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Hat mein Anwalt einen Fehler gemacht?

Dies ist eine Diskussion zu Hat mein Anwalt einen Fehler gemacht? innerhalb des Forums Zivilprozeß- / Zwangsvollstreckungsrecht

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Alt 12.10.2011, 10:59
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Hat mein Anwalt einen Fehler gemacht?

Hallo Leute,

mal angenommen, ein Insolvenzverfahren läuft seit 11/10. Zuvor konnte kein Unterhalt mehr gezahlt werden, so dass das LRA pfändete. Inzwischen, nach der Eröffnung der Insolvenz, ist der gepfändete monatliche Betrag zu hoch. Der Schuldner geht daher zum Rechtsanwalt und der erklärte ihm, dass bei der Eröffnung des Verfahrens die Karten völlig neu gemischt werden würden und diese Pfändung daher falsch sei. Der Schuldner sollte so einen Prozesskostenantrag ausfüllen, den Rest würde er erledigen. Alsbald erhält er Post vom Gericht, dass die eingereichte Erinnerung, so heisst das, abgelehnt werde, da der Schuldner hierzu nicht befugt sei. Dies ist einzig und allein der Insolvenzverwalter, da das Verwaltungs- und Verfügungsrecht über die Insolvenzmasse auf diesen übergehe, §80 Abs.1 InsO.

Soweit sogut. Tage später kommt eine Rechnung über 92€ zum Schuldner, vom Rechtsanwalt. Was meint denn ihr dazu? Sieht es nicht so aus, dass dieser einen kapitalen Bock geschossen hat? So etwas muss doch ein Rechtsanwalt(auch noch Dr.) wissen. Der Schuldner hätte ja sonst auch selbst blauäugig so einen Antrag stellen können.



Vielen Dank

Geändert von Tippelbruder (12.10.2011 um 11:34 Uhr).
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