- BAYOBLG, 22.02.2005, 1Z BR 94/04
1. Alleinerbeneinsetzung durch Zuwendung des Immobilienvermögens und des nach Abzug von Geldzuwendungen verbleibenden übrigen Vermögens.
2. Kein Widerruf der Erbeinsetzung durch einen Nachtrag, in dem der so bedachte Alleinerbe zum Testamentsvollstrecker eingesetzt wird und die Aufgaben des Testamentsvollstreckers beschrieben werden.
- BAYOBLG, 12.07.2004, 1Z BR 49/04
Zur Feststellung des Errichtungszeitpunkts bei datumsgleichen Testamenten.
- BAYOBLG, 10.05.2004, 1Z BR 110/03
Auslegung eines vor einem spanischen Notar errichteten Testaments, in dem der deutsche Erblasser seine Lebensgefährtin zur Alleinerbin des in Spanien belegenen Vermögens einsetzt und erklärt, dass er seinen Kindern ausreichend Vermögensgegenstände in seinem in Deutschland errichteten Testament zugedacht hat, um deren...
- OLG-FRANKFURT, 15.05.2003, 20 W 179/02
Unterzeichnet der Erblasser sein anderweitig widerrufenes, eigenhändiges Testament unter Angabe des Datums und des Ortes erneut, so kann dies eine wirksame letztwillige Verfügung sein.
- OLG-FRANKFURT, 07.04.2003, 20 W 368/02
Wenn der Erblasser in einem früheren Testament zahlreiche Anordnungen getroffen, mehrere Personen als Miterben eingesetzt und zur Abwicklung einen Testamentsvollstrecker ernannt hat, so kann ein späteres Testament, in dem der Erblasser lediglich seine künftige Ehefrau zur Alleinerbin bestimmt, auch den Widerruf der...
- OLG-FRANKFURT, 01.04.2003, 20 W 368/02
Wenn der Erblasser in einem früheren Testament zahlreiche Anordnungen getroffen , mehrere Personen als Miterben eingesetzt und zur Abwicklung einen testamentsvollstrecker ernannt hat, so kann ein späteres Testament, in dem der Erblasser lediglich seine künftige Ehefrau zur Alleinerbin bestimmt, auch den Widerruf der...
- BAYOBLG, 10.03.2003, 1Z BR 95/02
Zur Frage der Auslegung eines Testaments, in dem der Erblasser mehreren Personen sein Grundvermögen und Hälfteanteile an Konten zugewendet, jedoch erhebliches "Schwarzgeldvermögen" nicht erwähnt hat.
- BAYOBLG, 24.01.2003, 1Z BR 14/02
Zur Frage, wie Testamente auszulegen sind.
- BAYOBLG, 18.10.2002, 1Z BR 41/02
Zur Auslegung eines Testamentes, indem zum Ausdruck kommt, dass je nach der Höhe der Verschuldung der Sohn oder dessen Abkömmlinge Erben werden sollen.
- BAYOBLG, 23.08.2002, 1Z BR 61/02
Zur Frage, ob jemand bei schwerer langjähriger Alkoholerkrankung mit Tablettenmissbrauch testierfähig ist.
- OLG-CELLE, 19.06.2002, 6 AR 2/02
Zuständiges Gericht für die Aufbewahrung der Vorschrift eines gemeinschaftlichen Testaments nach der Eröffnung des Testaments des zunächst verstorbenen Ehegatten ist das Nachlassgericht, nicht dagegen das Gericht, bei dem das Testament ursprünglich verwahrt wurde.
- OLG-NAUMBURG, 28.03.2002, 11 U 229/01
Der unterzeichnete und mit der Jahreszahl versehene schriftliche Vermerk des Erblassers auf einem Grundbuchauszug, in dem er erklärt, jemandem Grundstücks-(mit)eigentum zuwenden zu wollen, kann sich als wirksames Vermächtnis darstellen, auch wenn daneben weitere letztwillige Verfügungen existieren.
- BAYOBLG, 18.03.2002, 1Z BR 46/01
Zur Frage der Auslegung eines Ehegattentestaments nach vorangegangener Aufhebung eines Erbvertrages.
- BAYOBLG, 12.03.2002, 1Z BR 14/01
Zur Frage, wie Erbeinsetzung und Vermächtnis voneinander abzugrenzen sind, wenn 38 Personen mit soviel Geldbeträgen bedacht werden, das der Nachlass erschöpft ist.
- OLG-FRANKFURT, 07.11.2000, 13 W 46/00
Eine den Erben beeinträchtigende Schenkung des Erblassers liegt nicht vor, wenn dieser damit seine eigene Versorgung im Alter sicherstellen will.
- BAYOBLG, 24.02.2000, 1Z BR 40/99
1. Hat ein Erblasser in einem späteren Testament nur die Erbeinsetzung wiederholt, dagegen nicht die in einem früheren Testament angeordnete Nacherbfolge, so kann ein derartiger Widerspruch zwischen nacheinander errichteten letztwilligen Verfügungen gemäß § 2258 Abs. 1 BGB zur Aufhebung der Nacherbfolge führen.
2. Ist nicht...