§ 208 BGB - Hemmung der Verjährung bei Ansprüchen wegen Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung

Bürgerliches Gesetzbuch | Jetzt kommentieren

Stand: 16.10.2017
   Buch 1 (Allgemeiner Teil)
      Abschnitt 5 (Verjährung)
         Titel 2 (Hemmung, Ablaufhemmung und Neubeginn der Verjährung)

Die Verjährung von Ansprüchen wegen Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung ist bis zur Vollendung des 21. Lebensjahrs des Gläubigers gehemmt. Lebt der Gläubiger von Ansprüchen wegen Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung bei Beginn der Verjährung mit dem Schuldner in häuslicher Gemeinschaft, so ist die Verjährung auch bis zur Beendigung der häuslichen Gemeinschaft gehemmt.


Erwähnungen in anderen Vorschriften

Folgende Vorschriften verweisen auf § 208 BGB:

  • Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
    • Buch 1 (Allgemeiner Teil)
      • Abschnitt 5 (Verjährung)
        • Titel 2 (Hemmung, Ablaufhemmung und Neubeginn der Verjährung)
      • § 207 Hemmung der Verjährung aus familiären und ähnlichen Gründen



Nachrichten zum Thema

Entscheidungen zu § 208 BGB

  • BildOLG-KOBLENZ, 25.06.2007, 12 U 1435/05
    Gesamtschuldner sind im Verhältnis zueinander zu gleichen Anteilen verpflichtet, soweit nicht ein anderes bestimmt ist. Dabei kann sich die andere Bestimmung auch aus den Umständen ergeben. Bei einer Gesamtschuldnerschaft von Architekt und Bauhandwerker kommt es auf die jeweiligen Aufgaben- und Verantwortungsbereiche des Bauhandwerkers...
  • BildSAARLAENDISCHES-OLG, 14.11.2006, 4 U 227/06
    Rechtsmissbräuchliche Erhebung einer Verjährungseinrede.
  • BildOLG-KOBLENZ, 23.06.2006, 10 U 1730/05
    Die Bezirksschornsteinfegermeister in Rheinland-Pfalz haften dem Landesinnungsverband nicht unmittelbar für Kosten der auswärtigen Unterbringung im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung, für die sie bei ihnen beschäftigte Auszubildende feststellen.
  • BildBGH, 20.06.2002, IX ZR 444/00
    Zur Auslegung eines verjährungsunterbrechenden Anerkenntnisses des Schuldners.
  • BildBGH, 08.05.2002, I ZR 28/00
    a) Zu den Voraussetzungen, unter denen das Führen von Vergleichsverhandlungen ein Anerkenntnis i.S. des § 208 BGB a.F. beinhaltet. b) Die Vernehmung eines mittelbaren Zeugen bezüglich innerer Tatsachen bei einer bestimmten Person kann nicht deshalb abgelehnt werden, weil nicht diese Person selbst als Zeuge benannt worden ist.

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