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Skurrile Jagdfälle

Dies ist eine Diskussion zu Skurrile Jagdfälle innerhalb des Forums Waffenrecht

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  #1 (permalink)  
Alt 29.04.2009, 21:25
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Skurrile Jagdfälle

Hallo zusammen!

Ich suche momentan nach skurrilen Jagd-Fällen. (In Ermangelung eines Unterforums zum Jagdrecht habe ich dieses Forum genutzt.)

Sind euch besonders interessante bzw. wegweisende Fälle des Jagdrechts bekannt?

Ich habe dazu schon mehrfach google bemüht und spezielle Jagd-Institutionen durchstöbert wie Landesvereine. Dabei habe ich aber leider keine besonders provokativen / außergewöhnlichen Fälle gefunden.

Für jeden Hinweis bezgl. einer möglichen Quelle wäre ich sehr dankbar!
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  #2 (permalink)  
Alt 30.04.2009, 14:07
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AW: Skurrile Jagdfälle

Du bist ein Schreiberling und versuchst die Jäger zu diffamieren?
Von mir keine Unterstützung
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  #3 (permalink)  
Alt 10.05.2009, 23:18
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Zitat:
Zitat von Mobile1961
Du bist ein Schreiberling und versuchst die Jäger zu diffamieren?
Von mir keine Unterstützung
Sehr interessant zu wissen, dass in einem Forum, welches sich mit juristischen Problemen und Fragen beschäftigt auch Nutzer zu finden sind, die nicht einmal das Grundgerüst an Objektivität und Distanz von wilden Schlussfolgerungen besitzen.

Ich selbst bin begeisterter Jäger und jagdlich engagiert für die Jägerschaft und das Waidwerk.

In diesem Sinne, Mobile1961, so jemand wie du der solche inhaltsleeren Beiträge schreibt, erhält auch keine Unterstützung von mir. Das Niveau ist mir zu tief. Tut mir wirklich leid.

Für dein Kommunikations-Niveau empfehle ich z.B. www.abschaffung-der-jagd.de, dort wird ähnlich "argumentiert" und "geschlussfolgert". Auch ohne Kenntnis der Hintergründe...




Für alle anderen, denen ein Bestand an vernünftiger Kommunikation geblieben ist: Nun, diese Jagdfälle / JagdUNfälle ( ) sollten als ein Bestandteil eines jagdlichen Vortrages dienen, dessen Schwerpunkt das dt. Jagdrecht bildet.

An eingeschobene Anekdoten und möglicherweise stellenweise Pointierung, die aber auch rechtliche Fragen aufwirft, soll diese Elemten der Auflockerung dienen. Die Zuhörer sind darüber hinaus selbst zu einem Großteil Jäger, also es geht keineswegs um "basics", sondern vll. 1-2 sehr skurrile Sachen.

Für jeden Hilfe bin ich nach wie vor sehr dankbar!

Ein kräftiges Waidmannheil!
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  #4 (permalink)  
Alt 11.05.2009, 13:50
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AW: Skurrile Jagdfälle

So etwas?

http://www.stuttgarter-zeitung.de/st..._article_print
__________________


"Der Abdruck von Fahndungsfotos und Steckbriefen auf Plakaten und in Zeitungen ist ohne die Zustimmung der Abgebildeten und auch der Fotografen oder Zeichner erlaubt."

Gernot Schulz, "Meine Rechte als Urheber"
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  #5 (permalink)  
Alt 11.05.2009, 14:41
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AW: Skurrile Jagdfälle

Hallo Van Nile!

Ja, diesen Artikel kannte ich noch gar nicht. Sehr interessant zu lesen, genau so etwas suche ich!

Vielen Dank!!!
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  #6 (permalink)  
Alt 11.05.2009, 15:28
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AW: Skurrile Jagdfälle

Zitat:
Zitat von Scutum Templi
Ich selbst bin begeisterter Jäger und jagdlich engagiert für die Jägerschaft und das Waidwerk.
Na gut, dann will ich mal nicht so sein.
Wende Dich mal an die Gothaer Versicherung. Die haben ein kleines Buch herausgebracht, dass bei den Vetretern kostenlos ausgegeben wird.

"Ist die Kugel aus dem Lauf..."
Schadenfälle aus der Praxis
Gert G. von Harling
79 Seiten, Schriftenreihe Jagd, Band 6
keine ISBN, kein Preis
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  #7 (permalink)  
Alt 12.05.2009, 17:18
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AW: Skurrile Jagdfälle

Zitat:
Das Niveau ist mir zu tief. Tut mir wirklich leid.
Mir ist das Niveau nicht zu tief, genau richtig für mich um drin zu wühlen

Wenn du ein Schreiberling bist und über die deutschen Jäger schreiben willst (heilige Kühe und wie ich finde es wird langsam mal Zeit das die geschlachtet werden).

Bist du als Schreiberling auf der Suche nach Storys? Eine kann ich dir erzählen, denn ich wollte irgentwann mal selbst den Jagdschein machen und ging mal "mit zur Jagd", falls man sowas Jagd nennen konnte.
Das die meisten der Jäger im Rentenalter waren und wie ich fand vermutlich keine Gesundheitsprüfung mehr überstehen würde half auch nicht der ganze Jägermeister den sie sich vorher reinkippten. Die eigentlich Jagd bestand bei dem älteren Mann bei dem ich mit war auf einen Hochsitz zu klettern, dort angekommen sein Gewehr auszupacken mit einem Zielfernrohr drauf wo jeder polizeiliche Scharfschütze neidisch gewesen wäre und dann das Tötungswerkzeug zu nutzen auf eine Entfernung von unter 100Metern!!!!
Dort wurden überTage hinweg Rehe mit Heu angefüttert so das die Rehe regelmäßig kamen und nun brauchte der ältere Mann nur noch zu warten. Dafür hatte er extra einen Sitzschlafsack mitgebracht der für nordisches Klima ausreichend gewesen wäre.
Und dann als die Rehe auftauchen eine Entfernung von ca 50-70Metern knallte er so ein Reh ab. Seine Freude überstrahlte fast seine Jägermeister-Schnapsfahne..

Sowas als Jagd zu bezeichnen ist abartig und eine Ausrüstung an hochkalibrigen Waffen mit einem armdicken Ziehfernrohr für ein Reh - herzlichen Glückwunsch der deutschen Jagd


Vielleicht schreibst du ja auch über Jagdtorrismus, deutsche Jäger die reichlich Geld dafür bezahlen im Ausland irgentwelche Tiere abzuknallen. Dazu hab ich vor einiger Zeit mal im TV gesehen das man als deutscher Jäger in Russland Bären schießen kann. Das ganze ist sogar ungefährlich, zum ersten hat man russische Treiber dabei die einem das hilflose Tier direkt vor den Gewehrlauf treiben und man nur noch aus dem Auto aussteigen muß und abdrücken muß und zum anderen führt das Tier gerade eh Winterschlaf und wird von den Treibern aus seinem Quatier aufgestreckt und rausgetrieben. Dann gibts noch ein schönes Foto wie der deutsche Jäger mit Gewehr vor dem toten Bären steht und einige Tausend Euro wecheln den Besitzer. Abstoßend und verachtend, mehr ist dazu nicht zu sagen zu solchen Torrismusreisen deutscher Jäger!!

Trotz aller dieser negativen Aspekte bei deutschen Jägern bin ich nach wie vor für die Liberalisierung des deutschen Waffenrechts. Jeder deutsche Bürger der nicht vorbestraft ist sollte das Recht haben nicht nur eine Waffe zu kaufen sondern sie auch geladen mit sich zu führen. Die Kriminellen besorgen sich illegal ihre Waffen, der rechtschaffende Bürger steht dem ungeschützt gegenüber. Argumente der jünsten Zeit in Bezug auf Schulmassaker und die daraufhin geänderten geschärften Waffengesetze (aktuelle will man Paintballwaffen verbieten! - wann werden Erbsenpistolen verboten?) ist einfach nur lächerlich. Andere Länder wie die Schweiz oder Österreich machen es uns vor das man als rechtschaffender Bürger durchaus Waffen besitzen und führen darf ohne das die Todesfolgen nach oben klettern. Es sterben wahrscheinlich mehr Menschen an Lungenkrebs vom Rauchen oder bei Autounfällen als bei Unfällen oder als bei Schul-Anschlägen mit Waffen!!
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Das hier Geschriebene stellt lediglich meine Meinung auf fiktive Beiträge und Fragestellungen dar aber keine Vorschläge und keine Rechtberatung und erhebt keinen Anspruch auf Vollstaendigkeit oder Richtigkeit.
Dazu aus den Forenregeln:
Bitte beantworten Sie nur allgemeine, fiktive (Fiktion = lat. fictio, "Erdichtung", vgl. hierzu wikipedia Eintrag: Fiktion) Beiträge und Fragestellungen.

Geändert von Nilem (12.05.2009 um 18:10 Uhr).
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Alt 12.05.2009, 18:06
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AW: Skurrile Jagdfälle

Zitat:
empfehle ich z.B. www.abschaffung-der-jagd.de,
Übrigens eine schöne Seite wie ich finde.
Vor allem das leidige Thema Zwangsbejagung, wo Landwirte und Grundstücksbesitzer zulassen müssen das sie von Jägern heimgesucht werden und Tiere auf deren Grundstück abgeknallt werden. Ein verstaubetes Gesetz aus dem jahr 1933 das leider 2006 vom Verfassungsgerichts bestätigt wurde!!!

Man lese sich mal diese Erlebnis-Berichte von Betroffenden da durch:

http://www.zwangsbejagung-ade.de/erf...eck/index.html

http://www.d-perspektive.de/zeitrepo...49/nbp/94.html

Es wird langesam Zeit das dieses Gesetz der Zwangsbejagung gestrichen wird!!
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  #9 (permalink)  
Alt 12.05.2009, 18:22
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AW: Skurrile Jagdfälle

Zitat:
Zitat von Nilem
Sowas als Jagd zu bezeichnen ist abartig und eine Ausrüstung an hochkalibrigen Waffen mit einem armdicken Ziehfernrohr für ein Reh - herzlichen Glückwunsch der deutschen Jagd
Sorry NILEM, aber vielleicht hättest Du doch den Jagdkurs absolvieren sollen, um wenigstens oberflächlich Ahnung zu beklommen.

Die größe oder besser der Durchmesser eines ZF bedeutet nur, dass ein möglichst großer Objektivdurchmesser mehr Licht fängt, als ein kleiner. Das ist für Jäger wichtig, da meistens die Jagd in der Dämmerung statt findet, oder sogar bei Mondschein. Letzteres ist nur bei Schwarzwild erlaubt.
Außerdem sagt die äußerliche Größe eines ZF nichts über dessen Vergrößerungsfaktor aus. Die Jäger verwenden in der Regel ein anderes Absehen - umgangssprachlich Fadenkreuz - als das Militär oder die Sportschützen.
Jedem Schützen steht es völlig frei, welches Glas er mit welchem Absehen oder optischen Werten benutzt. Ein ZF ist kein waffenwesentliches Teil und kann nach eigenen Vorgaben und Verwendungszweck erwroben werden.

Eine Anlockfütterung nennt man Kirren und ist jagdüblich. Während eine richtige Fütterung außer zu Notzeiten verboten ist.

Zur "hochkalibrigen" Büchse.
Es steht im Bundesjagdgesetz, dass die Jagd auf bestimmtes Wild mit Mindestkalibern ausgeübt werden muss. Das hat auch seinen ganz bestimmten Grund, um waid- und tierschutzgerecht Wild erlegen zu können. So steht im § 19 BundesJagdG drin:

§ 19 Sachliche Verbote
(1) Verboten ist
1.mit Schrot, Posten, gehacktem Blei, Bolzen oder Pfeilen, auch als Fangschuß, auf Schalenwild und Seehunde zu schießen;
2.a)auf Rehwild und Seehunde mit Büchsenpatronen zu schießen, deren Auftreffenergie auf 100 m (E 100) weniger als 1.000 Joule beträgt;
b)auf alles übrige Schalenwild mit Büchsenpatronen unter einem Kaliber von 6,5 mm zu schießen; im Kaliber 6,5 mm und darüber müssen die Büchsenpatronen eine Auftreffenergie auf 100 m (E 100) von mindestens 2.000 Joule haben;

Das bedeutet, dass es kein zu großes Kaliber gibt, jedoch zu kleine verboten sind. Da die kleinen, rasanten Kaliber meist mehr Probleme machen und oft eine höhere Wildbretentwertung zur Folge haben, sind größere Kaliber auch auf Rehwild eher üblich und stehen völlig im Einklang mit den gesetzlichen und waidgerechten Vorgaben.
Noch ein Hinweis: Das aktuelle Natokaliber 5,65x45, alias .223 Rem (für die G36) ist nur Rehwild und Seehunde zugelassen. Für alles andere Wild, wie z.B. Rotwild oder oder Schwarzwild (Wildschwein), ist es nicht zugelassen, weil zu klein (unter 6.5 mm) und zu schwach (E100 unter 2000 J)!!

Enthalte Dich doch bitte künftig von Dingen, von denen Du keine Ahnung hast.

Aus jagdlichen Stories halte ich mich aus gutem Grund zurück. Gerade in der jetzigen Zeit weiß man nie, wie das ausgeschlachtet wird. Außerdem wird da auch viel gesponnen und fürchterlich übertrieben.
Möge mir der Themenstarter verzeihen, jedoch kommt die Frage aus aktuellem Anlass zur Unzeit. Hoffentlich ist wenigstens mein Buchtipp weiter oben nützlich.
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  #10 (permalink)  
Alt 12.05.2009, 22:01
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AW: Skurrile Jagdfälle

Ich bin trotzdem der Auffassung das sowas mit Jagd im eigentlichen Sinne nichts zu tun hat!
Ich habe davon gehört das es heute noch Menschen gibt die mit einer Saufeder (ne Art Speer) Wildschweine jagen - das wäre in meinen Augen Jagd, wo sowas wie Mut dazu gehört. Aber angetrunken auf nem Hochsitz zu sitzen und auf Tiere zu warten die regelmäßig an der Stelle tagelang vorher angefüttert wurden ist lächerlich und ich finde das sowas mit Jagd nichts zu tun hat, es einfach nur erbärmlich und armseelig ist.
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