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BGB
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)

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§ 229 BGB
Selbsthilfe

   Buch 1 (Allgemeiner Teil)
      Abschnitt 6 (Ausübung der Rechte, Selbstverteidigung, Selbsthilfe)


Wer zum Zwecke der Selbsthilfe eine Sache wegnimmt, zerstört oder beschädigt oder wer zum Zwecke der Selbsthilfe einen Verpflichteten, welcher der Flucht verdächtig ist, festnimmt oder den Widerstand des Verpflichteten gegen eine Handlung, die dieser zu dulden verpflichtet ist, beseitigt, handelt nicht widerrechtlich, wenn obrigkeitliche Hilfe nicht rechtzeitig zu erlangen ist und ohne sofortiges Eingreifen die Gefahr besteht, dass die Verwirklichung des Anspruchs vereitelt oder wesentlich erschwert werde.

 

Weitere Paragraphen:

  • § 224
  • § 225
  • § 226 - Schikaneverbot
  • § 227 - Notwehr
  • § 228 - Notstand
  • § 229 - Selbsthilfe
  • § 230 - Grenzen der Selbsthilfe
  • § 231 - Irrtümliche Selbsthilfe
  • § 232 - Arten
  • § 233 - Wirkung der Hinterlegung
  • § 234 - Geeignete Wertpapiere
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