Dienstag, 1. September 2009, 10:00

Login:

( Angemeldet bleiben?)

Jetzt hier registrieren

Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an

Dies ist eine Diskussion zu Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an innerhalb des Forums Versicherungsrecht

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht

  #1 (permalink)  
Alt 13.01.2011, 11:39
Boardneuling
 
Registriert seit: Jan 2011
Beiträge: 12
Keine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten  
Unhappy Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an

Hi,

Frau A. ist seit September 2007 bei einer Krankenkasse Privat Versichert.

Jetzt war sie ende 2009 bis heute öffters bei Ärzten wegen einem Psychischen leiden welches in ein paar Monaten auch eine ca. 17000 Euro teure Operation nach sich zieht.

Im Jahr 2009 war sie nur recht selten bei den Psychologen, weswegen Frau A. da keine Rechnungen eingereicht hatte bei der Krankenkasse - es war unter der Selbstbeteiligung.

Im Jahr 2010 sind dann allerdings knapp 2000 Euro zusammen gekommen und zusätzlich wurde ihre Nase operiert da sie extrem schief war und die Atmung behinderte. Also alles in allem ca. 8000 Euro.

Das hat Frau A. ende 2010 gesammelt an die Krankenkasse geschickt, worauf hin diese ihr einige Schweigepflichtentbindungen für die Psychologen geschickt hatten um dinge zu prüfen etc.

Und dann kam plötzlich kurz vor Jahresende ein Brief von der Versicherung in dem sie schrieben das sie den Vertrag anfechten da bei Vertragsabschlüss angeblich nicht alles angegeben hätte.

Angeblich war das Psychische leiden schon im Jahr 2005 diagnostiziert worden.

Aber das stimmt definitiv nicht! seit ca. 20 Jahren war Frau A. nicht beim Arzt gewesen, und das erste mal überhaupt dann ende 2009 beim Psychologen!


Heute war Frau A. beim Anwalt um sich da beraten zu lassen etc, und wurde sehr ernüchtert.. angeblich ist das Versicherungsverhältnis jetzt beendet und sie muß sich eine neue Versicherung suchen und hoffen das diese ihr die OP etc bezahlt

Aber Frau A.'s Rechtsverständnis sagt ihr irgendwie - das kann doch nicht sein?!


Die Krankenkasse erfährt davon das Frau A. ein 'leiden' habe welches in den nächsten Jahren etwas Geld kosten könnte, denkt sich dann irgendwelche total erlogenen Gründe aus und fechtet die Versicherung an?!

Zum einen haben sie damit erreicht das sie die 8000 Euro von 2010 nicht zahlen müßen (ausser Frau A. gewinnt den Prozess, dann bekommt sie evtl in ein paar Jahren das Geld wieder) und sie haben sich um die kosten der nächsten Jahre gedrückt.

Wozu versichert man sich dann wenn die Versicherung einen sobald sie merkt "Oh das wird teuer" einfach so mit erlogenen Gründen rauswerfen kann?!


Frau A. hat den Anwalt dann gefragt wie es ausschaut wenn sie die OP etc erstmal selber finanziert, ob sie dann im falle das sie den Prozess gewinne das Geld von der Krankenkasse wiederbekommt.. da meinte er "Nö.. das geht nicht"..

Jetzt muß Frau A. also hoffen das sie eine neue Private Krankenversicherung findet welche sie aufnimmt und die OP etc nicht von vornherein aus dem Vertrag ausschließen oder wie?!


Es kann aber doch echt nicht sein das die Krankenkasse sich mit erfundenen Gründen die 10000 Euro die Frau A. seit 2007 einbezahlt hat einfach in die Tasche steckt und das war's dann?!

Was wäre wenn die OP für Frau A. überlebenswichtig wäre?! Dann wirft sie die Krankenkasse einfach ne woche vor der OP raus und Frau A. muß sehen wie sie weiterlebt oder wie?!


Oder hat der Anwalt einfach nur keine Ahnung und es ist doch ganz anders?


Danke und liebe Grüße,
Sandra

Geändert von Sandra29 (13.01.2011 um 12:13 Uhr). Grund: Falsche formulierungen korrigiert
Mit Zitat antworten


  #2 (permalink)  
Alt 13.01.2011, 11:50
V.I.P.
 
Registriert seit: Mar 2007
Ort: Bayern/Costa Blanca
Beiträge: 6.234
97% positive Bewertungen (6234 Beiträge, 667 Bewertungen)97% positive Bewertungen (6234 Beiträge, 667 Bewertungen)97% positive Bewertungen (6234 Beiträge, 667 Bewertungen)97% positive Bewertungen (6234 Beiträge, 667 Bewertungen)97% positive Bewertungen (6234 Beiträge, 667 Bewertungen)97% positive Bewertungen (6234 Beiträge, 667 Bewertungen)97% positive Bewertungen (6234 Beiträge, 667 Bewertungen)97% positive Bewertungen (6234 Beiträge, 667 Bewertungen)97% positive Bewertungen (6234 Beiträge, 667 Bewertungen)97% positive Bewertungen (6234 Beiträge, 667 Bewertungen)  
AW: Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an


Bitte ändern Sie Ihren Beitrag forenkonform ab, sonst darf nicht geantwortet werden
__________________
ned dass ma redt, ma sagts ja bloß

Forenregeln lesen und verstehen - ich beantworte keine PN-Anfragen zu den Forenregeln
Mit Zitat antworten

  #3 (permalink)  
Alt 13.01.2011, 12:00
V.I.P.
 
Registriert seit: Feb 2008
Beiträge: 1.844
94% positive Bewertungen (1844 Beiträge, 76 Bewertungen)94% positive Bewertungen (1844 Beiträge, 76 Bewertungen)94% positive Bewertungen (1844 Beiträge, 76 Bewertungen)94% positive Bewertungen (1844 Beiträge, 76 Bewertungen)94% positive Bewertungen (1844 Beiträge, 76 Bewertungen)94% positive Bewertungen (1844 Beiträge, 76 Bewertungen)94% positive Bewertungen (1844 Beiträge, 76 Bewertungen)94% positive Bewertungen (1844 Beiträge, 76 Bewertungen)94% positive Bewertungen (1844 Beiträge, 76 Bewertungen)94% positive Bewertungen (1844 Beiträge, 76 Bewertungen)  
AW: Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an

Und bitte mal vorsichtig mit solchen rufschädigenden Aussagen. Das ist die Pfefferminzia oder Versicherer A.
Ganz allgemein: Wenn das so stimmt (woran ich erhebliche Zweifel habe), dann sollte man den Rechtsanwalt wechseln. Am besten zur Verbraucherberatung und deren Empfehlung nutzen. Smiley Mac
Mit Zitat antworten

  #4 (permalink)  
Alt 13.01.2011, 12:15
Boardneuling
 
Registriert seit: Jan 2011
Beiträge: 12
Keine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten  
AW: Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an

Zitat:
Zitat von charles0308 Beitrag anzeigen

Bitte ändern Sie Ihren Beitrag forenkonform ab, sonst darf nicht geantwortet werden
Oh, entschuldigung
Hab es editiert, passt das so oder muß ich es "fiktiver" schreiben?
Mit Zitat antworten

  #5 (permalink)  
Alt 13.01.2011, 12:53
V.I.P.
 
Registriert seit: Oct 2007
Beiträge: 2.987
100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)  
AW: Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an

Zitat:
Zitat von Sandra29 Beitrag anzeigen
Und dann kam plötzlich kurz vor Jahresende ein Brief von der Versicherung in dem sie schrieben das sie den Vertrag anfechten da bei Vertragsabschlüss angeblich nicht alles angegeben hätte.

Angeblich war das Psychische leiden schon im Jahr 2005 diagnostiziert worden.
Das kann die Versicherung doch bestimmt belegen?!

Aber das stimmt definitiv nicht! seit ca. 20 Jahren war Frau A. nicht beim Arzt gewesen
Nicht einmal beim Hausarzt? Wenn doch - da reicht es schon, wenn dieser im Rahmen eines Patientengespräches psychische Auffälligkeiten festgestellt hat. Eine entsprechende Bemerkung in der Patientenakte..... reicht u.U. schon aus. Allerdings sollte der Patient sich dann zumindest an ein solches Gespräch erinnern können.

und das erste mal überhaupt dann ende 2009 beim Psychologen!
Das kann ich mir, ehrlich gesagt, nicht so ganz vorstellen: i.d.R. geht niemand direkt zum Psychologen - war der fiktive Patient vllt. doch vorher schon mal beim Hausarzt?



angeblich ist das Versicherungsverhältnis jetzt beendet und sie muß sich eine neue Versicherung suchen und hoffen das diese ihr die OP etc bezahlt
Das ist Quatsch! Entweder bestand eine Versicherung (notfalls durch Rechtsstreit erwirkt) oder eben nicht. Kein neuer Versicherer wird rückwirkend Versicherungsschutz gewähren!!!

Die Krankenkasse erfährt davon das Frau A. ein 'leiden' habe welches in den nächsten Jahren etwas Geld kosten könnte, denkt sich dann irgendwelche total erlogenen Gründe aus und fechtet die Versicherung an?!
Ganz bestimmt nicht - damit hätte keine Versicherung auch nur den Hauch einer Chance bei einem Rechtsstreit durchzukommen. Da dürfte schon etwas Handfestes im Busch sein, was hier noch nicht erwähnt wurde.....

Wozu versichert man sich dann wenn die Versicherung einen sobald sie merkt "Oh das wird teuer" einfach so mit erlogenen Gründen rauswerfen kann?!
Den Versicherungsschutz kann der Versicherer durchaus kündigen - aber nur für die Zukunft, nicht rückwirkend! Es sei denn: der Antragsteller hat tatsächlich bei den Gesundheitsfragen im Antrag wesentliches vergessen zu erwähnen....
Warum hat die versicherte Person eigentlich nicht vor Behandlungsbeginn bei Ihrem Versicherer nachgefragt, ob die Kosten dafür übernommen werden?
Gerade bei teuren und planbaren Behandlungen reicht man doch vorher einen Behandlungs-/Kostenplan ein und lässt sich die Übernahme schriftlich bestätigen....

Mit Zitat antworten

  #6 (permalink)  
Alt 13.01.2011, 13:37
Boardneuling
 
Registriert seit: Jan 2011
Beiträge: 12
Keine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten  
AW: Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an

Zitat:
Zitat von Tiger63 Beitrag anzeigen
Warum hat die versicherte Person eigentlich nicht vor Behandlungsbeginn bei Ihrem Versicherer nachgefragt, ob die Kosten dafür übernommen werden?
Gerade bei teuren und planbaren Behandlungen reicht man doch vorher einen Behandlungs-/Kostenplan ein und lässt sich die Übernahme schriftlich bestätigen....

Weil es bei der Behandlung nicht klar war von vornherein das eine so teure OP dazu kommt (für die OP wäre dann auch eine Kostenübernahme bestätigung eingeholt worden).

Die Behandlung begann ganz harmlos mit Psychologen besuchen, erst im laufe der Zeit stellte sich heraus das Medikamente und eine OP notwendig werden.

Liebe Grüße,
Sandra
Mit Zitat antworten

  #7 (permalink)  
Alt 13.01.2011, 13:42
V.I.P.
 
Registriert seit: Oct 2007
Beiträge: 2.987
100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)  
AW: Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an

Zitat:
Zitat von Sandra29 Beitrag anzeigen
(für die OP wäre dann auch eine Kostenübernahme bestätigung eingeholt worden).
Stop - ich dachte die Operation wurde schon durchgeführt? (s. Eingangsbeitrag)

Jetzt verstehe ich gar nichts mehr....
Mit Zitat antworten


  #8 (permalink)  
Alt 13.01.2011, 13:43
Boardneuling
 
Registriert seit: Jan 2011
Beiträge: 12
Keine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten  
AW: Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an

Sorry habe eben erst die roten stellen in deinem Zitat gesehen:

Zitat:
Das kann die Versicherung doch bestimmt belegen?!
Das fragt der Anwalt nun an, dieser lässt sich die Dokumente die die Versicherung hat schicken.

Zitat:
Nicht einmal beim Hausarzt? Wenn doch - da reicht es schon, wenn dieser im Rahmen eines Patientengespräches psychische Auffälligkeiten festgestellt hat. Eine entsprechende Bemerkung in der Patientenakte..... reicht u.U. schon aus. Allerdings sollte der Patient sich dann zumindest an ein solches Gespräch erinnern können.
Zitat:
Das kann ich mir, ehrlich gesagt, nicht so ganz vorstellen: i.d.R. geht niemand direkt zum Psychologen - war der fiktive Patient vllt. doch vorher schon mal beim Hausarzt?
Nein, einen Hausarzt hatte die versicherte Person nicht. Sie ist kein Arzt-Gänger und geht wenn es notwendig wird direkt zu dem Arzt der ihr helfen kann statt sich erst von irgendeinem Hausarzt weiterleiten zu lassen. Deswegen auch der direkte weg zum Psychologen (nachdem vorher im Internet geschaut wurde was der normale weg ist)

Zitat:
Ganz bestimmt nicht - damit hätte keine Versicherung auch nur den Hauch einer Chance bei einem Rechtsstreit durchzukommen. Da dürfte schon etwas Handfestes im Busch sein, was hier noch nicht erwähnt wurde.....
Das Handfeste ist dann eine Information die die Versicherte nicht kennt und sich nicht erklären kann wo diese herkommt. Das einzig mögliche ist das einer der Psychologen in seinen Gutachten etwas geschrieben hat wie "Das leiden besteht seit X-Jahren".

Zitat:
Den Versicherungsschutz kann der Versicherer durchaus kündigen - aber nur für die Zukunft, nicht rückwirkend! Es sei denn: der Antragsteller hat tatsächlich bei den Gesundheitsfragen im Antrag wesentliches vergessen zu erwähnen....
Ja, aber das bedeutet für die (Ex-)Versicherte das sie entweder auf die OP und folge behandlung verzichten muß, es selber zahlen muß oder eine neue Krankenkasse findet die dieses Zahlt (was unwahrscheinlich ist) - oder?

Wenn die Versicherte nun die OP und folge behandlungen erstmal selber finanziert und sich eine neue Krankenversicherung sucht bei der diese sachen Ausgeschlossen werden - und es sich dann nach dem Rechtsstreit rausstellt das die Argumente die die aktuelle Krankenkasse zur Anfechtung dargelegt hat nicht stimmen. Hat die Versicherte dann einen anspruch darauf das privat vorfinanzierte zurückzubekommen?

Liebe Grüße,
Sandra
Mit Zitat antworten

  #9 (permalink)  
Alt 13.01.2011, 13:58
V.I.P.
 
Registriert seit: Oct 2007
Beiträge: 2.987
100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)100% positive Bewertungen (2987 Beiträge, 325 Bewertungen)  
AW: Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an

Zitat:
Zitat von Sandra29 Beitrag anzeigen
Das fragt der Anwalt nun an, dieser lässt sich die Dokumente die die Versicherung hat schicken.
Das Ergebnis sollte auf jeden Fall erstmal abgewartet werden.


Das Handfeste ist dann eine Information die die Versicherte nicht kennt und sich nicht erklären kann wo diese herkommt. Das einzig mögliche ist das einer der Psychologen in seinen Gutachten etwas geschrieben hat wie "Das leiden besteht seit X-Jahren".
Unbedingt Patientenakte des Psychologen einsehen - mehr als da drin steht, kann auch die Versicherung nicht haben.
Einfach mal höflich bei der Dame an der Information nachfragen... entweder selbst oder durch den Anwalt.


Ja, aber das bedeutet für die (Ex-)Versicherte das sie entweder auf die OP und folge behandlung verzichten muß, es selber zahlen muß oder eine neue Krankenkasse findet die dieses Zahlt (was unwahrscheinlich ist) - oder?
Wenn sich die Behandlung und OP noch schieben lässt, würde ich zuerst mal die Fronten klären. Die "neue" versichert garantiert nichts, was schon bekannt war.

Wenn die Versicherte nun die OP und folge behandlungen erstmal selber finanziert und sich eine neue Krankenversicherung sucht bei der diese sachen Ausgeschlossen werden - und es sich dann nach dem Rechtsstreit rausstellt das die Argumente die die aktuelle Krankenkasse zur Anfechtung dargelegt hat nicht stimmen. Hat die Versicherte dann einen anspruch darauf das privat vorfinanzierte zurückzubekommen?
Alles, was die Patientin jetzt vorfinanziert, wird auch nach erfolgreichem Rechtsstreit nicht erstattet - da hat der Anwalt sicher Recht!
Denn Fakt ist nun mal, dass die Patientin nur vergangenes erstreiten, sich aber keinen Freibrief für weitere Behandlungen sichern kann. Denn selbst wenn die Patientin derzeit versichert wäre, könnte die Versicherung u.U. die Leistung verweigern. Da sich die A aber dzt. eben keine Kostenzusage holen kann, sollte sie es tunlichst vermeiden weitere Kosten zu produzieren....
Mit Zitat antworten

  #10 (permalink)  
Alt 13.01.2011, 14:00
Boardneuling
 
Registriert seit: Jan 2011
Beiträge: 12
Keine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Sandra29 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten  
AW: Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an

Zitat:
Zitat von Tiger63 Beitrag anzeigen
Stop - ich dachte die Operation wurde schon durchgeführt? (s. Eingangsbeitrag)

Jetzt verstehe ich gar nichts mehr....
Oh, evtl hab ich mich unglücklich ausgedrückt - sorry.

Die Operation würde erst im laufe des nächsten Jahres stattfinden.
Aktuell ist es noch eine rein medikamentöse und psychotherapeutische Behandlung.

Um dem ganzen auch einen Namen zu geben, die Patientin ist Transsexuell. Die Patientin hat im Jahr 2005 angefangen sich gegengeschlechtlich zu kleiden und das langsam immer weiter gesteigert, lebte aber noch ganz normal und unbekümmert in der alten (Männlichen) rolle.

Erst ende 2008 merkte die Patientin das es mehr ist als nur "Weibliche Kleidung" Tragen.

Daher läuft seit Ende 2009 eine Psychotherapeutische Therapie und seit mitte 2010 eine Hormontherapie.

Und in 2011 war die Angleichende Operation geplant.

Vermutlich hat einer der Psychologen in einem seiner Gutachten erwähnt das die Versicherte sich seit 2005 anders Kleidet und dies sieht die Krankenkasse als "Diagnose die seit 2005 besteht" an.

Aber zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses dachte die Versicherte nicht im ansatz darüber nach das es jemals mehr wird als nur "Andere Kleidung tragen".

Liebe Grüße,
Sandra
Mit Zitat antworten

Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht


Ähnliche Themen
Thema Forum Letzter Beitrag
Versicherung lässt nicht aus Vers.-Vertrag raus, obwohl Zweck weggefallen! Was tun? Bürgerliches Recht allgemein 21.11.2009 12:57
Versicherung kündigt Vertrag einfach? Versicherungsrecht 20.08.2009 11:28
Zeitungsabo an tür/Lügen und kein Vertrag Verbraucherrecht 22.02.2008 22:50
Wie fechtet man eine Anscheinsvollmacht an? Zivilrecht - Examensvorbereitung 07.03.2007 23:29
Falscher Preis: Online-Verkäufer fechtet an - Wer zahlt Rücksendekosten? Internetrecht 21.10.2005 07:46





Wiki

Lexikon

Gesetze

Anwälte für Versicherungsrecht

Geschenke für Juristen

Urteile: Schlagworte

Urteile: Vorschriften

Urteile: Gerichte

Newsletter

JuraForum.de bietet Ihnen einen kostenlosen juristischen Newsletter:


© 2003-2011 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.

Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum


Suche: Rechtsanwalt | Steuerberater | Übersetzer

Rechtsanwalt Berlin | Rechtsanwalt Hamburg | Rechtsanwalt München | Rechtsanwalt Köln | Rechtsanwalt Frankfurt


Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch), Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
"Wiki" powered by VaultWiki v2.5.7, © 2008-2012, Cracked Egg Studios

ANZEIGEN