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Telefonische Vertragsänderung Handyanbieter/Täuschung/Beweislage/Anfechtung

Dies ist eine Diskussion zu Telefonische Vertragsänderung Handyanbieter/Täuschung/Beweislage/Anfechtung innerhalb des Forums Verbraucherrecht

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Alt 04.10.2011, 17:33
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Telefonische Vertragsänderung Handyanbieter/Täuschung/Beweislage/Anfechtung

A ist seit 6 Jahren Kunde beim Mobilfunkanbieter M.
Vor 3 Monaten wird er angerufen, ob er nicht seinen Vertrag wechseln wolle, er könne seine sogenannte Homezone behalten, bekäme zusätzlich für einen geringen monatlichen Aufpreis eine Flatrate ins Netz des M.
A lehnte zunächst ab, wegen telefonischer Vertragsabwicklung.
Doch zwei Wochen später meldet er sich selbst und verlangt Rückruf.
Nun wird ihm wieder erzählt, er bekäme einen kostenlosen Homezone-Wechsel, da der Vertrag ja geändert wird und hat dann eine Flatrate ins Fest- und Mobilnetz von M.
Wechsel dauert über 1 Monat, auf Nachfragen wird schnell klar, Support hat keine Ahnung was diese Telefontypen machen.
Vom kostenlosen Homezonewechsel weiß niemand was, wird dann aber aus Kulanz "kostenlos" durchgeführt/ was auch per Email mitgeteilt wurde.
Anfang September kommt nun die erhoffte SMS, dass ab jetzt der "neue Vertrag" beginnt.
Daraufhin telefoniert A fröhlich durch die Welt. Bis Anfang Oktober die Rechnung für besagten Septemberkommt.
In Rechnung gestellt wurde: Homezonewechsel und Gespräche ins Netz des M sowie ins dt. Festnetz ( Was A für von der Flatrate abgedeckt hielt)
Daraufhin schreibt A eine Mail in der er Aufklärung fordert und Rückzahlung der Gebühr für Homezonewechsel/Gebühren für Gespräche ins M Netz und hierfür eine einwöchige Frist setzt.

Antwort von M: Kein Vermerk dass Homezone kostenlos gewechselt wird, aber aus Kulanz ( unter Missachtung der Frist) Anrechnung auf die nächste Rechnung. Zu den Gebühren, große Überraschung, es wurde nur eine Flat vereinbart für Telefonate aus der Homezone. Alles korrekt berechnet...(nebenbei angemerkt, das Symbol auf dem Handy Display woran man erkennen sollte, dass man sich in dieser Homezone befindet erscheint bis heute nicht bei A)

A ist sicher, dass ihm am Telefon der Eindruck vermittelt wurde, es handelt sich um eine homezoneunabhängige Flat. Sonst hätte er dem Wechsel nie zugestimmt.
Was kann A tun. Das Gespräch wurde seines Wissens nach nur teilweise aufgenommen, nämlich als er den Vertragsbedingungen, die ihm in Lichtgeschwindigkeit nochmals vorgelallt wurden( da man davor ja schon ausgiebig über den Tarif gesprochen hat)zugestimmt hat.

1)Welche Möglichkeiten stehen A zur Verfügung.A fühlt sich betrogen und will diese Rechnung auf keinen Fall bezahlen.
Anfechtung aus §§ 123/119 BGB eine Option?
2)Hilft das Fernabsatzgesetz? A kann sich nicht daran erinnern über sein Widerrufsrecht aufgeklärt worden zu sein. Jedoch wie wären dann die entstandenen Kosten(Handyrechnung) auszugleichen
3)Kann A die Aufnahme des Telefonats anfordern? Welche ZPO Normen?

Wie sollte A vorgehen?
Für jeden noch so kleinen Typ oder Hinweis auf Fundstellen wäre ich sehr dankbar; leider kenne ich mich mit dieser Materie überhaupt nicht aus.
Somit schon ein herzliches Dankeschön im voraus für eure Hilfe.
MfG ChiefJustice
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