Dies ist eine Diskussion zu Fondssparplan über Strukturvertrieb innerhalb des Forums Verbraucherrecht
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| Fondssparplan über Strukturvertrieb Der Vertrag wurde vom Verkäufer B so gestaltet, dass der Kunde sofort 6% Abschlußgebühr zahlen muss auf die Beiträge der gesamten Laufzeit. Die Beiträge während der Laufzeit betragen 96.000 €. Der Kunde A muss also umgehend 5.760 € Abschlußgebühr an die Bank bezahlen. Der Verkäufer B hat dem Kunden A aber verschwiegen, dass die Bank auch noch die Möglichkeit bietet, dass dem Kunden die 6% Gebühren von jeder monatlichen Rate abgezogen werden. Der Kunde A hätte die Gebühren also nicht zwingend über die gesamte Laufzeit vorfinanzieren müssen. Wenn er von der Wahlmöglichkeit gewußt hätte, dann hätte er natürlich das kundenfreundlichere Modell genommen. Nach 2 Jahren Laufzeit versteht der Kunde erst was er da eigentlich abgeschlossen hat und möchte aus dem Vertrag raus und von der Bank bzw. vom Vermittler die 5.760 € oder zumindest einen Großteil davon zurückhaben. Wie sieht hier die Rechtslage aus? Hat Kunde A die Möglichtkeit das Geld zurückzubekommen, weil er nicht über die Wahlmöglichkeit aufgeklärt wurde oder ist womöglich der gesamte Vertrag sittenwidrig? |
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| AW: Fondssparplan über Strukturvertrieb Das ist dann aber kein Fondssparplan, sondern eine fondsgebundene Rentenversicherung oder ähnliches? Fondsparpläne sind bei den Vermittlern unbeliebt,weil die Provisonen wegfallen bei Kündigung! Deshalb werden lieber Produkte vermittelt, wo die Provisionen am Anfang für die gesamte Laufzeit ausgezahlt werden, wie Lebensversicherungen; Rentenversicherungen und Riester Rente. Da hätte man sich vor Abschluss vielleicht mal informieren sollen; jetzt ist es wohl zu spät. |
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| AW: Fondssparplan über Strukturvertrieb Nein, es handelt sich um keine fondgebundene Rentenversicherung oder ähnliches. Es handelt sich tatsächlich um einen Fondssparplan bei dem die kompletten Fondskosten in Höhe von 6% über die gesamte Laufzeit am Anfang des Fondssparplan zu bezahlen sind. |
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| AW: Fondssparplan über Strukturvertrieb Kann gut sein. ich erinnere mich, dass die Fondsgesellschaften vor einiger Zeit teilweise angefangen haben, die Kostenstrukur der Fondssparpläne den Rentenversicherungen und Lebensversicherungen anzupassen, weil sie sonst nicht konkurrenzfähig sind; dass heißt die Vermittler bevorzugen die Produkte mit den vorgezogenen Provisionen. Für den Kunden sind diese Kostenstrukturen aber meistens schwer zu erkennen; logisch würde sonst ja keiner abschliessen. Eine besondere Aufklärungspflicht in der Hinsicht besteht aber nicht, genau so wie bei den Lebens- und Rentenversicherungen; das liegt halt daran, dass die Versicherungen und Banken über ihre Lobbyisten in der Politik die entsprechenden Gesetze halt selber schreiben. Der größte deutsche Strukurvertrieb beschäftigt nicht umsonst ehemalige Politiker wie Kohl und Bohl. Zitat: "5.) Boykott der „systemrelevanten“ Banken und Versicherungen Alle „systemrelevanten“ Banken und Versicherungen sind das Eigentum jener Klasse, die schon seit Generationen niemals arbeitet. Trotz allem wird man vorerst noch ein Konto oder eine Versicherung brauchen, aber bitte nicht bei den großen Konzernen, ... Versicherungskonzerne sind im Prinzip nichts anderes als eine Zusammenballung von Juristen, Statistikern und Verkäufern, deren Aufgabe ausschließlich darin besteht, den Profit ihres Konzerns zu maximieren. Sie kreieren und verkaufen Verträge, aus denen für ihre Opfer nur Beiträge entstehen, während Leistungen weitestgehend ausgeschlossen werden. Über ihre Kontakte in die Politik schreibt sich die Versicherungs-Mafia die Gesetze, durch die sie eigentlich reguliert werden sollten, einfach selbst. Die meisten Versicherungen sind staatlich gedeckter Betrug und daher soweit es geht zu meiden." http://www.steuerboykott.org/ |
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