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Internetanbieter? - Mieter werden alleine gelassen...

Dies ist eine Diskussion zu Internetanbieter? - Mieter werden alleine gelassen... innerhalb des Forums Wettbewerbsrecht

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  #1 (permalink)  
Alt 15.01.2008, 14:06
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Internetanbieter? - Mieter werden alleine gelassen...

Voerst GILT!!!

bei falschen forum oder Kategorie bitte ich darum dieses Topic mit PN zu verschieben wo es gelandet ist, ich habe nach besten willen gehandelt und zuerst gesucht wo es hinpassen könnte!

Sachlage;

Mieter einer Siedlung haben Probleme mit DSL - Highspeed Internet!

Erklärung; Es liegt Glasfaser im Boden, somit ist kein DSL verfügbar da umbauten gemacht werden müssen und die Leitungen mit Kupfer getauscht werden müssten.
BITTE KEINE ANTWORTEN NEHMT DOCH ANDERE ANBIETER!!!
Es ist nicht möglich!!

Problem; was wäre wenn,
diese Siedlung durch einen 30 Jahresvertrag (üblich in dieser Branche) an einem Kabelanbieter A gebunden wäre, dieser Kabelanbieter für Digitales TV kann aber kein Internet bereitstellen.

Kabelanbieter B kann aber Internet bereitstellen, ist aber durch das Vermarktungsverbot dadurchgezwungen dort nicht tätig zu werden.
ABER einige Häuser ca 10% in dieser Siedlung, haben kein Vermarktungsverbot, dort hat dieser Anbieter bereits DSL / Highspeed gelegt!!

Die Mieter der Siedlung wo das Vermarktungsverbot besteht fühlen sich nun ungerecht behandelt, wollen den anderen Anbieter B haben, können aber nicht wechseln, da ein 30 Jahresvertrag mit dem Eigentümer der Häuser besteht und dem Anbieter A.
Ungerecht ist unterdessen die behandlung, ein Haus weiter gibt es DSL / Highspeed und das andere Haus hingegen kann nicht, da das Vermarktungsverbot dort besteht.



FRAGE: gibt es eine möglichkeit wegen ungerechtigkeit dort eine Klage zu verfassen und den Anbieter A zu zwingen das Vermarktungsverbot aufzuheben, btw den Eigentümer?

Gibt es irgendeine Rechtliche möglichkeit dort als Mieter seine Anbieter selbst auszusuchen?



mfg und danke erstmal!
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Alt 15.01.2008, 14:24
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AW: Internetanbieter? - Mieter werden alleine gelassen...

In erster Linie muss man sich als Mieter eher seine Wohnung aussuchen und nicht den Anbieter!

Es gibt kein Recht auf Breitband-Internet oder ähnliches.

Dieses Problem haben übrigens nicht nur Mietergruppen sondern auch viele Dörfer. Die Anbieter weigern sich aus verständlichen Gründen Anschlüsse zu schaffen, weil nicht lukrativ genug.

Im beschriebenen SV könnte ja (ich weiß, das wäre pervers, aber möglich) ein Anbieter Kupferkabel zusätzlich legen. Der Vermieter ist keinesfalls gezwungen, wegen der Untätigkeit der Anbieter seine vertragliche Bindung zu ändern.

Alternativen für die Mieter:
1. einem gierigen Anwalt Geld in den Rachen werfen und einen hoffnungslosen Prozess führen
2. langsames Internet per Modem
3. DSL per Funk oder Satellit
4. ausziehen
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Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.
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Alt 15.01.2008, 14:33
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AW: Internetanbieter? - Mieter werden alleine gelassen...

Zitat:
Zitat von misterx135
Ungerecht ist unterdessen die behandlung, ein Haus weiter gibt es DSL / Highspeed und das andere Haus hingegen kann nicht, da das Vermarktungsverbot dort besteht.
Bestellt man eben in Absprache mit dem Nachbarn einen zusätzlichen Anschluss für dessen Grundstück und legt dann ein Kabel über den Zaun!

Ist zwar nicht ganz 1000% aber sicher eine pragmatische Lösung.
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Alt 15.01.2008, 14:39
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AW: Internetanbieter? - Mieter werden alleine gelassen...

Zitat:
Zitat von juletill
...und legt dann ein Kabel über den Zaun!
Ausgesprochen erfinderisch, aber aus technischen Gründen kaum durchführbar. Bei vielen Mietern würde da ein netter Strang herumhängen...
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Alt 15.01.2008, 14:45
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AW: Internetanbieter? - Mieter werden alleine gelassen...

Wozu gibts W-Lan?

Macht so manches Dorf nicht anders

Dopamin

P.S.: Hab noch ein paar W-Lan-Kabel - wolle kauffe?
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Ein denkbar schlechter Tag im Sozialstaat Deutschland

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Alt 15.01.2008, 14:46
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AW: Internetanbieter? - Mieter werden alleine gelassen...

Ja gut, stimmt ist wohl doch etwas aufwendiger.

Ich hatte - warum auch immer - Einfamilienhäuser im Sinn. Sorry
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Alt 15.01.2008, 14:52
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AW: Internetanbieter? - Mieter werden alleine gelassen...

WLAN ist nur da möglich, wo entweder ein Anbieter DSL per Funk anbietet oder wo Häuser eng zusammenstehen. Ein hausübergreifendes privates WLAN-Netz ist technisch nur schwer zu realisieren (man braucht mehrere Repeater, und die Störungen sind nicht ohne) und nur bei wenigen Beteiligten sinnvoll, von der Haftungsfrage ganz zu schweigen (da gab es schon mal einen Thread hier im Forum).
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Alt 15.01.2008, 17:00
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AW: Internetanbieter? - Mieter werden alleine gelassen...

Angenommen Mieter hätten sich bereits darum gekümmert;

Wlan Anbieter rausgesucht, dieser ist bereits in verhandlung mit Vermieter... und und!!
Problem an der sache wäre nur, das Anbieter "WLAN" nicht ohne weiteres legen darf, es bedarf die erlaubniss einiger stellen, unteranderen den stellen wo er das Internet herbekommt, d.H er müsste Antennen auf anderen Häusern aufstellen.. dann baugenehmigung besorgen, genehmigung durch Vermieter in Siedlung holen, dort das gleiche Spiel.

Zu alledem kommt noch dazu, das keiner dieser Anbieter die Wlan bereitstellen ohne weiteres sagen, wir springen ein, auch wenns nur ein Kunde ist!!

Wenn wir davon ausgehen das die Siedlung seit Monaten im Gespräch mit solchen Providern ist, glaub ich brauchen wir nicht mehr darüber sprechen, die Siedlung kennt sich bestens damit aus



Was Nachbarschaftliche Hilfe angeht, ein DSL Anschluss für 2-3 Leute über Wlan zu versorgen, wäre sicherlich das einfachste, gerade dann wenn der Nachbar nur ein Haus weiter wohnt!

Frage ist halt, darf der Vermieter dem Mieter zumuten nicht freie Wahl der suche seiner Provider zu haben? Ist es nicht so das es eine "art" Unlauterer Wettbewerb ist? Andere Anbieter dürfen ja nicht ran..

Endkunde ist doch nunmal die Person die etwas empfängt. Der Vermieter der irgendwo im Nirvana in seinen schicken Einfamlienhaus sitzt, empfängt doch davon nix... ???

mfg
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  #9 (permalink)  
Alt 15.01.2008, 18:09
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AW: Internetanbieter? - Mieter werden alleine gelassen...

Das Problem in dieser Sache ist, dass der Vermieter mit der DSL-Misere nichts zu tun hat!

Es nutzt auch nichts, ein Konstrukt zu bauen, in dem diesem Schuld zugewiesen wird!

Es ist doch allein so, dass der Vermieter, als er die Wahl zwischen zwei Kabelanbietern hatte, sich aus welchen Gründen auch immer für den einen entschieden hat. Das allein ist sicher keine erhebliche Benachteiligung des Mieters. Abgesehen davon gibt es kein Recht des Mieters auf DSL! Der VM muss nur Fernsehempfang nach bestimmten gesetzlichen Richtlinien ermöglichen.

Wenn Du schimpfen willst, dann auf die DSL-Anbieter, die eben kein Kabel legen wollen. Offensichtlich ist zu den Zeiten des Postmonopols diese Wohngegend schlecht weggekommen. Und andere Anbieter weren nur dann Kabel legen, wenn es sich für sie lohnt.

Es mag bitter sein, aber meine Tips oben bleiben bestehen und sind die einzigen (den ersten mit dem Anwalt nicht versuchen...)

Übrigens: ich lebe in der Pampa und kann froh sein, dass ein Kabelnetz liegt, sonst hätte auch ich kein DSL. In meiner Gegend sind Tausende von dem Problem betroffen.
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