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Spaziergänger mit Knüppel

Dies ist eine Diskussion zu Spaziergänger mit Knüppel innerhalb des Forums Waffenrecht

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Alt 13.09.2012, 17:33
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Spaziergänger mit Knüppel

.... völlig frei erfundene Geschichte ...


Situtaion: Große Wiese / Treffpunkt für Hundehalter

Immer wieder trifft Herr Innocens einen alten Herren, der sowohl einen aggressiven Kleinköter, als auch einen Knüppel bei sich führt.

Heute kam es zu der Situation, dass an der Spielwiese ein junger Hund zu dem alten Herren rüber lief.

Während der junge Hund schwanzwedelnd vor ihm Stand, sein eigner Hund die Zähne fletschte, schlug der alte Herr mit seinem Knüppel völlig grundlos auf das Tier ein.

Herr Innocens fragt sich nun, ob es rechtens ist, dass dieser Herr mit einem Knüppel in der Hand durch den Wald läuft.

Frau Innocens hat inzwischen aufgrund vorheriger Begegnungen inzwischen Angst in der Wald zu gehen.

Zu dem Knüppel:

- Material Holz
- Länge ca. 80 cm, allerdings zu kurz um sich darauf aufstützen zu können, ergo keine Verwendung als Spazierstock.
-den Knüppel umgreift er auch als solchen, nicht in der Art, wie ein Wanderstock gehalten wird.

Herr Innocens würde den Herrn, der dann auch gezielt solche Treffpunkte aufsucht und demonstrativ Pausiert, gerne mit Hilfe der Exekutive entsorgen, bevor etwas schlimmeres passiert.

Ist das Handeln des alten Herrn zulässig? Es geht hierbei lediglich um das Führen des Knüppels. Wegen der oben aufgeführten Beschreibung ist Herr Innocens der Ansicht, dass dieser nicht als Wanderstock gewertet werden kann.

Vielen Dank.
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  #2 (permalink)  
Alt 13.09.2012, 18:00
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AW: Spaziergänger mit Knüppel

Zitat:
Während der junge Hund schwanzwedelnd vor ihm Stand, sein eigner Hund die Zähne fletschte, schlug der alte Herr mit seinem Knüppel völlig grundlos auf das Tier ein.
Unabhängig davon, ob es sich um eine Waffe handelt oder nicht: Wer grundlos auf ein Tier einschlägt, kann dafür auch haftbar gemacht werden. Anzeige wegen Tierquälerei und Sachbeschädigung, sofern der Hund verletzt wurde. Ferner halte ich es in so einem Fall für legitim, wenn man dem Herrn den Knüppel abnimmt und bis zum Eintreffen der Polizei daran hindert, sich zu entfernen (vorläufige Festnahme). Die Polizei kann dann die Personalien auf- und Anzeigen entgegennehmen.

Zu dem Knüppel: Es handelt sich um einen Schlagstock, wenn der Gegenstand dafür bestimmt ist, damit (Menschen) zu schlagen. Zur Verdeutlichung: ein Baseballschläger oder ein Regenschirm oder ein Spazierstock sind eindeutig nicht dafür bestimmt und von daher keine Waffe. Wird aber ein solcher Gegenstand (oder auch ein Stock) so manipuliert, dass sich ein neuer Bestimmungszweck ergibt, so sieht die Sache schon anders aus. Dazu reicht u.U. schon das Umwickeln eines Stockendes mit Band, so dass der Stock einen Griff hat.

Waffen wie Schlagstöcke unterliegen einem eingeschränkten Führungsverbot nach § 42 a WaffG. Der Herr darf sehr wahrscheinlich den Schlagstock nicht mit sich führen. Allerdings plagen mich leichte Zweifel. Denn Waffen sind wie folgt definiert:

Zitat:
(2) Waffen sind
1. Schusswaffen oder ihnen gleichgestellte Gegenstände und
2. tragbare Gegenstände,
a) die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen, insbesondere Hieb- und Stoßwaffen;

b) die, ohne dazu bestimmt zu sein, insbesondere wegen ihrer Beschaffenheit, Handhabung oder Wirkungsweise geeignet sind, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen, und die in diesem Gesetz genannt sind.
Wenn man nun davon ausgeht, dass der Bestimmungszweck das Schlagen von Hunden ist, so könnte es gut möglich sein, dass der Herr diesen Stock führen darf. Es sei denn, er ist an anderer Stelle im Gesetz genannt. Das wäre z.B. ein Teleskopschlagstock, der normalerweise unter diese Definition fällt (aus Anlage 1 WaffG, Abschnitt 1, Unterabschnitt 2):
Zitat:
1.1
Hieb- und Stoßwaffen (Gegenstände, die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, unter unmittelbarer Ausnutzung der Muskelkraft durch Hieb, Stoß, Stich, Schlag oder Wurf Verletzungen beizubringen), [...]
Das sehe ich hier aber nicht unbedingt.

Die Polizei wird dem Herrn den Stock aber sicherlich im Rahmen der Gefahrenabwehr abnehmen, sollte es keine Waffe darstellen.

Ich sehe aber noch ein andere Problematik, die dem fiktiven Hundefreund vielleicht nicht so bewusst ist: Wenn der Herr nicht möchte, dass sich andere Hunde seinem Hund nähern, so ist das zu akzeptieren. Es könnte ja durchaus auch gute Gründe dafür geben, z.B. Krankheit, Bissigkeit o.ä. Klar, man hat den Eindruck der Alte spinnt und der Kläffer ist nicht erzogen. Aber es kann auch anders sein. Im übrigen gilt vielerorts sowieso eine Anleinpflicht. Ich weiß auch, dass viele Hundehalter ihre Hunde auch dann nicht anleinen, wenn ein (möglicherweise nicht grundlos) angeleinter Hund entgegenkommt und dessen Herrchen laut ruft, er möge doch bitte seinen Hund anleinen. Dafür habe ich persönlich auch NULL Verständnis - ebenso wie für Hundeschläger.

Ich hoffe sehr, dass sich das gelbe Band durchsetzt und sich die Hundehalter ganz allgemein einfach mal ein bissl mehr Rücksicht nehmen. http://www.gulahund.se/default_de.asp
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  #3 (permalink)  
Alt 13.09.2012, 18:01
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AW: Spaziergänger mit Knüppel

Na, das ist ein bisschen sehr weit ausgeholt. Ein mitgeführter Knüppel muß nicht zwingend ein Wanderstock sein. Soweit kommts noch, wenn man nicht mal ein Stock in die Hand nehmen darf. Besonders dann nicht, wenn man ihn als "Wurfspielzeug" für den eigenen Hund einsetzen kann. Also wäre jeder Hundebesitzer mit einem "Stöckchen" in der Hand ein potentiellen Täter, der Menschen mit einer "Waffe" tatsächlich bedroht oder ängstigt^^ :-)
Einer Anzeige wegen Tierquälerei steht dem aber allerdings nichts entgegen. Besonders wenn man eh weiß, wann und wo die Tat immer wieder statt findet, ist es ja wohl auch kein Akt, mit 2 "Spaziergängern als Zeugen" mal da rum zu bummeln.
Offensichtlich will der alte Herr seinem Kläffer nur die anderen Hunde vom Hals halten, und auch das ist sein gutes Recht, allerdings nicht in der Form.
Und die Frau scheint da wohl ein ganz anderes Problem zu haben. Man kann sich wegen einer falschen Verdächtigung auch schnell selber ins Knie schießen. Ein Knüppel fällt definitiv nicht unters Waffengesetz
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  #4 (permalink)  
Alt 13.09.2012, 18:12
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AW: Spaziergänger mit Knüppel

Zitat:
Zitat von sonnenfleck3 Beitrag anzeigen
Man kann sich wegen einer falschen Verdächtigung auch schnell selber ins Knie schießen. Ein Knüppel fällt definitiv nicht unters Waffengesetz
Irrelevant. Im übrigen ruft man nicht bei der Polizei an und sagt "Hier verstößt einer gegen die Paragraphen soundso", sondern eher in der Art "Hier schlägt einer grundlos Hunde mit einem Knüppel". Und zwischen einem Knüppel und einem auf einer Wiese gefundenem Stöckchen gibt es einen feinen Unterschied.
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  #5 (permalink)  
Alt 13.09.2012, 18:41
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AW: Spaziergänger mit Knüppel

Vielen Dank zur Klärung. Herr Innocens ging bis dato davon aus, dass Irre mit Knüppel nicht einfach so durch die Gegend laufen dürfen. Ihm war klar, dass es sich hier um eine Grauzone handelt, wie das Beispiel mit dem Basballschläger zeigt. Herr Innocencs bedauert dies sehr.


Notiz:
Herr Innocens befürchtet im Allgemeinen Schaden für den alten Herrn. Da sich der ein oder andere Halter eines Hundes sich im Fall der Fälle sich dazu motiviert sähe, sich in seinen Eingeweiden zu suhlen. Weiterhin überschätzt er den Wirkungsgrad eines Knüppels auf einen Hund der 40+ kg Klasse (und das beginnt schon bei einem Labrador). Ein vorher freundliches Tier wird zur Verteidigung übergehen.

In 15% der deutschen Haushalte leben Hunde. Sie gehören zum Leben dazu. Es tut niemandem weh, wenn sie spielend durch den Wald tollen. Nicht jedes Tier ist eine reißende Bestie. Warum wird immer dahingehend pauschalisiert?

Die Aussage zur generellen Leinenpflicht ist vollkommener Blödsinn.

Thread bitte schließen.
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  #6 (permalink)  
Alt 13.09.2012, 18:41
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AW: Spaziergänger mit Knüppel

Es gibt auch Hunde, denen kann das Stöckchen nicht groß genug sein. Bei uns gibt es mehrere Hunde, die tragen halbe Baum durch den Wald. Die Größe des Hundes war ja nicht angegeben.
Ich sehe hier lediglich den Tatbestand der Tierquälerei. Aber nicht das mitführen eines Knüppels. Dieser kann auch als Verteidigungsgegenstand gegen große bissige Hunde Verwendung findene. Wenn ich allein in den Wald gehen würde, würde ich mich, auch ohne Hund mit einem Knüppel bewaffnen, um evtl. einen Angreifer oder ein wildes Tier abzuwehren.
Die Auslegung ist hier viel zu vielfältig, besonders weil es sich bei der Verwendung des Knüppel um reine Spekulation handelt.
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  #7 (permalink)  
Alt 13.09.2012, 18:47
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AW: Spaziergänger mit Knüppel

Zitat:
Zitat von san_leo Beitrag anzeigen
Es tut niemandem weh, wenn sie spielend durch den Wald tollen.
Und hinterher ist immer das Geschrei groß, wenn der Jäger einen Hund abgeschossen hat.

Zitat:
Zitat von san_leo Beitrag anzeigen
Die Aussage zur generellen Leinenpflicht ist vollkommener Blödsinn.
Stimmt. Das hat aber auch niemand geschrieben.
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  #8 (permalink)  
Alt 13.09.2012, 18:52
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AW: Spaziergänger mit Knüppel

Zitat:
Dieser kann auch als Verteidigungsgegenstand gegen große bissige Hunde Verwendung findene. Wenn ich allein in den Wald gehen würde, würde ich mich, auch ohne Hund mit einem Knüppel bewaffnen, um evtl. einen Angreifer oder ein wildes Tier abzuwehren.

Sag mal Sonnenfleck, wo wohnst Du? Das einzige, was Dir in einem deutschen Wald auf den Pelz rücken könnte, wäre eine Sau und die Suchen das Weite, sobald sie Dich wittern. "Angreifer" sind Herr Innocens auch noch nicht begegnet. Trotz jahrelanger Forstpflege, bei einem befreundeten Jäger.

Es ging hierbei lediglich um das Führen eines Knüppels.

Zitat:
Und hinterher ist immer das Geschrei groß, wenn der Jäger einen Hund abgeschossen hat.
Herr Innocens ist Jäger. Er kennt keinen Jäger, der jemals einen Hund erlegt hat. Es ist nämlich vollkommen übertrieben. Jagdrechtlich legitim, aber unangemessen.
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  #9 (permalink)  
Alt 13.09.2012, 19:06
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AW: Spaziergänger mit Knüppel

Zitat:
Zitat von san_leo Beitrag anzeigen
Herr Innocens ist Jäger. Er kennt keinen Jäger, der jemals einen Hund erlegt hat. Es ist nämlich vollkommen übertrieben. Jagdrechtlich legitim, aber unangemessen.
Es kommt aber vor, wenn auch selten. Und dann ist das Geschrei groß. Weil viele Hundehalter nämlich nicht im Bilde sind und/oder sich einen feuchten Kehrricht um die Rechtslage kümmern. Diese ist aber auch schwer zu überblicken: Jagdgesetze des Landes, Bestimmungen der Gemeinden zB zur Anleinpflicht usw.

Ist aber hier doch alles irrelevant. Erst mal gelten die örtlichen Bestimmungen zur Anleinpflicht. Gibt es die nun dort oder nicht? Wenn nicht, so muss der Hund trotzdem jederzeit abrufbar sein. Das dürfte einem Jäger mit Hund vermutlich nicht schwer fallen. Wenn nun ein anderer Hundehalter erkennbar nicht will, dass sich andere Hunde seinem Hund nähern, dann ist das zu respektieren. Wer meint, dass der Herr seinen Hund quält, indem er ihm Sozialkontakte zu anderen Hunden verwehrt, der kann ja eine Anzeige machen - wobei die Erfolgsaussichten da eher gering sein dürften. Ein Recht auf Beschnuppern gibt es aber jedenfalls nicht.
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Alt 13.09.2012, 19:25
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AW: Spaziergänger mit Knüppel

Also nochmal:

In der Geschichte von Herrn Innocens geht es um den irren Opa, der latent andere Halter bedroht und auf die Tiere eindrescht. Alles Andere ist nur Beiwerk. Eine Anleinpflicht besteht nicht. Nichts desto trotz passiert es all zu oft, dass zwei Wege zusammen laufen und man totz aller Voraussicht dann plötzlich vor einander steht. Das gibt einem kein Recht auf alles einzuprügeln was Kreucht und Fleucht.

Die sachliche Problematik in der Geschichte ist, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ein Hundehalter, repsektive dessen Hund, sich gegenüber dem Herrn zur Wehr im Sinne einer Gefahrenabwehr setzt.

Es wäre schön, wenn sich dies Vermeiden ließe, indem die Exekutive eingreift und somit wieder alle Anderen ruhigen Gewissens in den Wald gehen. Inzwischen heisst es bei den Halterinnen all zu oft " In den Wald gehe ich nicht mehr, dort rennt der Irre mit dem Knüppel rum."

Offensichtlich gibt es dazu keine "elegante" Lösung.

Es rennt ja auch keiner erhobenen Knüppels durch die Innenstadt, weil er angegriffen werden könnte. Es ist nicht nachvollziehbar weshalb das im Wald legitim sein sollte. Weshalb soll im Wald eine größere Gefahr bestehen?

Herr Innocens fragt sich inzwischen, ab wann der Knüppel so weit bearbeitet gilt, dass er als eben solchen definiert ist. Zu Beginn des Threads ( als das Thema och nicht off toopic war) kam ein Beispiel mit einem Band als Griff.
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