Dies ist eine Diskussion zu Chef gibt Kunden falschen Kündigungsgrund an / Rufmord oder ähnliches ? innerhalb des Forums Zivilprozeß- / Zwangsvollstreckungsrecht
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| Chef gibt Kunden falschen Kündigungsgrund an / Rufmord oder ähnliches ? hier mal ein AUSGEDACHTER Fall. Angenommen ein Chef würde jemandem kündigen (Gründe wären unrelevant) und wenn dann Kunden nach der gekündigten Person fragen, sagt der Chef (und auch die anderen Mitarbeiter - auf die Anweisung des Chefs), dass der gekündigte Mitarbeiter nur ein Praktikum zur Meistervorbereitung gemacht hätte, könnte man dagegen irgendetwas tun ? Man war ja in keinem Praktikum bei ihm (zu keiner Zeit) und eine Meistervorbereitung hat man dort auch nicht gehabt. Was kann man dagegen tun ? Vielen Dank für die Antworten. |
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| AW: Chef gibt Kunden falschen Kündigungsgrund an / Rufmord oder ähnliches ? Gegenfrage: was ist daran schlimm? Selbst wenn es falsch sei, ist es doch nicht ehrenrührig für den ehemaligen Mitarbeiter, ein Praktikum zwecks Meisterprüfungsvorbereitung gemacht zu haben. Eher im Gegenteil... Strafrechtlich ist das nicht relevant, denn es ist weder eine Beleidigung, noch ist es geeignet, die Kreditwürdigkeit herabzusetzen (Üble Nachrede), noch ist es geeignet, den Betreffenden in der Öffentlichkeit verächtlich zu machen (Verleumdung). Und auch zivilrechtlich sehe ich da irgendwie wenig Möglichkeiten. Warum fragt man den Ex-Chef nicht einfach, warum er unzutreffende Informationen verbreitet und bittet ihn, das zu unterlassen?
__________________ Es ist keinerlei Grund für die Annahme erkennbar, die Autoren der Verfassung hätten mit ihren Worten nicht das gemeint, was sie damit gesagt haben, sondern vielmehr das genaue Gegenteil davon. (Der US-Supreme Court in seiner Entscheidung zu den "Pentagon Papers"; New York Times Co. vs. United States, 403 U.S. 713, 1971) |
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| AW: Chef gibt Kunden falschen Kündigungsgrund an / Rufmord oder ähnliches ? Was hätte eine Bitte für einen Sinn, wenn es keine Konsequenz hätte, wenn er es doch nicht tut. Er wird wohl seine Gründe haben, wieso er die Kunden anlügt. |
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| AW: Chef gibt Kunden falschen Kündigungsgrund an / Rufmord oder ähnliches ? Natürlich hat er einen Grund - die Wahrung seiner geschäftlichen Interessen. Es macht beispielsweise nicht unbedingt einen guten Eindruck, wenn man einen Mitarbeiter nach kurzer Zeit wieder entlässt. Manchmal kann eine Lüge auch den AN schützen. ("Ach, den hab ich fristlos entlassen, weil er während der Arbeit im Internet gehockt und noch andere Dinge verzapft hat").
__________________ Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz. Albert Einstein Bitte nicht auf PNs reagieren, die unbürokratisch Hilfe bei BtM- und Führerscheinproblemen anbieten! Diese grundsätzlich dem Admin melden. |
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