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Kanzleigründung - Rechtsanwalt

Übersicht

Die Gründung einer eigenen Kanzlei ist der entscheidende Schritt auf dem Weg in die Selbständigkeit. Die Ausgangslage ist dabei genauso vielfältig wie die Zielrichtung. Kanzleigründung So kann es sich bei der Kanzleigründung beispielsweise um den großen Schritt aus einem Angestelltenverhältnis hin zur Selbständigkeit handeln. Oder aber man steigt in eine bestehende Anwaltssozietät ein bzw. zieht einen Kanzleibeteiligungskauf in Betracht. Da für die Gründung einer eigenen Kanzlei Startkapital erforderlich ist, gehört eine Kanzleigründung gleich nach dem zweiten Staatsexamen wohl eher zu den Ausnahmefällen. Mangelndes Startkapital, das für eine Kanzleineugründung erforderlich ist, ist für die meisten jungen Juristen schwierig zu beschaffen. Und auch mangelnde praktische Erfahrung macht es schwierig, sich gleich nach dem zweiten Staatsexamen selbständig zu machen. Durchaus häufiger anzutreffen ist eine Kanzleigründung bei paralleler Arbeit als freiberuflicher oder auch angestellter Anwalt in einer bestehenden Kanzlei. Mit einem derartigen wirtschaftlich sicheren finanziellen Hintergrund ist die Gründung einer eigenen Kanzlei auf deutlich sicherere Beine gestellt. Man hat auf diese Weise die Möglichkeit, langsam in die Selbständigkeit hineinzuwachsen und sich nebenbei einen eigenen Mandantenstamm aufzubauen. Übersehen werden darf in diesem Fall allerdings nicht, dass der Arbeitgeber in vielen Fällen diese Vorgehensweise nicht gutheißen wird, denn viel zu groß ist die Gefahr, dass dem Dienstherren hierdurch finanzielle Nachteile entstehen wie beispielsweise durch übernommene Mandanten.

Ebenso möglich und immer populärer ist die Gründung einer sogenannten Anwaltskanzlei 2.0. Die Kanzlei ist dabei zunächst nur online verfügbar. Der Mandantenkontakt läuft primär über Email oder Telefon. Langsam kann man sich so einen Mandantenstamm aufbauen und erst zu einem späteren Zeitpunkt Büroräume anmieten. Hilfreich sind in diesem Fall in der Anfangsphase Sponsoren wie Ehemann oder Ehefrau, welche die Kosten für den Lebensunterhalt sicherstellen und zusätzliche Nebenjobs. Ein großer Nachteil bei dieser Vorgehensweise: gerade bei Anwälten kann ein Nebenjob nicht vereinbar mit dem Standesrecht sein. Eine Sanktionierung durch die Rechtsanwaltskammer kann damit nicht ausgeschlossen werden.

Wie man sieht, sich als Anwalt mit einer eigenen Kanzlei selbständig zu machen, das ist nicht ganz einfach und mit etlichen Fallstricken verbunden. Viele kleinere und größere Hürden müssen aus dem Weg geräumt werden. Einer der wichtigsten Schritte, der im Wesentlichen bestimmend über Erfolg oder Misserfolg ist, ist natürlich die kostengünstige Finanzierung der Unternehmung. Diese Materie ist für Neugründer meist recht unübersichtlich. Deshalb haben wir in den folgenden Beiträgen die grundlegenden Schritte ausgearbeitet, die bei der Kanzleigründung beachtet werden sollten. Auch finanzielle Förderungsmöglichkeiten für Neugründer bleiben nicht unberücksichtigt. Zudem erfahren Sie bis ins Detail, nach welchen Kriterien Kanzleistandorte ausgewählt werden sollten oder was bei der Beantragung der Rechtsanwaltszulassung notwendig ist.

Yuri Arcurs — Fotolia.com

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