§ 206 BGB - Hemmung der Verjährung bei höherer Gewalt

Bürgerliches Gesetzbuch | Jetzt kommentieren

Stand: 19.06.2017
   Buch 1 (Allgemeiner Teil)
      Abschnitt 5 (Verjährung)
         Titel 2 (Hemmung, Ablaufhemmung und Neubeginn der Verjährung)

Die Verjährung ist gehemmt, solange der Gläubiger innerhalb der letzten sechs Monate der Verjährungsfrist durch höhere Gewalt an der Rechtsverfolgung gehindert ist.


Erwähnungen von § 206 BGB in anderen Vorschriften

Folgende Vorschriften verweisen auf § 206 BGB:

  • Handelsgesetzbuch (HGB)
    • Erstes Buch (Handelsstand)
      • Dritter Abschnitt (Handelsfirma)
    • § 26
    • Zweites Buch (Handelsgesellschaften und stille Gesellschaft)
      • Erster Abschnitt (Offene Handelsgesellschaft)
        • Sechster Titel (Verjährung. Zeitliche Begrenzung der Haftung.)
      • § 160
  • Umwandlungsgesetz (UmwG)
    • Zweites Buch (Verschmelzung)
      • Zweiter Teil (Besondere Vorschriften)
        • Erster Abschnitt (Verschmelzung unter Beteiligung von Personengesellschaften)
          • Erster Unterabschnitt (Verschmelzung unter Beteiligung von Personenhandelsgesellschaften)
        • § 45 Zeitliche Begrenzung der Haftung persönlich haftender Gesellschafter
    • Drittes Buch (Spaltung)
      • Erster Teil (Allgemeine Vorschriften)
        • Zweiter Abschnitt (Spaltung zur Aufnahme)
      • § 133 Schutz der Gläubiger und der Inhaber von Sonderrechten
      • Zweiter Teil (Besondere Vorschriften)
        • Siebenter Abschnitt (Ausgliederung aus dem Vermögen eines Einzelkaufmanns)
          • Zweiter Unterabschnitt (Ausgliederung zur Aufnahme)
        • § 157 Zeitliche Begrenzung der Haftung für übertragene Verbindlichkeiten
    • Fünftes Buch (Formwechsel)
      • Zweiter Teil (Besondere Vorschriften)
        • Erster Abschnitt (Formwechsel von Personengesellschaften)
          • Erster Unterabschnitt (Formwechsel von Personenhandelsgesellschaften)
        • § 224 Fortdauer und zeitliche Begrenzung der persönlichen Haftung
  • Baugesetzbuch (BauGB)
    • Erstes Kapitel (Allgemeines Städtebaurecht)
      • Fünfter Teil (Enteignung)
        • Zweiter Abschnitt (Entschädigung)
      • § 102 Rückenteignung
  • Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
    • Buch 1 (Allgemeiner Teil)
      • Abschnitt 3 (Rechtsgeschäfte)
        • Titel 2 (Willenserklärung)
      • § 124 Anfechtungsfrist
      • Abschnitt 5 (Verjährung)
        • Titel 2 (Hemmung, Ablaufhemmung und Neubeginn der Verjährung)
      • § 204 Hemmung der Verjährung durch Rechtsverfolgung
    • Buch 2 (Recht der Schuldverhältnisse)
      • Abschnitt 8 (Einzelne Schuldverhältnisse)
        • Titel 24 (Schuldverschreibung auf den Inhaber)
      • § 802 Zahlungssperre
    • Buch 3 (Sachenrecht)
      • Abschnitt 3 (Eigentum)
        • Titel 4 (Ansprüche aus dem Eigentum)
      • § 1002 Erlöschen des Verwendungsanspruchs
    • Buch 4 (Familienrecht)
      • Abschnitt 1 (Bürgerliche Ehe)
        • Titel 3 (Aufhebung der Ehe)
      • § 1317 Antragsfrist
      • Abschnitt 2 (Verwandtschaft)
        • Titel 2 (Abstammung)
      • § 1600b Anfechtungsfristen
        • Titel 7 (Annahme als Kind)
          • Untertitel 1 (Annahme Minderjähriger)
        • § 1762 Antragsberechtigung; Antragsfrist, Form
    • Buch 5 (Erbrecht)
      • Abschnitt 2 (Rechtliche Stellung des Erben)
        • Titel 1 (Annahme und Ausschlagung der Erbschaft, Fürsorge des Nachlassgerichts)
      • § 1944 Ausschlagungsfrist
      • § 1954 Anfechtungsfrist
      • Abschnitt 3 (Testament)
        • Titel 1 (Allgemeine Vorschriften)
      • § 2082 Anfechtungsfrist
      • Abschnitt 4 (Erbvertrag)
    • § 2283 Anfechtungsfrist
  • Aktiengesetz (AktG)
    • Drittes Buch (Verbundene Unternehmen)
      • Dritter Teil (Eingegliederte Gesellschaften)
    • § 327 Ende der Eingliederung

Nachrichten zum Thema

Entscheidungen zu § 206 BGB

  • BildLAG-KOELN, 18.12.2015, 4 Sa 615/15
    Ausschlussfristen und Hinweispflichten des Arbeitgebers auf bestehende Ansprüche, Rechtsmissbrauch.
  • BildOLG-HAMM, 07.07.2015, 15 W 329/14
    Zur Frage der Identität eines in der Anfechtungserklärung genannten Anfechtungsgrundes mit einem später schriftsätzlich geltend gemachten abweichenden Anfechtungsgrund.
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    1. Die Befugnis des Testamentsvollstreckers zur Inbesitznahme der Nachlassgegenstände gemäß § 2205 S. 2 BGB begründet keinen von der materiellen Rechtslage losgelösten Herausgabeanspruch. Da der Testamentsvollstrecker das Recht des Erben geltend macht, muss er sich die Einwendungen entgegen halten lassen, die dem Erben gegenüber...
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    Zur Beweislast und Beweiswürdigung bei Streit über die Ursache des Schimmelpilzbefalls zwischen Mieter und Vermieter.
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    BGB § 2069, 2096 1. Hat der Erblasser in seiner letztwilligen Verfügung eine ihm nahe stehende Person (hier seine jahrzehntelange Lebensgefährtin) bedacht, so legt die Lebenserfahrung für den Fall des vorzeitigen Wegfalls des von ihm eingesetzten Erben die Prüfung nahe, ob der Erblasser im Zeitpunkt der Errichtung des Testaments eine...
  • BildARBG-OBERHAUSEN, 19.04.2012, 4 Ca 2167/11
    Der Anspruch auf Zahlung einer Sozialplanabfindung unterliegt auch dann, wenn es sich hierbei um eine Masseverbindlichkeit im Sinne des § 123 Abs. 2 Satz 1 InsO handelt, der dreijährigen Verjährungsfrist des § 195 BGB. Die Erstattung der Masseunzulänglichkeitsanzeige gemäß § 208 InsO führt nicht zu einer Hemmung der Verfjährung.

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