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JuraForum.deGesetzeBBGB§ 2101 BGB - Noch nicht gezeugter Nacherbe 

§ 2101 BGB - Noch nicht gezeugter Nacherbe

Bürgerliches Gesetzbuch | Jetzt kommentieren

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Stand: 26.01.2015
   Buch 5 (Erbrecht)
      Abschnitt 3 (Testament)
         Titel 3 (Einsetzung eines Nacherben)

(1) Ist eine zur Zeit des Erbfalls noch nicht gezeugte Person als Erbe eingesetzt, so ist im Zweifel anzunehmen, dass sie als Nacherbe eingesetzt ist. Entspricht es nicht dem Willen des Erblassers, dass der Eingesetzte Nacherbe werden soll, so ist die Einsetzung unwirksam.

(2) Das Gleiche gilt von der Einsetzung einer juristischen Person, die erst nach dem Erbfall zur Entstehung gelangt; die Vorschrift des § 84 bleibt unberührt.


Weitere Vorschriften um § 2101 BGB

Entscheidungen zu § 2101 BGB

  • OLG-HAMM, 18.03.2004, 15 W 38/04
    1) Eine Erbschaft kann auch bereits vor Beginn der besonderen Ausschlagungsfrist des § 2306 Abs. 1 S. 2 BGB angenommen werden. In einem solchen Fall kann nur noch die Annahme angefochten werden. 2) Die Beschränkung des Erbteils mit einer Nacherbfolge begründet eine verkehrswesentliche Eigenschaft im Sinne des § 119 Abs. 2 BGB. 3) Ein...

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