§ 2042 BGB - Auseinandersetzung

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Stand: 17.07.2017
   Buch 5 (Erbrecht)
      Abschnitt 2 (Rechtliche Stellung des Erben)
         Titel 4 (Mehrheit von Erben)
            Untertitel 1 (Rechtsverhältnis der Erben untereinander)

(1) Jeder Miterbe kann jederzeit die Auseinandersetzung verlangen, soweit sich nicht aus den §§ 2043 bis 2045 ein anderes ergibt.

(2) Die Vorschriften des § 749 Abs. 2, 3 und der §§ 750 bis 758 finden Anwendung.


Erwähnungen in anderen Vorschriften

Folgende Vorschriften verweisen auf § 2042 BGB:


Nachrichten zum Thema

Entscheidungen zu § 2042 BGB

  • BildVG-BAYREUTH, 23.07.2014, B 4 K 13.624
    Fremdenverkehrsbeitrag;Aufhebung der Erbengemeinschaft erst mit dinglichem Vollzug der beschlossenen Verteilung des Eigentums;Subsidiarität der Feststellungsklage und vorbeugende Feststellungsklage im BeitragsrechtBekanntgabe des Bescheides; Angabe des Beitragsschuldners; selbständig tätige Personen; mittelbarer...
  • BildOLG-NUERNBERG, 16.07.2014, 12 U 2267/12
    1. Die gemeinschaftliche Ausübung der Rechte aus einem Geschäftsanteil an einer GmbH durch mehrere Mitberechtigte gemäß § 18 Abs. 1 GmbHG, insbesondere die Bestellung eines gemeinsamen Vertreters der Mitberechtigten gemäß § 18 Abs. 3 Satz 1 GmbHG, erfolgt nach den Vorschriften des jeweiligen Gemeinschaftsverhältnisses. Im Falle eines...
  • BildOLG-FRANKFURT, 14.07.2006, 20 W 369/05
    1. Die Unrichtigkeit des Grundbuchs im Hinblick auf einen Testamentsvollstreckervermerk kann durch den Nachweis in der Form des § 29 GBO geführt werden, dass der betroffene Grundbesitz aus dem Nachlass ausgeschieden oder die Testamentsvollstreckung insgesamt beendet ist. 2. Ohne Auflassungserklärung scheidet ein Nachlassgrundstück mit...
  • BildBAYOBLG, 01.03.2005, 2Z BR 231/04
    1. Der Vorerbe und der Nacherbe können ohne Zustimmung des Ersatznacherben ein zur Erbschaft gehörendes Grundstück in der Weise auf den Vorerben zu Alleineigentum übertragen, dass das Grundstück aus dem Nachlass ausscheidet und damit von der Nacherbeneinsetzung nicht mehr erfasst wird. 2. In einem solchen Fall kann das Grundbuch nach...
  • BildBGH, 27.10.2004, IV ZR 174/03
    Anteile von Miterben, die aus einer fortbestehenden Erbengemeinschaft durch Teilauseinandersetzung ausscheiden, wachsen den in der Erbengemeinschaft verbleibenden Miterben im Verhältnis ihrer bisherigen Anteile an (Bestätigung von BGHZ 138, 8, 11).
  • BildOLG-KARLSRUHE, 06.08.2004, 14 U 205/02
    1. Der Testamentsvollstrecker hat ein rechtliches Interesse an der Feststellung, ob ein Erbprätendent, an dessen Berechtigung er zweifelt, Erbe ist. Die hierauf gerichtete Prozessführung des Testamentsvollstreckers liegt daher im Rahmen seiner Verwaltungstätigkeit. 2. Kommt in ihr eine entsprechende Zweckrichtung zum Ausdruck, so kann...
  • BildOLG-FRANKFURT, 20.03.2003, 20 W 76/03
    Die Gebührenfreiheit nach § 60 Abs. 4 KostO gilt nicht für die Eintragung von (Mit-)erben als Eigentümer im Grundbuch auf Grund vorausgegangener Erbauseinandersetzung (Aufrechterhaltung der bisherigen Senatsrechtsprechung).
  • BildOLG-FRANKFURT, 24.02.2003, 20 W 489/02
    Bei einer ungeteilten Erbengemeinschaft hat der einzelne Miterbe gegen den Willen der anderen Miterben Miterben keinen Anspruch auf Auszahlung eines Kaufpreisanteils hinsichtlich eines von der Erbengemeinschaft aus der Erbmasse verkauften Grundstücks.
  • BildOLG-CELLE, 25.04.2002, 22 U 99/01
    Die unmittelbare Klage einer Miterbin auf Zahlung des auf sie entfallenden Anteils am Nachlass gegen nur einen von mehreren weiteren Miterben ist auch ohne Aufstellung eines zugrundeliegenden Teilungsplans ausnahmsweise dann zulässig, wenn die verklagte Miterbin allein im Besitz des verbliebenen und teilungsreifen Nachlasses ist, und...
  • BildBGH, 17.04.2002, IV ZR 226/00
    Zur Auseinandersetzung durch Begründung von Wohnungseigentum gemäß einer Teilungsanordnung des Erblassers, wenn unter den Erben Streit über die Ausgestaltung der Gemeinschaftsordnung besteht.

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