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JuraForum.deFür AnwälteKanzleigründungGründungszuschuss zur Kanzlei 

Gründungszuschuss zur Kanzlei

Kanzleigründung

Förderung Existenzgründung

Die Neugründung einer Kanzlei ist natürlich mit hohen Kosten verbunden und daher existieren öffentliche Förderprogramme, um Geldmittel für Existenzgründer zur Verfügung zu stellen. Im Folgenden soll unter anderem auf die Förderdarlehen der KfW und den Gründungszuschuss eingegangen werden. Neben diesen Förderungsmöglichkeiten existieren noch weitere Spezialförderungen. Diese können Sie beim jeweiligen Landeswirtschaftsministerium erfragen.

Gründungszuschuss

Gründungszuschuss zur KanzleiGrundsätzlich kann der Gründungszuschuss an arbeitslose Personen gezahlt werden, die mithilfe dieser Förderung eine selbständige Existenz aufbauen wollen. Der Gründungszuschuss richtet sich allerdings nur an Empfänger von ALG-I. ALG-II-Empfänger können hingegen den sogenannten Existenzgründerzuschuss beantragen. Dieser ist allerdings sehr gering im Gegensatz zum Gründungszuschuss. Die Höhe des Gründungszuschusses ist individuell unterschiedlich und entspricht exakt den jeweils ausgezahlten Leistungen von ALG-I. Neben dieser Leistung wird außerdem noch ein Zuschlag in Höhe von 300 Euro ausgezahlt. Der Zuschlag dient dazu, freiwillige Beiträge in die Sozialversicherung einzuzahlen. Der Gründungszuschuss wird 9 Monate lang gezahlt. Danach wird nur noch der pauschale Zuschuss gezahlt und auch nur nach weiterer Überprüfung durch das Amt. Nach insgesamt 15 Monaten ist die Fördergrenze erreicht.

Voraussetzungen Gründungszuschuss

Wer den Gründungszuschuss in Anspruch nehmen möchte, sollte zuvor allerdings bestimmte Grundregeln beachten. Einen Anspruch auf den Gründungszuschuss besitzen generell nur Empfänger von Arbeitslosengeld I, deren Anspruch noch mindestens 90 Tage gültig ist. Wer seine Arbeitslosigkeit durch Kündigung selbst verursacht hat, erhält eine 12-wöchige Sperrzeit. Die Förderung wird in diesem Fall zudem um diese 12 Wochen gekürzt. Natürlich wird die Förderung durch den Gründungszuschuss nicht einfach so genehmigt. Vor der Gründung muss daher die Tragfähigkeit der angestrebten Unternehmung von fachkundiger Stelle (Rechtsanwaltskammer etc.) bestätigt werden. Zudem wird durch diese Stelle überprüft, ob der Gründer aus persönlicher und fachlicher Sicht für die Selbständigkeit geeignet ist.


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