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Anwaltshaftung

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AnwaltshaftungDie Anwaltshaftung ist wohl einer der heikelsten Punkte im Anwaltsberuf. Bei Falschberatung sind Anwälte gegenüber Ihren Mandanten schadensersatzpflichtig. Bei der Ausübung des Berufes befinden sie sich daher immer mit einem Bein in der Haftung. Schon eine versäumte Frist kann einen Anwalt schadensersatzpflichtig machen. Umso wichtiger ist es, sich fortwährend der bestehenden Haftungsnormen bewusst zu sein und die bestehenden Berufsrisiken mit einer guten Berufshaftpflichtversicherung abzusichern. Die folgenden Texte bieten einen rechtlichen Überblick über die Anwaltshaftung und Maßnahmen, welche Fristversäumnisse vermeiden helfen.

Der Terminus Anwaltshaftung bezeichnet die Haftung, die ein Rechtsanwalt gegenüber seinem Mandanten bzw. auch in Ausnahmefällen gegenüber Dritten unter bestimmten Umständen zu übernehmen hat. Im Regelfall schließt der Rechtsanwalt mit seinem Mandanten einen Anwaltsvertrag, dessen Gegenstand eine Dienstleistung ist. Wie jeder andere Dienstleister auch, haftet der Anwalt für die ordnungsgemäße Erfüllung des Vertrages. Allerdings ist eine Haftung nur dann in Betracht zu ziehen, wenn auch wirklich ein Vertrag zwischen dem Rechtsanwalt und der Mandantschaft zustande gekommen ist (§ 675 BGB) und dem Mandanten aufgrund einer anwaltlichen Pflichtverletzung ein Vermögensschaden entstanden ist. In diesem Fall hat der Mandant die Möglichkeit, Schadenersatz zu fordern.

Wird dem Anwalt eine Pflichtverletzung vorgeworfen, so liegt die Beweislast beim Geschädigten. Eine Pflichtverletzung liegt dann vor, wenn der Anwalt gegen seine in §§ 43 ff. BRAO-Bundesrechtsanwaltsordnung definierten Anwaltspflichten verstoßen hat. Der Geschädigte muss die Tatsachen, die den Anspruch begründen, in vollem Umfang beweisen. Gerade bei privaten Ratschlägen kann sich dies schwierig gestalten.

Wird festgestellt, dass der Rechtsanwalt seine Pflichten tatsächlich verletzt hat, dann steht dem Geschädigten Schadenersatz zu, der je nach Fall, eine beträchtliche Höhe erreichen und den Juristen selbst vor große finanzielle Probleme stellen kann. Genau deshalb ist die Anwaltshaftung wohl einer der heikelsten Punkte im Anwaltsberuf. Bei Falschberatung sind Anwälte gegenüber Ihren Mandanten schadensersatzpflichtig. Bei der Ausübung des Berufes befinden sie sich daher immer mit einem Bein in der Haftung. Schon eine versäumte Frist kann einen Anwalt schadensersatzpflichtig machen. Umso wichtiger ist es, sich fortwährend der bestehenden Haftungsnormen bewusst zu sein und die bestehenden Berufsrisiken mit einer guten Berufshaftpflichtversicherung abzusichern. Doch auch, wenn ein Haftungsfall eingetreten ist, müssen einige Punkte beachtet werden, um sicherzustellen, dass die Versicherung den Schaden tatsächlich reguliert. So muss beispielsweise spätestens eine Woche nachdem der Versicherungsfall zur Kenntnis genommen wurde, eine Meldung bei der Versicherung erfolgen.

Die folgenden Texte bieten einen rechtlichen Überblick über die Anwaltshaftung und Maßnahmen, welche Fristversäumnisse und andere Pflichtverletzungen vermeiden helfen.

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Mira-Larissa Pagels
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