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Landesarbeitsgericht Hamburg – aktuelle Urteile / Adresse / Terminsvertreter

Hamburg

Nachfolgend finden Sie 266 Entscheidungen vom Landesarbeitsgericht Hamburg sowie die Adresse in Hamburg (Hamburg ) und die Telefonnummer.

Kontaktdaten und Adresse

Landesarbeitsgericht Hamburg

Anschrift

Osterbekstraße 96
22083 Hamburg

Telefon

040 42828-0

Fax

040 42731-1804

E-Mail

poststelle@arbg.justiz.hamburg.de

Hinweis: Keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität der obigen Daten

Kurzinfo zum Landesarbeitsgericht Hamburg

Landesarbeitsgericht Hamburg

Das Landesarbeitsgericht Hamburg ist eines von insgesamt achtzehn Landesarbeitsgerichten in Deutschland. Vor dem Landesarbeitsgericht Hamburg verhandelt werden Verfahren in der zweiten Instanz. Es entscheidet und verhandelt über Beschwerden und Berufungen. Wurde ein Urteil am Arbeitsgericht getroffen, gegen das die unterlegene Partei Berufung einlegen möchte, wird die Angelegenheit am Landesarbeitsgericht Hamburg verhandelt. Voraussetzung ist jedoch, dass die Berufung vom Arbeitsgericht zugelassen wurde. Ebenfalls zuständig ist das Landesarbeitsgericht für Streitigkeiten in der zweiten Instanz, in denen eine Kündigung bzw. das Nichtbestehen oder Bestehen eines Arbeitsverhältnisses Gegenstand des Rechtsstreits ist. Auch bei Streitigkeiten, bei denen der Beschwerdegegenstand 600 Euro übersteigt, zeigt sich das Landesarbeitsgericht in der zweiten Instanz zuständig.

Struktur des Landesarbeitsgerichts Hamburg

Das Landesarbeitsgericht Hamburg besteht aus insgesamt 8 Kammern. Welche Kammer für welche Beschwerde bzw. Berufung zuständig ist, wird im Geschäftsverteilungsplan geregelt. Dieser wird jährlich vom Präsidium festgelegt. Entscheidungen am Landesarbeitsgericht Hamburg werden durch eine Kammer getroffen. Diese ist mit einem Berufsrichter besetzt. Zur Seite stehen dem Berufsrichter zwei ehrenamtliche Richter.

Dem Landesarbeitsgericht Hamburg untergeordnet ist das Arbeitsgericht Hamburg, das im selben Gebäude zu finden ist wie das LAG Hamburg. In der Gerichtshierarchie über ihm steht lediglich das Bundesarbeitsgericht mit Sitz in Erfurt. Zuständig ist das Landesarbeitsgericht Hamburg für den gesamten Bezirk der Freien Hansestadt Hamburg. Am Landesarbeitsgericht sind aktuell 8 Berufsrichter sowie 240 ehrenamtliche Richter tätig sowie 12 Beamte und Angestellte.

Vor dem Landesarbeitsgericht Hamburg besteht Rechtsvertretungspflicht, d.h. man muss sich anwaltlich vertreten lassen. Um eine optimale Vertretung zu gewährleisten, empfiehlt es sich, einen Anwalt zu mandatieren, der mit dem Rechtsgebiet Arbeitsrecht vertraut ist wie z.B. ein Anwalt für Arbeitsrecht. Ebenfalls ist es möglich, sich vor dem Landesarbeitsgericht Hamburg von einem Vertreter eines Arbeitgeberverbandes oder einer Gewerkschaft vertreten zu lassen.


News – Fundstellen zum Landesarbeitsgericht Hamburg

  • Betriebsvereinbarung darf nicht gegen Tarifvertrag verstoßen (18.05.2011, 10:38)
    Arbeitsentgelte und sonstige Arbeitsbedingungen, die durch Tarifvertrag geregelt sind, dürfen nicht Gegenstand einer Betriebsvereinbarung sein. Eine solche Vereinbarung beeinträchtigt die durch Art. 9 Abs. 3 GG geschützte kollektive...
  • BildKein Kündigungsschutz bei mehreren selbständigen Kleinbetrieben (01.11.2010, 15:29)
    Nach § 23 Abs. 1 des Kündigungsschutzgesetzes genießen Arbeitnehmer in Betrieben, in denen in der Regel nur zehn oder weniger Arbeitnehmer beschäftigt sind, keinen Kündigungsschutz. Die darin liegende Ungleichbehandlung zwischen Arbeitnehmern...
  • BildHöhe des Urlaubsentgelts bei Arbeitnehmerüberlassung (22.09.2010, 12:18)
    Während des Urlaubs hat der Arbeitgeber den Arbeitsverdienst weiter zu zahlen. Dieser berechnet sich gemäß § 11 Abs. 1 Satz 1 BUrlG nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst, den der Arbeitnehmer in den letzten dreizehn Wochen vor dem Beginn...
  • Betriebsübergang: Weitergeltung tariflicher Regelungen (08.07.2010, 16:28)
    Ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag, an den nach einem Betriebsübergang Arbeitnehmer und Erwerber gebunden sind, löst einen lediglich vom Veräußerer vereinbarten Haustarifvertrag, an den der Arbeitnehmer gleichfalls gebunden war, nach § 613a...
  • BildAbsage Bewerbung - Auskunftsanspruch eines abgelehnten Stellenbewerbers? (20.05.2010, 15:36)
    Der Achte Senat des Bundesarbeitsgerichts hat dem Gerichtshof der Europäischen Union folgende Frage zur Vorabentscheidung vorgelegt: Gebietet es das Gemeinschaftsrecht, einem Bewerber, der darlegt, dass er die Voraussetzungen für eine von einem...

Landesarbeitsgericht Hamburg – aktuelle Urteile, Entscheidungen und Beschlüsse

  • BildLAG-HAMBURG – Beschluss, 3 Ta 26/08 vom 12.01.2009
    1. Jedenfalls im Zusammenhang mit anderen Indizien kann der Umstand, dass ein Arbeitnehmer in einer Vielzahl von Fällen Klagen auf Zahlung von Schadensersatz bzw. Entschädigung wegen behaupteter Diskriminierung bei Stellenausschreibungen...
  • BildLAG-HAMBURG – Beschluss, 5 TaBV 8/08 vom 17.12.2008
    1. Die Betriebspartner eines Betriebes eines nichttarifgebundenen Arbeitgebers werden in § 7 Abs. 3 Satz 2 ArbZG legitimiert, tarifvertraglich auf die Betriebsebene delegierte Abweichungsbefugnisse durch den Abschluss von...
  • BildLAG-HAMBURG – Urteil, 5 Sa 58/08 vom 10.12.2008
    Stellt der Arbeitgeber Leistungsmängel innerhalb der ersten 6 Monate des unbefristeten Arbeitsverhältnisses fest, kann ein (sonstiger) sachlicher Grund i.S.d § 14 Abs. 1 TzBfG für die Vereinbarung eines befristeten...
  • BildLAG-HAMBURG – Beschluss, 3 Ta 19/08 vom 19.11.2008
    1. Wenn ein Bewerber, der Entschädigungsansprüche wegen geschlechtsdiskriminierender Stellenausschreibung geltend gemacht hat, die Einladung zur Teilnahme an einem Vorstellungsgespräch ausschlägt, ohne dass es dafür...
  • BildLAG-HAMBURG – Urteil, 3 Sa 15/08 vom 29.10.2008
    Stellenbewerber können nur dann im Sinne der §§ 7 ff AGG benachteiligt werden, wenn sie für die ausgeschriebene Stelle objektiv geeignet sind. Daran fehlt es jedenfalls dann, wenn sie dem in der Stellenausschreibung enthaltenen...
  • BildLAG-HAMBURG – Urteil, 5 SaGa 5/08 vom 22.10.2008
    1. Schlussredakteure, die in Presseunternehmen Texte auf einheitliche Schreibweise, Stil und formale Richtigkeit überprüfen, sind keine Tendenzträger.

    2. Eine Unmöglichkeit der Weiterbeschäftigung liegt nicht vor, wenn es...
  • BildLAG-HAMBURG – Beschluss, 8 Ta 27/07 vom 03.09.2008
    Ein Titel auf Herausgabe von Arbeitspapieren kann in der Regel nicht dahingehend ausgelegt werden, dass er auch die Verpflichtung zur Erstellung der Papiere beinhaltet. Das gilt auch dann, wenn die Herausgabe die Erstellung durch den Arbeitgeber...
  • BildLAG-HAMBURG – Urteil, 5 Sa 12/08 vom 13.08.2008
    Gewährt der Gesetzgeber den Beschäftigten eines staatlichen Krankenhauses im Falle der Privatisierung des Krankenhausträgers ein Rückkehrrecht in den öffentlichen Dienst, handelt er gleichheitswidrig, wenn er die im Wege...
  • BildLAG-HAMBURG – Beschluss, 5 Ta 14/08 vom 23.06.2008
    1. In der Regel fehlen bei einem auf die Zuständigkeit der Einigungsstelle beschränkten Streit im Rahmen des § 98 ArbGG materielle oder immaterielle Anhaltspunkte, die bei der Wertfestsetzung eine Abweichung vom Hilfswert gebieten....
  • BildLAG-HAMBURG – Urteil, 8 Sa 17/08 vom 12.06.2008
    Der sachliche Grund für eine Befristung kann nicht allein in einem geplanten Betriebs(teil-)übergang liegen, da dies zu einer Umgehung von § 613 a I BGB führen würde.

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