Dies ist eine Diskussion zu Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an innerhalb des Forums Versicherungsrecht
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| Frau A. ist seit September 2007 bei einer Krankenkasse Privat Versichert. Jetzt war sie ende 2009 bis heute öffters bei Ärzten wegen einem Psychischen leiden welches in ein paar Monaten auch eine ca. 17000 Euro teure Operation nach sich zieht. Im Jahr 2009 war sie nur recht selten bei den Psychologen, weswegen Frau A. da keine Rechnungen eingereicht hatte bei der Krankenkasse - es war unter der Selbstbeteiligung. Im Jahr 2010 sind dann allerdings knapp 2000 Euro zusammen gekommen und zusätzlich wurde ihre Nase operiert da sie extrem schief war und die Atmung behinderte. Also alles in allem ca. 8000 Euro. Das hat Frau A. ende 2010 gesammelt an die Krankenkasse geschickt, worauf hin diese ihr einige Schweigepflichtentbindungen für die Psychologen geschickt hatten um dinge zu prüfen etc. Und dann kam plötzlich kurz vor Jahresende ein Brief von der Versicherung in dem sie schrieben das sie den Vertrag anfechten da bei Vertragsabschlüss angeblich nicht alles angegeben hätte. Angeblich war das Psychische leiden schon im Jahr 2005 diagnostiziert worden. Aber das stimmt definitiv nicht! seit ca. 20 Jahren war Frau A. nicht beim Arzt gewesen, und das erste mal überhaupt dann ende 2009 beim Psychologen! Heute war Frau A. beim Anwalt um sich da beraten zu lassen etc, und wurde sehr ernüchtert.. angeblich ist das Versicherungsverhältnis jetzt beendet und sie muß sich eine neue Versicherung suchen und hoffen das diese ihr die OP etc bezahlt ![]() Aber Frau A.'s Rechtsverständnis sagt ihr irgendwie - das kann doch nicht sein?! Die Krankenkasse erfährt davon das Frau A. ein 'leiden' habe welches in den nächsten Jahren etwas Geld kosten könnte, denkt sich dann irgendwelche total erlogenen Gründe aus und fechtet die Versicherung an?! Zum einen haben sie damit erreicht das sie die 8000 Euro von 2010 nicht zahlen müßen (ausser Frau A. gewinnt den Prozess, dann bekommt sie evtl in ein paar Jahren das Geld wieder) und sie haben sich um die kosten der nächsten Jahre gedrückt. Wozu versichert man sich dann wenn die Versicherung einen sobald sie merkt "Oh das wird teuer" einfach so mit erlogenen Gründen rauswerfen kann?! Frau A. hat den Anwalt dann gefragt wie es ausschaut wenn sie die OP etc erstmal selber finanziert, ob sie dann im falle das sie den Prozess gewinne das Geld von der Krankenkasse wiederbekommt.. da meinte er "Nö.. das geht nicht".. Jetzt muß Frau A. also hoffen das sie eine neue Private Krankenversicherung findet welche sie aufnimmt und die OP etc nicht von vornherein aus dem Vertrag ausschließen oder wie?! Es kann aber doch echt nicht sein das die Krankenkasse sich mit erfundenen Gründen die 10000 Euro die Frau A. seit 2007 einbezahlt hat einfach in die Tasche steckt und das war's dann?! Was wäre wenn die OP für Frau A. überlebenswichtig wäre?! Dann wirft sie die Krankenkasse einfach ne woche vor der OP raus und Frau A. muß sehen wie sie weiterlebt oder wie?! Oder hat der Anwalt einfach nur keine Ahnung und es ist doch ganz anders? Danke und liebe Grüße, Sandra Geändert von Sandra29 (13.01.2011 um 12:13 Uhr). Grund: Falsche formulierungen korrigiert |
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| AW: Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an ![]() Bitte ändern Sie Ihren Beitrag forenkonform ab, sonst darf nicht geantwortet werden
__________________ ned dass ma redt, ma sagts ja bloß ![]() Forenregeln lesen und verstehen - ich beantworte keine PN-Anfragen zu den Forenregeln |
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| AW: Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an Und bitte mal vorsichtig mit solchen rufschädigenden Aussagen. Das ist die Pfefferminzia oder Versicherer A. Ganz allgemein: Wenn das so stimmt (woran ich erhebliche Zweifel habe), dann sollte man den Rechtsanwalt wechseln. Am besten zur Verbraucherberatung und deren Empfehlung nutzen. Smiley Mac |
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| AW: Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an Zitat:
![]() Hab es editiert, passt das so oder muß ich es "fiktiver" schreiben? |
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| AW: Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an Zitat:
Gerade bei teuren und planbaren Behandlungen reicht man doch vorher einen Behandlungs-/Kostenplan ein und lässt sich die Übernahme schriftlich bestätigen.... |
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| AW: Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an Zitat:
Die Behandlung begann ganz harmlos mit Psychologen besuchen, erst im laufe der Zeit stellte sich heraus das Medikamente und eine OP notwendig werden. Liebe Grüße, Sandra |
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| AW: Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an Zitat:
Jetzt verstehe ich gar nichts mehr.... |
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| AW: Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an Sorry habe eben erst die roten stellen in deinem Zitat gesehen: Zitat:
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Wenn die Versicherte nun die OP und folge behandlungen erstmal selber finanziert und sich eine neue Krankenversicherung sucht bei der diese sachen Ausgeschlossen werden - und es sich dann nach dem Rechtsstreit rausstellt das die Argumente die die aktuelle Krankenkasse zur Anfechtung dargelegt hat nicht stimmen. Hat die Versicherte dann einen anspruch darauf das privat vorfinanzierte zurückzubekommen? Liebe Grüße, Sandra |
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| AW: Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an Zitat:
Denn Fakt ist nun mal, dass die Patientin nur vergangenes erstreiten, sich aber keinen Freibrief für weitere Behandlungen sichern kann. Denn selbst wenn die Patientin derzeit versichert wäre, könnte die Versicherung u.U. die Leistung verweigern. Da sich die A aber dzt. eben keine Kostenzusage holen kann, sollte sie es tunlichst vermeiden weitere Kosten zu produzieren.... |
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| AW: Versicherung fechtet den Vertrag mit lügen an Zitat:
Die Operation würde erst im laufe des nächsten Jahres stattfinden. Aktuell ist es noch eine rein medikamentöse und psychotherapeutische Behandlung. Um dem ganzen auch einen Namen zu geben, die Patientin ist Transsexuell. Die Patientin hat im Jahr 2005 angefangen sich gegengeschlechtlich zu kleiden und das langsam immer weiter gesteigert, lebte aber noch ganz normal und unbekümmert in der alten (Männlichen) rolle. Erst ende 2008 merkte die Patientin das es mehr ist als nur "Weibliche Kleidung" Tragen. Daher läuft seit Ende 2009 eine Psychotherapeutische Therapie und seit mitte 2010 eine Hormontherapie. Und in 2011 war die Angleichende Operation geplant. Vermutlich hat einer der Psychologen in einem seiner Gutachten erwähnt das die Versicherte sich seit 2005 anders Kleidet und dies sieht die Krankenkasse als "Diagnose die seit 2005 besteht" an. Aber zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses dachte die Versicherte nicht im ansatz darüber nach das es jemals mehr wird als nur "Andere Kleidung tragen". Liebe Grüße, Sandra |
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