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Datierung von Schreiben

Dies ist eine Diskussion zu Datierung von Schreiben innerhalb des Forums Verwaltungsrecht / -prozeßrecht

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  #1 (permalink)  
Alt 17.10.2010, 03:56
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Datierung von Schreiben

Schon aufgefallen dass Briefe von Gerichten, Ämtern etc. gerne etwas, na sagen wir mal eigenartig datiert sind ?
Mich erreichte gestern schon zum x-ten mal ein Schreiben bei den das vorliegt.
Gestern war der 16te, auf Umschlag (Poststempel) ist 14ter, Schreiben vom 7ten.
Sollen so absichtlich Frist-Verstösse provoziert werden ?
Ich hebe auf jedem Fall Umschlag auf, denn die Frist zum einreichen eines Dokumentes ist ausgehend vom 7ten verstrichen.

Also als Tipp, Umschlag unbedingt aufbewahren, sonst heißt es "im Schreiben vom 7ten haben wir doch..." aber am 14ten ging es überhaupt erst zur Post.

Was ist eigentlich im Fall der Fälle, 14ter zählt, oder ?
(wenn man schlau genug war den Beweis eigener Unschuld aufzuheben)
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  #2 (permalink)  
Alt 17.10.2010, 09:50
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AW: Datierung von Schreiben

normalerweise ist für einen Fristlauf die Bekanntgabe an den Adressaten maßgeblich (wobei Möglichkeit der Kenntnisnahme unter normalen Umständen ausreicht, also z.b. wenn Brief im Briefkasten) und nicht das Datum des Schreibens selbst. Aber es kann durchaus vorkommen, dass der "zeitraum" etwas länger ist, wenn dass Schreiben auf der Poststelle mal liegen bleibt, oder ein Wochenende zwischen Erstellen des Schreibens und Versand durch eine Postelle erfolgt; manchmal liegt es auch an dem Transportuntnehmen, da heutzutage insb. Behördenpost nicht (nur) durch die Post ausgeliefert wird, wenn es günstigere Mitbewerber gibt ...

Wenn es nur um die Rückübermittlung eines Schreibens geht, bsp. Behörde teilt mit, dass ein Formular bis zum .... zurückzusenden ist, ist das in der Regel keine Ausschlussfrist. Tip: Einfach Kopie des Briefumschlages bei Rücksendung mitschicken und darauf hinweisen, dass Schreiben erst am .... eingegangen ist.
Der lange Rede kurzer Sinn, es kann also verschiedene Gründe geben ....

LG
Sonnenkindlein
__________________
Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben, es ist viel, was wir nicht nützen (Seneca)

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