunden werden kann, dass die Erbeinsetzung auch für den Fall des Nacheinanderversterbens gemeint sein sollte.
  • BildBAYOBLG, 10.12.2003, 1Z BR 71/03
    1. Auswirkungen der Formnichtigkeit einer einem gemeinschaftlichen Testament angefügten nicht unterschriebenen Wiederverheiratungsklausel auf die in dem Testament verfügte Einsetzung des Ehegatten zum Alleinerben. 2. Anordnung einer Nachlasspflegschaft bei konkreten im Erbscheinsverfahren erst noch zu klärenden Zweifeln an der...
  • BildBAYOBLG, 14.11.2003, 1Z BR 106/02
    Zur Auslegung eines von Ehegatten in der Weise errichteten Testaments, dass der eine Ehegatte - in Ich-Form - seine letztwilligen Verfügungen niederschreibt und der andere Ehegatte diese - mit dem Zusatz: "Dieses Testament ist auch mein letzter Wille" - mitunterzeichnet.
  • BildOLG-SCHLESWIG, 02.11.2003, 3 Wx 47/02
    Zur Auslegung der Formulierung "bei gemeinsamen Tod" in einem gemeinschaftlichen Testament von Ehegatten.
  • BildBAYOBLG, 12.08.2003, 1Z BR 35/03
    1. Zur Frage, ob sich bei der Anfechtung einer wechselbezüglichen Verfügung eines gemeinschaftlichen Testaments durch Dritte nach der Regelung des § 2271 Abs. 1 BGB Einschränkungen ergeben, wenn der Erblasser den Anfechtungsgrund kannte, aber seine Verfügung nicht formgerecht widerrufen hat. 2. Zu den Anforderungen an den Nachweis...
  • BildBAYOBLG, 24.01.2003, 1Z BR 14/02
    Zur Frage, wie Testamente auszulegen sind.
  • BildOLG-FRANKFURT, 06.08.2001, 20 W 483/00
    Die Bezugnahme auf ein formgültiges, nur vom Ehepartner unterschriebenes gemeinschaftliches Ehegattentestament erfüllt das Formerfordernis des § 2247 BGB.
  • BildBAYOBLG, 27.03.2001, 1Z BR 130/00
    Zur Auslegung des in einem von einem Nichtehegatten testamentarisch bestimmten Satzes: "Sollte uns beiden ein Unglück zustoßen".

Kommentar schreiben

50 - Sec h/s =

Bisherige Kommentare zur Vorschrift (0)

(Keine Kommentare vorhanden)

Fragen Sie einen Anwalt!
Anwälte sind gerade online.
Schnelle Antwort auf Ihre Rechtsfrage.

Anwalt für Zivilrecht - Top Orte

Weitere Orte finden Sie unter


JuraForum-Suche

Durchsuchen Sie hier JuraForum.de nach bestimmten Begriffen:

© 2003-2016 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.