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Denkmalamt hat utopische Bearbeitungszeit von Anträgen

Dies ist eine Diskussion zu Denkmalamt hat utopische Bearbeitungszeit von Anträgen innerhalb des Forums Verwaltungsrecht / -prozeßrecht

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  #1 (permalink)  
Alt 27.03.2012, 14:30
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Denkmalamt hat utopische Bearbeitungszeit von Anträgen

Hallo ihr Lieben,

mal angenommen Frau X, eine Verwaltungsngestellte bei einer grössen Stadtverwaltung, kauft im Jahr 2010 ein denkmalgeschütztes Haus und renoviert dieses im gleichen Jahr noch sehr aufwendig unter der strengen Aufsicht des Denkmalamtes. Dieses bestätigt dann auch, nach Abnahme, die fachgerechte Ausführung der Renovierung.

Anfang 2011 macht Frau X dann für 2010 ihren steuerlichen Jahresabschluss. Der Steuerberater rechnet ca. 5000€ Erstattung aus, aufgrund der guten steuerlichen Abschreibungsmöglichkeit für ihr Haus. Frau X jubelt, doch dann der Schock: 70€ Nachzahlung werden verlangt. Schuld ist das Denkmalamt, ihr Antrag wurde noch nicht bearbeitet.Frau X zahlt zähneknirschend.

2011 vergeht und nichts geschieht. Anfang 2012 fragt Frau X beim Amtsleiter des Denkamlamtes höflich nach. Daraufhin erhält Sie ein Schreiben von einem Abteilungsleiter, dass die Anträge chronologisch bearbeitet werden und sie aller Voraussicht erst im 1. Halbjahr 2013 an der Reihe sei.

Frau X könnte sehr gut diese Erstattung in das aufgenommene Darlehen investieren und so ihre Belastung reduzieren.

Klage einreichen? Bringt das etwas? Schliesslich müsste sie dann ihren Arbeitgeber verklagen, da das Denkmalamt ebenfalls der Stadtverwaltung untergeordnet ist. Frau X muss nun auch den Jahresabschluss für 2011 angehen. Dort droht erneut eine Nachzahlung statt einer Erstattung.

Was kann Frau X tun?

LG
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  #2 (permalink)  
Alt 19.05.2012, 21:08
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AW: Denkmalamt hat utopische Bearbeitungszeit von Anträgen

Hat niemand eine Idee?
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  #3 (permalink)  
Alt 20.05.2012, 17:34
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AW: Denkmalamt hat utopische Bearbeitungszeit von Anträgen

Zitat:
Zitat von Tippelbruder Beitrag anzeigen
Hat niemand eine Idee?
Bleibt nur die Verpflichtungsklage auf Erlass des Bescheides vom Amt.
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  #4 (permalink)  
Alt 20.05.2012, 17:52
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AW: Denkmalamt hat utopische Bearbeitungszeit von Anträgen

Zitat:
Zitat von Tippelbruder Beitrag anzeigen
Klage einreichen? Bringt das etwas? Schliesslich müsste sie dann ihren Arbeitgeber verklagen, da das Denkmalamt ebenfalls der Stadtverwaltung untergeordnet ist.

Was kann Frau X tun?
Den AG zu verklagen deswegen ist vermutlich keine gute Idee, es sei denn man ist in der Lage das getrennt zu betrachten und es entstehen Frau X keine Nachteile. Frau X könnte über ihren Kummer doch mal mit ihrem/ihrer Vorgesetzten reden. Das gibt im ungpnstigen Falle unbegründetes Unverständnis, womöglich nur eine Tüte Mitleid, vielleicht aber einen guten Rat oder gar eine Tat.

Des weiteren könnte ihr Steuerberater vielleicht eine Art Abschlagszahlung aushandeln oder sowas. Keine echte Ahnung davon - wozu leiste ich mir einen Steuerberater?
__________________
~
шитт хаппенс? - ерунда!
~

Ornamente, die jemand auf der Mauer seines Nachbarn angebracht hat, die für diesen aber nicht sichtbar sind, berechtigen nicht zu einer Beseitigungsklage.

Amtsgericht München vom 15. Juli 2010 (AZ: 281 C 17376/09)
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  #5 (permalink)  
Alt 21.05.2012, 13:45
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AW: Denkmalamt hat utopische Bearbeitungszeit von Anträgen

Zitat:
Zitat von Kataster Beitrag anzeigen
Den AG zu verklagen deswegen ist vermutlich keine gute Idee
Das ist im Gegenteil eine hervorragende Idee.

Wenn ein Angestellter/Beamter einer Verwaltung durch diese durch rechtswidriges Handeln geschädigt wird, dann ist die Antwort mittels juristischer Schritte exakt die richtige Anwort, und die einzig sinnvolle.

Alles andere - die "Beziehungen im Amt" nutzen - wäre übrigens Kumpanei bis an die Grenze der Korruption.
__________________
Was wiegt sechs Unzen, sitzt im Baum und ist äußerst gefährlich? - Ein Sperrling mit einem Maschinengewehr.
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