§ 8 AO - Wohnsitz

Abgabenordnung | Jetzt kommentieren

Stand: 05.12.2016
   Erster Teil (Einleitende Vorschriften)
      Zweiter Abschnitt (Steuerliche Begriffsbestimmungen)

Einen Wohnsitz hat jemand dort, wo er eine Wohnung unter Umständen innehat, die darauf schließen lassen, dass er die Wohnung beibehalten und benutzen wird.


Erwähnungen von § 8 AO in anderen Vorschriften

Folgende Vorschriften verweisen auf § 8 AO:

  • Abgabenordnung (AO)
    • Dritter Teil (Allgemeine Verfahrensvorschriften)
      • Erster Abschnitt (Verfahrensgrundsätze)
        • 3. Unterabschnitt (Besteuerungsgrundsätze, Beweismittel)
          • II. (Beweis durch Auskünfte und Sachverständigengutachten)
        • § 93 Auskunftspflicht der Beteiligten und anderer Personen
          • III. (Beweis durch Urkunden und Augenschein)
        • § 97 Vorlage von Urkunden
          • IV. (Auskunfts- und Vorlageverweigerungsrechte)
        • § 105 Verhältnis der Auskunfts- und Vorlagepflicht zur Schweigepflicht öffentlicher Stellen
        • 5. Unterabschnitt (Rechts- und Amtshilfe)
      • § 111 Amtshilfepflicht
      • § 116 Anzeige von Steuerstraftaten
    • Vierter Teil (Durchführung der Besteuerung)
      • Zweiter Abschnitt (Mitwirkungspflichten)
        • 2. Unterabschnitt (Steuererklärungen)
      • § 152 Verspätungszuschlag

Nachrichten zum Thema

Entscheidungen zu § 8 AO

  • BildFG-MUENCHEN, 26.02.2015, 10 K 585/14
    Mangels Wohnsitzes oder gewöhnlichen Aufenthalts des Kindes im Inland während eines zwei Jahre dauernden Missionarsdienstes in den USA kein Anspruch auf Kindergeld.Anspruch auf Kindergeld für den Übergangszeitraum von maximal vier Monaten zwischen zwei Ausbildungsabschnitten bei inländischem Wohnsitz des Kindes, selbst wenn während des...
  • BildBFH, 26.06.2014, III R 21/13
    Unterlässt es ein Kindergeldberechtigter, der fortlaufend Kindergeld bezieht, der Familienkasse den Wegfall der Anspruchsvoraussetzungen mitzuteilen und begeht er dadurch eine Steuerordnungswidrigkeit, so kann die Festsetzung des Kindergeldes nachträglich aufgehoben werden. Dabei ist der Ablauf der Festsetzungsfrist nach § 171 Abs. 7...
  • BildVGH-BADEN-WUERTTEMBERG, 12.04.2013, 11 S 362/13
    Eine Zahlungsaufforderung im Sinne von § 20 Abs. 3 VwKostG, die vor Erlass eines Kostenbescheids nach § 67 Abs. 3 Satz 1 AufenthG und daher vor Eintritt der Fälligkeit dem Kostenschuldner zugeht, ist geeignet, die Festsetzungsverjährung zu unterbrechen.
  • BildVG-WUERZBURG, 13.03.2013, W 2 K 11.1030
    Straßenausbaubeitrag; Vorauszahlung; Untere Hauptstraße Thüngersheim; Keine einheitliche Anlage; Straßenkategorie; Haupterschließungsstraße; Anliegerstraße; Keine Umdeutung Vorauszahlungsbescheid in endgültigen Beitragsbescheid;Gemeinde Thüngersheim, Ausbaubeitragssatzung vom 21. Mai 2008
  • BildVG-GIESSEN, 08.02.2013, 8 L 1734/12.GI
    Eine rückwirkende Einführung von Niederschlagswassergebühren ist aus Vertrauensgesichtspunkten rechtlich dann nicht zulässig, wenn die Kommune keinen „Ankündigungsbeschluss“ oder einen sonstigen Hinweis auf die geplante Gebühr vorgenommen hat und ein längerer Zeitraum bis zum Zeitpunkt der mit Rückwirkung versehenen Satzungsänderung...
  • BildFG-BERLIN-BRANDENBURG, 17.01.2013, 7 K 7141/09
    Der Abwickler einer Rechtsanwaltskanzlei ist als Vermögensverwalter in Bezug auf das Kanzleivermögen verpflichtet, die steuerlichen Pflichten des Inhabers der abzuwickelnden Rechtsanwaltskanzlei zu erfüllen, soweit die Verwaltung reicht. Die steuerlichen Pflichten des Abwicklers zur Einreichung von Umsatzsteuer-Voranmeldungen und...
  • BildHESSISCHER-VGH, 12.10.2012, 5 A 1082/12.Z
    Ein (Teil)Erlass von aufgrund der sogenannten Zwölftelungsmethode bei Kirchenmitgliedschaft nur während eines Teil des Steuerjahres errechneter Kirchensteuer kann nicht mit der Begründung begehrt werden, der Teil des Einkommens sei nicht während des Bestehens der Mitgliedschaft in der Kirche zugeflossen.
  • BildVG-POTSDAM, 29.08.2012, 8 K 1432/11
    1. Die für die Verwaltung geltende Bindung an Recht und Gesetz nach Art. 20 Abs. 3 GG führt bei der gerichtlichen Kontrolle kalkulatorischer Grundlagen eines Anschlussbeitragssatzes dazu, grundsätzlich von der Richtigkeit der Behördenangaben zu den einzelnen Investitionen und Anlageteilen angefallenen Kosten auszugehen. Insofern sind...
  • BildNIEDERSAECHSISCHES-FG, 16.05.2012, 3 K 352/11
    Auch der Ehegatte einer "unechten Ortskraft", auf die aufgrund eigener Entscheidung das deutsche Sozialversicherungs- und Einkommensteuerrecht nicht anwendbar sind, hat aus vorrangigen völkerrechtlichen Regelungen auch nach langjährigem Wohnen in Deutschland keinen Anspruch auf Kindergeld.
  • BildVG-WIESBADEN, 13.03.2012, 1 K 596/11.WI
    1. Die Progression der Kirchensteuer in Abhängigkeit zur Einkommenssteuer stellt keine sachliche Unbilligkeit i.S.v. § 227 AO dar.2. Für das Bistum Limburg (Teil Hessen) gibt es keinen Kirchenspezifischen Erlasstatbestand.3. Die Kirche ist von Verfassungs wegen nicht gehindert, die Gewährung eines Erlasses an die fortbestehende...

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