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JuraForum.deFür AnwälteFortbildungSchlüsselqualifikationen 

Schlüsselqualifikation

Fortbildung

Schlüsselqualifikationen - Soft Skills

Mit Schlüsselqualifikationen (auch: Soft Skills) werden berufliche Kompetenzen bezeichnet, die nicht explizit in der fachlichen Ausbildung vermittelt werden, allerdings für den beruflichen Erfolg neben der fachlichen Eignung von besonderer Bedeutung sind. Schlüsselqualifikationen im beruflichen Umfeld sind beispielsweise Durchsetzungsfähigkeit, Kreativität, Einsatzbereitschaft, Entscheidungskraft oder Teamfähigkeit. Als Anwalt wirken Sie nicht nur hinsichtlich Ihrer fachlichen Kompetenz auf Ihre Mandanten. Als Dienstleister verkaufen Sie immer auch Ihre Person mit. Deshalb spielen gerade im Beruf des Rechtsanwalts die Soft Skills eine große Rolle. Oder würden Sie als Mandant ein Mandat an einen Rechtsanwalt mit geringem Selbstvertrauen erteilen, der bei jedem Gerichtsauftritt ins Stottern gerät? Im Anwaltsberuf ist sollten Sie deshalb vor allem folgende Kompetenzen weiter ausbauen:

Schlüsselqualifikationen (Soft Skills) – Auftreten

Schon während des Studiums wird das Auftreten vor größeren Gruppen im Rahmen von Referaten eingeübt. Auch das Leiten von Arbeitsgruppen kann zur Verbesserung der Kommunikations-, Präsentations- und Moderationskompetenz beitragen. Deshalb empfiehlt es sich, schon während des Studiums diese wichtigen Schlüsselqualifikationen (Soft Skills) zu schulen. Zu einem sicheren Auftreten gehört vor allem auch eine sichere Körpersprache. Selbst unsichere Personen können sich durch die Anwendung von selbstsicherer Körpersprache ein überlegenes Auftreten antrainieren. Dazu muss man sich allerdings erst einmal der eigenen Körpersprache bewusst sein. Zur Schulung dieser Nebenqualifikationen werden beispielsweise Rhetorik-Seminare angeboten, in denen neben der sprachlichen Kompetenzerweiterung auch die Körpersprache Beachtung findet. Die Stiftung Warentest hat in ihrem Finanztest im Jahr 2006 verschiedene Anbieter von Rhetorikseminaren unter die Lupe genommen und von dem Test ein Pdf veröffentlicht. Das PDF können Sie hier herunterladen. Auch in Gesprächen mit Mandanten müssen Sie kommunikative Grundregeln der Gesprächsführung beherrschen. Viele Mandanten sind auch bei ersten Gesprächen über ihren Fall sehr aufgewühlt und erwarten Zuspruch und sicheres Gefühl. Es gibt Personen, die von Natur aus die Gesprächsführung beherrschen. Wenn Sie sich allerdings unsicher fühlen, dann sollten Sie sich unbedingt mit entsprechender Literatur versorgen und mit kleinen Übungen eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen (Soft Skills), nämlich Ihre Beratungskompetenz weiter ausbauen. Ein Coaching für das Mandantengespräch können Sie bei Anwalt-Training erhalten. Der Seminarleiter ist selbst Volljurist und weiß daher, wovon er redet. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, das Mandantengespräch erst in der Theorie zu behandeln und dann die gewonnen Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Zum Mandantengespräch sind auch einige Bücher auf dem Markt wie beispielsweise "Das Mandantengespräch" von König und Weth.


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