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Betrug beim Vertrieb von Telefonanschlüssen

Dies ist eine Diskussion zu Betrug beim Vertrieb von Telefonanschlüssen innerhalb des Forums Verbraucherrecht

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  #1 (permalink)  
Alt 22.04.2009, 16:08
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Betrug beim Vertrieb von Telefonanschlüssen

Hallo,

ich habe mal eine Frage zur folgenden Annahme:

Angenommen jemand bekommt einen Hausbesuch von zwei Vertretern, die behaupten zur Telefongesellschaft A zu gehören. Diese behaupten dann weiter, dass ihr Telefonanbieter die Haupttelefonleitung des Mehrfamilienhauses von einem anderen Telefonanbieter übernehme und sie für den Techniker die Kontaktdaten des Bewohners benötigen würden. Der Bewohner lässt sich, trotz starker Skepsis dazu überreden. Als dann die Vertreter beginnen die Daten in einen Auftrag ihrer Firma zu schreiben, behaupten diese auf die Nachfrage, was das solle, dass dies ein Standardformular sei und sie ja kein Produkt ankreuzen würden, sodass dieser Auftrag nicht als Vertrag gültig wäre und man nur die Kontaktdaten bestätige. Die Vertreter behaupten also ausdrücklich, dass man keinen Auftrag abschließe!

Weiterhin wird angenommen, dass der Bewohner kurz nachdem er das Formular mit seiner Unterschrift bestätigt hat und die Vertreter die Wohnung verlassen haben, einen Anruf von der Telefongesellschaft bekommt, die ihm zu seinem neuen Telefonanschluss beglückwünschen möchte.
Am selben Tag schreibt der Bewohner dann noch einen Widerruf und schickt ihn per Brief an die Telefongesellschaft. Diese meldet sich jedoch nicht bei ihm, sodass er sie eine Woche später telefonisch kontaktiert und das gesamte Vorgehen als Vertriebsbetrug (eine interne Regelung) aufnehmen lässt. Bezüglich des Widerrufes sagt man dem Bewohner, dass der Auftrag sich noch in einer Warteschleife befinde, sodass man ihn aus dem internen System nicht löschen könne.

Gestern ruft der betrogene Bewohner erneut beim Telefonanbieter an, wo man ihm sagt, dass aus der Kundendatenbank weder zu sehen ist, dass ein Widerruf gestellt wurde, noch dass das ganze als Vertriebsbetrug aufgenommen wurde. Deshalb schildert der Bewohner die ganze Situation in seinem 2. Widerruf, welchen er gestern erneut per Brief verschickt hat.
Angenommen er hat in der Eile/Aufregung vergessen diesen zu unterschreiben. Wäre das schlimm?

Angenommen der Bewohner zieht zum 1. Mai sowieso um, sodass er gar nicht mehr den Telefonanschluss nutzen könnte. Was wäre die Folge?

Kann der Bewohner überhaupt zur Rechenschaft gezogen werden?


Was würdet ihr dem Bewohner raten?


Vielen Dank für das bewerten dieser Annahme!
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Alt 22.04.2009, 17:06
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AW: Betrug beim Vertrieb von Telefonanschlüssen

Betrusanzeige bei der Polizei gegen Unbekannt.
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  #3 (permalink)  
Alt 22.04.2009, 17:30
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AW: Betrug beim Vertrieb von Telefonanschlüssen

Zitat:
Zitat von le_streets
Betrusanzeige bei der Polizei gegen Unbekannt.
Jo. Und dem Telefonanbieter schreiben, dass man überlegt, auch ihn anzuzeigen. Diese Drücker sind ein notorisches Ärgernis, und die Telefonanbieter wissen ganz genau, wie die vorgehen!
__________________
Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.
Albert Einstein

Bitte nicht auf PNs reagieren, die unbürokratisch Hilfe bei BtM- und Führerscheinproblemen anbieten! Diese grundsätzlich dem Admin melden.
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  #4 (permalink)  
Alt 24.04.2009, 12:39
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AW: Betrug beim Vertrieb von Telefonanschlüssen

Zitat:
Zitat von Humungus
Jo. Und dem Telefonanbieter schreiben, dass man überlegt, auch ihn anzuzeigen. Diese Drücker sind ein notorisches Ärgernis, und die Telefonanbieter wissen ganz genau, wie die vorgehen!
Genauer der Geschäftsleitung des Unternehmens per Einschreiben.
z.B.
google Unternehmen +Vorstand
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