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Zustellung an falsche Wohnadresse

Dies ist eine Diskussion zu Zustellung an falsche Wohnadresse innerhalb des Forums Zivilprozeß- / Zwangsvollstreckungsrecht

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Alt 16.05.2011, 20:20
Boardneuling
 
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Zustellung an falsche Wohnadresse

Hallo,

in folgendem fiktiven Fall geht es um Mängel in der Zustellung sämtlicher im Zuge eines Klage- und Vollstreckungsverfahrens versandter Dokumente.
Der B, anwaltlich vertreten, berühmt sich eines zivilrechtlichen Anspruchs gegen den A. Nachdem dieser auf anwaltlichen Schriftsatz nicht reagiert, verklagt er A vor dem Amtsgericht. Hierbei nutzt er dieselbe Adresse wie schon zuvor für die anwaltlichen Schriftsätze. Dabei handelt es sich jedoch, was B nicht weiß, um die Adresse der Eltern des A, unter der der A jedoch seit vielen Jahren nicht mehr gemeldet ist. Die Post, d.h. einschließlich aller Zustellungen, geht bei den Eltern des A zwar ein, doch wird nicht an A weitergeleitet. In der Folge reagiert A nicht auf die Klageschrift, erscheint auch nicht zum Termin, so dass ein Versäumnisurteil ergeht. Erst als schließlich der Gerichtsvollzieher zum Zwecke der Vollstreckung (natürlich erfolglos) bei den Eltern des A vor der Tür steht, wird A über den Vorgang unterrichtet. Zugleich macht B die aktuelle Adresse des A ausfindig und beruft sich auf den vollstreckbaren Titel gegen A.

Frage: A fragt sich, ob eine wirksame Zustellung von Klage und aller nachfolgenden Dokumente überhaupt vorliegt und schon deshalb ein vollstreckbarer Titel gegen ihn nicht gegeben sein kann. Was müsste A tun, um Nachteile für sich abzuwenden?
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