§ 1026 BGB - Teilung des dienenden Grundstücks

Bürgerliches Gesetzbuch | Jetzt kommentieren

Stand: 16.10.2017
   Buch 3 (Sachenrecht)
      Abschnitt 4 (Dienstbarkeiten)
         Titel 1 (Grunddienstbarkeiten)

Wird das belastete Grundstück geteilt, so werden, wenn die Ausübung der Grunddienstbarkeit auf einen bestimmten Teil des belasteten Grundstücks beschränkt ist, die Teile, welche außerhalb des Bereichs der Ausübung liegen, von der Dienstbarkeit frei.


Erwähnungen in anderen Vorschriften

Folgende Vorschriften verweisen auf § 1026 BGB:

  • Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
    • Buch 3 (Sachenrecht)
      • Abschnitt 4 (Dienstbarkeiten)
        • Titel 3 (Beschränkte persönliche Dienstbarkeiten)
      • § 1090 Gesetzlicher Inhalt der beschränkten persönlichen Dienstbarkeit



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Entscheidungen zu § 1026 BGB

  • BildOLG-MUENCHEN, 15.05.2015, 34 Wx 103/15
    Zulässigkeit einer unbeschränkten Grundbuchbeschwerde gegen die amtliche Eintragung eines Klarstellungsvermerks im Grundbuch (hier: Erfassung eines mit aktueller Flurnummer bezeichneten Grundstücks von einem Geh- und Fahrtrecht nach Verschmelzung und Herausmessung von Grundstücksflächen).
  • BildOLG-MUENCHEN, 14.01.2015, 34 Wx 446/14
    1. Wird eine Grunddienstbarkeit nach Teilung des dienenden Grundstücks an einem Teil gelöscht, obwohl der Ausübungsbereich des Rechts sich auch auf den Teil erstreckt, kommt die Eintragung eines Widerspruchs zugunsten des Berechtigten in Betracht.2. Gegen die Eintragung des Widerspruchs kann mit dem Ziel, diesen zu löschen,...
  • BildOLG-MUENCHEN, 17.11.2014, 34 Wx 369/14
    Zum Nachweis des Erlöschens einer in der Ausübung auf eine bestimmte Grundstücksfläche beschränkten Grunddienstbarkeit (Geh- und Fahrtrecht; hier: Vergleich des Fortführungsnachweises mit dem der Bestellungsurkunde beigefügten Lageplan).
  • BildOLG-MUENCHEN, 03.09.2014, 34 Wx 90/14
    1. Zur Löschung einer ausübungsbeschränkten Dienstbarkeit (Geh- und Fahrtrecht) bei Teilung des dienenden Grundstücks.2. Die Löschung am abgeschriebenen Grundstücksteil kann im Berichtigungsverfahren durchgeführt werden, wenn die Beschränkung der Ausübung nachgewiesen ist und feststeht, dass sich die Ausübung nicht - wenn auch nur in...
  • BildOLG-MUENCHEN, 30.06.2014, 34 Wx 168/14
    1. Unzulässigkeit einer Beschwerde, mit der die Zurückweisung eines zurückgenommenen Löschungsantrags angegriffen wird.2. Der Nachweis der Unrichtigkeit des Grundbuchs obliegt dem Antragsteller - ungeschmälert - auch dann, wenn sich die zur Nachweisführung erforderliche Bewilligungsurkunde nicht bei den Grundakten befindet.
  • BildOLG-MUENCHEN, 22.04.2014, 34 Wx 134/14
    1. Zu den Voraussetzungen einer lastenfreien Abschreibung von Grundstücksteilflächen bei Geh- und Fahrtrechten.2. Umdeutung einer Rechtspflegererinnerung als Beschwerde gegen eine verfahrensabschließende Verlautbarung des Grundbuchamts auf ein Ersuchen um lastenfreie Abschreibung.
  • BildOLG-MUENCHEN, 11.04.2014, 34 Wx 86/14
    Zur Berichtigung des Grundbuchs bei lastenfrei abzuschreibenden Grundstücken, wenn die darauf lastende Grunddienstbarkeit ein Zufahrts-, Durchfahrts- und Stellplatzbenutzungsrecht in eine/einer Tiefgarage sichert.
  • BildBAYOBLG, 10.12.2003, 2Z BR 205/03
    Eine in ihrer Ausübung auf einen bestimmten Teil des Grundstücks beschränkte Dienstbarkeit kann gelöscht werden, wenn die Voraussetzungen für die Beschränkung der Ausübung dem Grundbuchamt nachgewiesen sind. Dazu kann es genügen, dass auf Urkunden, auch amtliche Veränderungsnachweise, Bezug genommen wird, die dem Grundbuchamt vorliegen...
  • BildBGH, 03.05.2002, V ZR 17/01
    Auch das sachenrechtliche Bestimmtheitsgebot schließt es grundsätzlich nicht aus, daß die Beteiligten die Bestimmung des Ausübungsbereichs einer Dienstbarkeit der tatsächlichen Ausübung überlassen (Fortführung der Senatsrechtsprechung, zuletzt BGHZ 90, 181). Das Erlöschen einer Dienstbarkeit bei Teilung des belasteten Grundstücks...
  • BildOLG-NAUMBURG, 20.12.2001, 11 U 167/01
    1. Die Verpflichtung zur Bewilligung der Eintragung einer altrechtlichen Grunddienstbarkeit kann sich dem Grunde nach aus Art. 184, 187 EGBGB i. V. m. § 11 des 22. Titels des ersten Teils des Allgemeinen preußischen Landrechts von 1794 ergeben. 2. Die Ausübung einer solchen Grunddienstbarkeit richtet sich nach §§ 1020 bis 1028 BGB, so...

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