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JuraForum.deFür AnwälteKanzleigründungBusinessplan Rechtsanwalt Muster 

Businessplan Rechtsanwalt Muster

Kanzleigründung

Muster:

1. Geschäftsidee

Mein Ist-Zustand:

Nach meinem Abitur habe ich mich zu einem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität in der Musterstadt M entschlossen, welches ich zum 11.03.2007 mit meinem 1. Staatsexamen zum Diplom-Juristen erfolgreich absolvierte.

Im Anschluss daran startete mein Rechtsreferendariat im Landesgerichtsbezirk Celle und endete erfolgreich mit meinem Abschluss des 2. Staatsexamens zum Volljuristen im November 2009.

Im Rahmen meiner Rechtsreferendariatszeit wurde ich vom 1. Juli 2008 bis 31. August 2009 von Rechtsanwalt Max Staranwalt in Hannover ausgebildet.

Welche Dienstleistung biete ich an?

Ich plane mich als  selbständiger Rechtsanwalt in Bürogemeinschaft mit Standort Hannover mit folgenden Interessenschwerpunkten zum 1. April 2010 selbständig zu machen:

  • Arbeitsrecht
  • Gewerblicher Rechtsschutz, insb. Internetrecht, Markenrecht, Künstlerrecht, Urheberrecht
  • Strafrecht

Ich werde in die Bürogemeinschaft mit dem o.g. Rechtsanwalt zum Starttermin eintreten.

Wie grenze ich mich von den anderen Kanzleien ab?

Als selbständiger Rechtsanwalt biete ich Dienstleistungen an, die zumindest in Hannover von nur sehr wenigen Rechtsanwälten angeboten werden. Gemeint sind damit insbesondere die Rechtsgebiete Künstler- und Urheberrecht. Durch meine privaten Kontakte habe ich bereits einige Mandanten. Ferner habe ich aufgrund meiner Funktion als 1. Vorsitzender des Künstlervereins Hannover e.V. Kontakt zu nahezu allen Mitgliedern. Auch hier habe ich bereits in kurzer Zeit einige Mandanten gewinnen können.

Wie mache ich mich bekannt?

Ich setze im Fokus auf das für mein Fachgebiet notwendige Empfehlungsmarketing, welches auch im Volksmund „Mund-zu-Mund-Propaganda“ genannt wird. Da ich über einen großen Freundes, Bekannten- und Verwandtenkreis verfüge, sehe ich hier bereits zum Start ein großes Potential. Gute Arbeit soll gute Empfehlungen und Folgemandate bringen.

Folgende Werbeaspekte werde ich zu berücksichtigen wissen:

  • Netzwerke wie XING;
  • Werbung in den Gelben Seiten;
  • Werbung im Anwaltsverzeichnis von www.JuraForum.de und anderen Anwaltsverzeichnissen im Web;
  • Verteilen von Visitenkarten und Flyer im Freundes, Bekannten- und Verwandtenkreis;
  • Eigene Homepage soll eingerichtet werden;
  • Publizieren im Internet u.a. auf www.JuraForum.de und Fachzeitschriften.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen (gem. BRAO Bundesrechtsanwaltsordnung und BORA anwaltliche Berufsordnung) werden hierbei natürlich eingehalten.

2. Die persönlichen Voraussetzungen

Zulassung zur Anwaltschaft, Genehmigungen?

Die Zulassung zur Anwaltschaft erfolgt über die Rechtsanwaltskammer Celle. Die schriftliche Zulassung habe ich bereits erhalten. Der eigentlich offizielle Akt (Aushändigung der Zulassungsurkunde und Vereidigung) erfolgt am 01.03.2010. Weitere Genehmigungen sind nicht erforderlich.

Erfahrungen?

Während meiner 2-jährigen Referendarszeit war ich bei dem Landgerichtsbezirk Hannover für 5 Monate einem Zivilrichter am Amtsgericht Hannover zugewiesen. Schwerpunkte in diesem  Dezernat lagen in den Gebieten Miet-, Verkehrs-, Vertrags- und Haftungsrecht. Sodann war ich für 3 Monate bei der Staatsanwaltschaft Hannover im Jugenddezernat. Die nächsten 3 Monate habe ich bei der Stadt Laatzen (Dezernat Allgemeine Rechtsstelle) verbracht. In dieser Zeit habe ich gelegentlich Rechtsgutachten zu verschiedenen Rechtsproblemen erstellt und den Leiter der Stadtverwaltung zu verschiedenen Terminen und Sitzungen begleitet und beraten. Auch habe ich diverse Verträge für die Stadt Laatzen entworfen. Mein zukünftiger Kollege und ehemaliger Ausbilder Herr Staranwalt hat mich in einem Zeitraum von 13 Monaten betreut und ausgebildet. Schwerpunktmäßig war ich mit Fällen aus dem

  • Arbeitsrecht
  • Gewerblicher Rechtsschutz, insb. Internetrecht, Markenrecht, Künstlerrecht & Urheberrecht
  • Strafrecht

befasst. Während dieser Zeit habe ich mich mit nahezu dem gesamten Spektrum der anwaltlichen Tätigkeit vertraut gemacht. Ich habe die mir übertragenen Aufgaben selbständig bearbeitet. Ich habe die Mandanten teilweise alleine beraten und vor dem Amtsgericht in Untervollmacht vertreten. Ferner habe ich hinsichtlich verschiedener Rechtsangelegenheiten Gutachten erstellt und präsentiert, Klagschriften und Schriftsätze an gegnerische Kollegen, Gerichte, Mandanten und Versicherungen verfasst. Auch habe ich meinen Ausbilder gelegentlich in der Kanzlei im Falle seiner terminsbedingten Abwesenheit vertreten.

Besondere Kenntnisse oder Fähigkeiten (z.B. Sprachen)?

  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • 10 Finger-Tippen (120 Anschläge / Min.)
  • Internet-Recherche
  • MS Office 2007 (Word, Excel, Outlook)

Führungsqualitäten?

Ich war im Studentenwohnheim Wohnheimsprecher und danach in der Fachschaft der Juristischen Fakultät tätig.

Wie bin ich in Vereinen, Kommunen oder sonstigen Organisationen vertreten?

Ich bin seit 2005 aktiv im Netzwerk Xing und bin im Folgejahr in den Kunstverein Hannover eingetreten, wo ich nun dem Vorstand angehöre. Der Verein hat bereits über 500 Mitglieder. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der Verein rasant wachsen wird, da es viele Interessenten gibt, die Bereitschaft für eine Mitgliedschaft signalisiert haben.

3. Meine Kanzleisituation

Wie ist die anfallende Arbeit strukturiert?

Da mein Kollege und ich in Bürogemeinschaft arbeiten werden, sind wir grundsätzlich völlig unabhängig voneinander. Er verfügt über einen eigenen Mandantenstamm. Ich werde genauso meinen eigenen Mandantenkreis haben. Sollte es Erstmandate geben, wird dieser je nach Rechtsgebiet von der Anwaltsgehilfin mir oder meinem Kollegen zugewiesen. Auch wird es vorkommen, dass mein Kollege mir vor allem in der Anfangszeit aufgrund von Überbelastung Mandate überträgt.

Arbeite ich allein oder habe ich geschultes Personal?

Ich bin selbständig und arbeite grds. allein in Bürogemeinschaft mit dem Kollegen. Die Kanzlei hat eine angestellte Rechtanwaltsgehilfin, die eine fachspezifische Ausbildung absolviert hat und somit als geschult gilt. Die Rechtsanwaltsgehilfin erledigt auch meine Schreibarbeiten nach Diktat, erledigt die Post und macht die Terminsvergabe.

Wie ist meine Erreichbarkeit gewährleistet?

Ich werde von Mo-Fr. von 9.00 Uhr - 18:00 Uhr in der Kanzlei sein, so dass eine gute Erreichbarkeit gewährleistet ist. Ich verfüge über ein Telefon mit AB sowie über ein Faxgerät. Zudem bin ich mit DSL-Anschluss online und per E-Mail erreichbar. Das Sekretariat der Kanzlei ist permanent mit einer Rechtsanwaltsgehilfin besetzt.

Wer macht im Krankheitsfall meine Vertretung?

Mit dem Kollegen, mit dem ich zusammen die Bürogemeinschaft betreiben werde, wurde bereits  vereinbart, dass wir uns gegenseitig im Krankheitsfalle vertreten. 

4. Die Standortwahl

Wie ist die Verkehrsanbindung der Kanzlei?

Die Kanzlei befindet sich direkt im Zentrum von Hannover in einer Straße, in der sich keine weiteren Kanzleien befinden. In unserem Mietvertrag haben wir auch durch eine Konkurrentenklausel weitere Anwälte ausgeschlossen. Die Straße der Kanzlei ist zudem eine Hauptstraße, auf der sich viele Kunstgalerien, Bürohäuser, Cafés, Restaurants und Einkaufspassagen befinden. Mit Laufkundschaft ist daher zu rechnen. Auch befinden sich hier im Hause Ärzte und Banken. Ein Haltepunkt der Straßenbahn befindet sich direkt vor der Kanzlei.

Wie ist die Konkurrenzsituation im Einzugsgebiet?

Im Einzugsgebiet gibt es zwar einige Kollegen, die sich auch in der unmittelbaren Nähe niedergelassen haben. Die Anwaltsdichte im Einzugsgebiet ist jedoch im Vergleich zu anderen Regionen nicht derart stark, dass man von einer großen Konkurrenz reden könnte. Insbesondere was die Interessen- und Tätigkeitsschwerpunkte der anliegenden Kanzleien anbetrifft, ist nicht von einer wirklichen Konkurrenz auszugehen.

Darüber hinaus steht die eingehend recherchierte Konkurrenzsituation fast immer in der Verbindung mit dem Betreiben eines großen „Verwaltungskostenapparates“. Vor allem dieser kostenintensive Umstand ist bei mir ausgespart.

Gibt es genügend Kunden (Mandanten) im Einzugsgebiet?

Beim Einzugsgebiet handelt es sich überwiegend um eine Büro- und Gewerbegegend, so dass hier viele potentielle Unternehmer (Mandanten) vorhanden sind. Auf der Hauptstraße befinden sie viele Geschäfte, so dass sich im Einzugsgebiet viele Geschäftsleute aufhalten. Besonders hervorzuheben ist die Nähe zu den Kunstgalerien, die Synergien zu meinem Tätigkeitsschwerpunkt Künstlerrecht bringen soll.

Im Einzugsgebiet ist der Anteil an erfolgreichen Unternehmern relativ hoch. Die meisten davon halten sich im Kanzleiumfeld auf, so dass - im Hinblick darauf, dass meine Tätigkeitsschwerpunkte das Arbeitsrecht und der Gewerblicher Rechtsschutz sind  - davon auszugehen ist, dass hierunter sich auch viele potentielle Mandanten befinden.

5. Versicherungen

Welche Versicherungen benötige ich für meine Selbständigkeit?

Um von der Rechtsanwaltskammer Celle als Rechtsanwalt zugelassen zu werden, muss vorab der Nachweis über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung vorgelegt werden. Ich habe eine solche Berufshaftpflichtversicherung bei der Musterversicherung abgeschlossen und bereits die Zulassung von der Rechtsanwaltskammer erhalten.

Wie sichere ich als Selbständiger meine Altersversorgung ab?

Als selbständiger Rechtsanwalt zahle ich ab dem 1.2.2010 monatliche Rentenversicherungsbeiträge in das Versorgungswerk der RVN (Rechtsanwaltsversorgung Niedersachsen) ein, so dass meine Altersversorgung gesichert ist.

 

Hannover, den 01.01.2010

 

______________________
Max Mustermann

 

Businessplan für Rechtsanwälte (Muster) als PDF
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Finanzplan für Rechtsanwälte (Muster) als PDF
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