§ 1857 BGB - Aufhebung der Befreiung durch das Familiengericht

Bürgerliches Gesetzbuch | Jetzt kommentieren

Stand: 05.12.2016
   Buch 4 (Familienrecht)
      Abschnitt 3 (Vormundschaft, Rechtliche Betreuung, Pflegschaft)
         Titel 1 (Vormundschaft)
            Untertitel 5 (Befreite Vormundschaft)

Die Anordnungen des Vaters oder der Mutter können von dem Familiengericht außer Kraft gesetzt werden, wenn ihre Befolgung das Interesse des Mündels gefährden würde.


Nachrichten zum Thema

Entscheidungen zu § 1857 BGB

  • BildOLG-MUENCHEN, 26.10.2005, 33 Wx 171/05
    Auch ein geschäftsfähiger Betreuter kann seinen Betreuer, der nicht zum Kreis der privilegierten Betreuer im Sinne von § 1608i Abs. 2 Satz 2 BGB zählt, nicht von der Rechnungslegungspflicht befreien.
  • BildBAYOBLG, 15.11.2002, 3Z BR 210/02
    Eine Ermessensentscheidung des Tatrichters kann vom Gericht der weiteren Beschwerde nur auf Rechtsfehler überprüft werden.
  • BildOLG-THUERINGEN, 04.10.2000, 6 W 559/00
    04.10.2000 6 W 559/00 Rechtliche Grundlage: BGB § 1908i Abs. 2 S. 2; BGB § 1982; BGB § 1857a 1. Auch wenn mit dem Ende des Betreueramts grundsätzlich das Aufsichtsrecht des Vormundschaftsgerichts gegenüber dem bisherigen Betreuer endet, bleibt ein Restbestand von Rechten und Pflichten im Rahmen des § 1892 BGB bestehen, so dass das...

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