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Alt 10.04.2012, 19:54
Schmunzelkunst Schmunzelkunst ist offline
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AW: Übersetzung einer Buchfälschung

Zitat:
Zitat von Cloakmaster Beitrag anzeigen
Weiterhin könnte man die B-Version ja bereits als neues Werk des unbekannten Fan ansehen. Somit würde B nicht das Urheberrecht der bekannten Schriftstellerin tangieren, sondern nur das des unbekannten Veränderers.
Bei einer solchen Bearbeitung entsteht wie bei einer Übersetzung in der Regel zwar ein eigenständiges neues Werk, aber die Erstellung eines solchen Werkes ist dennoch erlaubnispflichtig.

Verstehe ich das überhaupt richtig? Der Unbekannte Veränderer hat etwas getan, was nicht erlaubt ist (vgl. den Fall "Laras Tochter" ( googeln)). Der unbekannte Veränderer stellt selbst aber keine Ansprüche.

Dann darf man m. E. das ganze Buch gem. § 53 an die oft zitierten sieben Bekannten weitergegeben werden, wenn man es für jeden einzelnen (also siebenmal) abschreibt. Das gilt m. E. auch dann, wenn man es dabei im eine andere Sprache übersetzt. Oder gilt das strenge Kopierverbot des § 53 nicht für Bücher im pdf-Format? Wenn nicht, dürfte man es für die sieben Bekannten auch digital kopieren.

Das aber auch nur, wenn die Veränderung keine Entstellung im Sinne von § 14 ist. Entstellt werden dürfen Werke nicht einmal für den Privatgebrauch.

MfG
Johannes
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