§ 2265 BGB - Errichtung durch Ehegatten

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Stand: 19.06.2017
   Buch 5 (Erbrecht)
      Abschnitt 3 (Testament)
         Titel 8 (Gemeinschaftliches Testament)

Ein gemeinschaftliches Testament kann nur von Ehegatten errichtet werden.


Nachrichten zum Thema

Entscheidungen zu § 2265 BGB

  • BildLAG-DUESSELDORF, 29.10.2015, 11 Sa 537/15
    Urlaubsabgeltung des Erben bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Tod des Arbeitnehmers (bejaht; entgegen BAG Urteil vom 12.03.2013 - 9 AZR 532/11.
  • BildOLG-MUENCHEN, 23.07.2008, 31 Wx 34/08
    1. Für ein gemeinschaftliches Testament ist es nicht ausreichend, dass Ehegatten in getrennten Urkunden am selben Tag und Ort im Wesentlichen inhaltsgleiche Verfügungen getroffen haben. 2. Ein gemeinschaftliches Testament kann im Einzelfall vorliegen, wenn die Ehegatten sich in getrennten Urkunden jeweils zu Alleinerben einsetzen und...
  • BildOLG-CELLE, 15.06.2006, 6 U 99/06
    1. Die Anerkennung einer Schenkung setzt ein lebzeitiges Eigeninteresse des Erblassers voraus. 2. Für die Annahme eines solchen Eigeninteresses reicht es nicht aus, wenn der Erblasser durch seine Schenkung nur seiner Zuneigung zum Beschenkten Ausdruck verleihen oder diesen versorgt wissen möchte. 3. Dies gilt selbst dann, wenn es...
  • BildKAMMERGERICHT-BERLIN, 29.11.2005, 1 W 17/05
    Ergibt sich, dass die Schlusserbeneinsetzung in einem gemeinschaftlichen Testament von Eheleuten nur für den Fall des gemeinsamen Versterbens gewollt ist, ergibt sich daraus, dass dem überlebenden Ehegatten die Testierfreiheit erhalten bleiben soll. In einem solchen Fall kann die für den Fall des Nacheinanderversterbens fehlende...
  • BildOLG-FRANKFURT, 01.04.2003, 20 W 386/02
    Haben sich Eheleute in einem gemeinsamen Testament zu alleinigen und ausschließlichen Erben mit der Maßgabe eingesetzt, dass der Überlebende über den Nachlass des Erstversterbenden völlig frei und uneingeschränkt verfügen kann und haben sie gleichzeitig bestimmt, dass im Falle der Wiederverheiratung das Erbrecht des überlebenden...
  • BildOLG-FRANKFURT, 13.02.2003, 20 W 475/01
    Eine Pflichtteilsklausel, die den überlebenden Ehegatten schützen soll, kann ohne besonderen Anhaltspunkt nicht als Strafklausel für Streitigkeiten der Miterben nach dem letzten Erbfall angesehen werden.
  • BildOLG-ZWEIBRüCKEN, 17.07.2002, 3 W 82/02
    1. Ein gemeinschaftliches Testament scheidet nicht schon deshalb aus, weil die Ehegatten in zwei getrennten Urkunden testiert haben. 2. Haben die Eheleute ohne Bezugnahme aufeinander in getrennten Schriftstücken ihre letztwilligen Verfügungen getroffen, liegt ein gemeinschaftliches Testament jedoch nur dann vor, wenn den beiden...
  • BildBAYOBLG, 16.05.2001, 1Z BR 2/01
    Zur Frage der Wechselbezüglichkeit einer Ersatzerbeneinsetzung in einem gemeinschaftlichen Testament, in dem sich die Ehegatten gegenseitig zu Alleinerben einsetzen.
  • BildBAYOBLG, 27.03.2001, 1Z BR 130/00
    Zur Auslegung des in einem von einem Nichtehegatten testamentarisch bestimmten Satzes: "Sollte uns beiden ein Unglück zustoßen".
  • BildOLG-ZWEIBRÜCKEN, 21.08.2000, 3 W 144/00
    Formerfordernis bei gemeinschaftlichem Testament BGB §§ 133, 2247, 2265, 2267 Ein gemeinschaftliches Testament kann auch dann vorliegen, wenn beide Ehegatten ihre jeweiligen letztwilligen Verfügungen auf derselben Urkunde niedergeschrieben haben.

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