§ 2139 BGB - Wirkung des Eintritts der Nacherbfolge

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Stand: 28.11.2016
   Buch 5 (Erbrecht)
      Abschnitt 3 (Testament)
         Titel 3 (Einsetzung eines Nacherben)

Mit dem Eintritt des Falles der Nacherbfolge hört der Vorerbe auf, Erbe zu sein, und fällt die Erbschaft dem Nacherben an.


Nachrichten zum Thema

Entscheidungen zu § 2139 BGB

  • BildOLG-MUENCHEN, 14.03.2014, 34 Wx 502/13
    1. Zur Berichtigung des Grundbuchs nach dem Tod des Vorerben.2. Setzt sich die Nacherbfolge im Weg der dinglichen Surrogation an einem Grundstück (-santeil) fort, das der Vorerbe im Weg der Erbauseinandersetzung aus dem Nachlass erworben hat, so kann nach dem Eintritt des Nacherbfalls die Eigentümereintragung auf den Nacherben...
  • BildBAYOBLG, 02.02.2004, 1Z BR 43/03
    Eintritt des Nacherbfalls wegen Nichteinhaltung einer testamentarisch angeordneten Bauverpflichtung.
  • BildBAYOBLG, 07.01.2004, 1Z BR 85/03
    Fehlende Beschwerdeberechtigung des Nacherben, wenn der von ihm gestellte Antrag auf Erteilung eines Erbscheins an den Vorerben (mit Nacherbenvermerk) abgelehnt wurde.
  • BildOLG-HAMM, 11.06.2002, 15 W 170/02
    1) Derjenige, dem nach § 894 BGB ein Anspruch auf Grundbuchberichtigung zusteht, ist zur Einlegung der Beschwerde gegen eine unter dem Schutz des öffentlichen Glaubens des Grundbuchs stehende Eintragung auch dann befugt, wenn diese Eintragung auf seinen eigenen Antrag vorgenommen wurde. 2) Setzt sich die Nacherbfolge im Wege der...
  • BildBVERWG, 21.03.2001, BVerwG 8 B 265.00
    Leitsatz: Ein Nacherbe ist vor Eintritt des Nacherbfalls nicht i.S. des § 42 Abs. 2 VwGO befugt, die gegenüber dem Vorerben abgelehnte Rückübertragung eines Vermögenswertes mit einer Verpflichtungsklage weiterzuverfolgen. (im Anschluss an Beschluss vom 27. Oktober 1997 - BVerwG 4 BN 20.97 - Buchholz 310 § 47 VwGO Nr. 122). Beschluss...
  • BildBAYOBLG, 02.11.2000, 1Z BR 86/00
    Ein Testament ist wirksam, wenn die Nacherbfolge daran anknüpft, dass die Vorerbin eine andere Person in ein zum Nachlaß gehörendes Anwesen einläßt.
  • BildBAYOBLG, 02.11.2000, 2Z BR 111/00
    Ist das Grundbuch wegen des Todes eines BGB-Gesellschafters zu berichtigen, muß der Text des Gesellschaftsvertrages nachgewiesen werden. Ist gesellschaftsvertraglich vorgesehen, daß beim Tod eines BGB-Gesellschafters die Erben an seine Stelle treten, so tritt bei bestehender Vor- und Nacherbschaft zunächst allein der Vorerbe in die...

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