Impressum | Disclaimer | Anmeldung / Login
 


Jetzt hier registrieren

Zwangsvollstreckung nach langer Zeit beantragen? Welche Kosten?

Dies ist eine Diskussion zu Zwangsvollstreckung nach langer Zeit beantragen? Welche Kosten? innerhalb des Forums Zivilprozeß- / Zwangsvollstreckungsrecht

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht

  #1 (permalink)  
Alt 03.09.2007, 23:26
Neues Mitglied
 
Registriert seit: Sep 2007
Beiträge: 1
Keine Wertung, s01iD hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, s01iD hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, s01iD hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, s01iD hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, s01iD hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, s01iD hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, s01iD hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, s01iD hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, s01iD hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, s01iD hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten  
Zwangsvollstreckung nach langer Zeit beantragen? Welche Kosten?

Kurz zum Fall.
Der Gläubiger G ist Handwerker und hat beim Schuldner S diverse Renovierungsarbeiten mit hohem Materialaufwand nach einem Brand durchgeführt.
S hat die Streitsumme von der Versicherung erhalten, jedoch nie an G weiterbezahlt.
Nach dem normalen Mahnungsverlauf hat G einen Mahnbescheid beantragt und nun einen Titel im Grundbuch des S.
Natürlich hat G auch eine Zwangsvollstreckung durch seinen Anwalt beantragt. Leider hat der Anwalt sich nie wirklich gekümmert und eine Pfändung oder die Abgabe einer EV gefordert (angeblich war diese bereits abgegeben).
Wie kann G nun verfahren? Pfändung beantragen? Zwangsversteigerung des Grundstücks von S? Welche Kosten kommen auf G zu?
G steht in der Liste der Gläubiger an 8. Stelle. Die Forderungen der anderen Gläubiger übersteigen den laut Gutachten angegebenen Verkehrswert enorm.
Mit Zitat antworten


  #2 (permalink)  
Alt 08.09.2007, 13:22
Senior Mitglied
 
Registriert seit: May 2007
Ort: bei köln
Beiträge: 265
100% positive Bewertungen (265 Beiträge, 17 Bewertungen)100% positive Bewertungen (265 Beiträge, 17 Bewertungen)100% positive Bewertungen (265 Beiträge, 17 Bewertungen)100% positive Bewertungen (265 Beiträge, 17 Bewertungen)100% positive Bewertungen (265 Beiträge, 17 Bewertungen)100% positive Bewertungen (265 Beiträge, 17 Bewertungen)100% positive Bewertungen (265 Beiträge, 17 Bewertungen)100% positive Bewertungen (265 Beiträge, 17 Bewertungen)100% positive Bewertungen (265 Beiträge, 17 Bewertungen)100% positive Bewertungen (265 Beiträge, 17 Bewertungen)  
AW: Zwangsvollstreckung nach langer Zeit beantragen? Welche Kosten?

Hallo,

gut erkannt. Eine Zwangsversteigerung verursacht Kosten und kommt meistens der an erster Stelle im Grundbuch stehenden Bank zugute. Die Abgabe der EV kann alle drei Jahre nach nachgewiesener fruchtloser Zwangsvollstreckung beantragt werden, oder jederzeit, wenn dem Gläubiger Vermögensänderungen des Schulders bekannt werden, was selten der Fall ist. Die Zwangsvollstreckung kann der Gläubiger selbst betreiben, es besteht kein Anwaltszwang. So entstehen "nur" (überschaubare) Gerichts- und Gerichtsvollzieherkosten. Wenn G eine Bankverbindung des S bekannt ist (Kontonr. nicht erforderlich und auch nicht empfehlenwert sie anzugeben, wenn sie bekannt sein sollte, weil sich ansonsten die Pfändung auf dieses Konto beschränkt) dann sollte eine Bankpfändung veranlasst werden. Und wenn möglich vor Inkrafttreten des P-Kontos. Ist der Arbeitgeber bekannt, kann das Arbeitseinkommen gepfändet werden.

Wenn nichts bekannt ist, dann erst einmal beim Vollstreckungsgericht anfragen (Titel beifügen), ob die Ev in den letzten drei Jahren abgegeben wurde. Sollte die EV nicht allzu alt sein, Protokoll anfordern (Kostenfaktor € 15), daraus könnten sich weitere Vollstreckungsmöglichkeiten ergeben. Ansonsten nach Ablauf der dreijährigen Schonfrist, den GV mit der Mobiliarvollstreckung und Abnahme der EV beauftragen (Kosten bis zu € 100).

Grüße
Chris
Mit Zitat antworten

Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht


Ähnliche Themen
Thema Forum Letzter Beitrag
Welche Kosten dürfen nach ZPO vollstreckt werden Zivilprozeß- / Zwangsvollstreckungsrecht 22.01.2010 04:56
Kosten der Zwangsvollstreckung verzinslich? Zivilprozeß- / Zwangsvollstreckungsrecht 03.07.2009 21:56
Forderung von Familienvers. nach langer Zeit Bürgerliches Recht allgemein 22.06.2008 13:57
Kosten der Zwangsvollstreckung? Mietrecht 08.02.2008 19:29
Erbschein beantragen, Wie hoch sind die Kosten Erbrecht 06.09.2006 21:59





Lexikon

Gesetze

Anwälte für Zivilprozeß- / Zwangsvollstreckungsrecht

Newsletter

JuraForum.de bietet Ihnen einen kostenlosen juristischen Newsletter:

© 2003-2013 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.

Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum


Suche: Rechtsanwalt | Steuerberater | Übersetzer

Rechtsanwalt Berlin | Rechtsanwalt Hamburg | Rechtsanwalt München | Rechtsanwalt Köln | Rechtsanwalt Frankfurt


Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch), Copyright ©2000 - 2013, Jelsoft Enterprises Ltd.
"Wiki" powered by VaultWiki v2.5.7, © 2008-2013, Cracked Egg Studios