Dies ist eine Diskussion zu Hund beißt Katze: Versicherung zahlt 50% wegen 'Gefährdungspotentals'? innerhalb des Forums Tierrecht
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| Hund beißt Katze: Versicherung zahlt 50% wegen 'Gefährdungspotentals'? schön dass es diese Forum gibt. Ich möchte mal etwas beschreiben: Angenommen, eine Katze steht auf der Straße. Ein angeleinter, großer Hund kommt mit seinem Besitzer vorbei. Der Hund sieht die Katze, zieht so stark dass der Besitzter ihn nicht mehr halten kann, und beißt die Katze. Die Katze muss dann zum Tierarzt, der die Katze knapp 3h operieren muss. Die Kosten betragen mit einwöchigem Verbleib beim Tierarzt und Nachbehandlung über 600,- EUR. Der Besitzer des Hundes hat eine Haftpflichtversicherung, die aber nur 50% des Schadens zahlen will, wegen eines "Gefährdungspotentials von 50%". Wäre das in Ordnung, oder müsste die Versicherung 100% übernehmen? Danke, Arne |
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| AW: Hund beißt Katze: Versicherung zahlt 50% wegen 'Gefährdungspotentals'? offensichtlich geht der Versicherer davon aus, dass sich die spezifische Tiergefahr bei beiden Tieren verwirklicht hat und kommt so zu einer Haftungsverteilung. Vllt. posten Sie mal den genauen Text des fiktiven Schreibens des VR
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| AW: Hund beißt Katze: Versicherung zahlt 50% wegen 'Gefährdungspotentals'? Mache ich, sobald ich kann. Es könnte ja auch sein, dass der Begriff "Gefahrenpotential von 50%" auf der Überweisung steht, der Geschädigte den Brief der Versicherung aber noch nicht erhalten hat. |
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| AW: Hund beißt Katze: Versicherung zahlt 50% wegen 'Gefährdungspotentals'? Hier etwas zu lesen zur Tierhalterhaftung nach § 833 BGB http://www.ratgeber-recht24.de/Tierh...aftung_Teil_1/
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| AW: Hund beißt Katze: Versicherung zahlt 50% wegen 'Gefährdungspotentals'? Danke, ich hatte das hier als Favorit gespeichert ![]() http://www.anwalt.de/rechtstipps/rat...ng-teil-1.html Mal abgesehen von dem, was eine vermutlich zahlungsunwillige Versicherung schreiben könnte, ist die Sache nicht klar? Wie ich das mit der Gefährdungshaftung verstehe, müsste die Versicherung in einem Fall wie oben beschrieben doch mehr als 50%, wahrscheinlich 100% zahlen, oder? |
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| AW: Hund beißt Katze: Versicherung zahlt 50% wegen 'Gefährdungspotentals'? Zitat:
denkenAus meiner Sicht ist die Haftungsverteilung durchaus vertretbar. Die spezifische Tiergefahr der freilaufenden (und unbeaufsichtigten) Katze hat sich ebenso verwirklicht, wie die des zwar angeleinten, aber seinem Trieb folgenden Hundes. Vielleicht hat die Katze den Hund ja provoziert
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| AW: Hund beißt Katze: Versicherung zahlt 50% wegen 'Gefährdungspotentals'? Ich dachte, bei der Gefährdungshaftung wäre es egal, ob die Katze Schuld hat oder nicht. Der Hund hat den Schaden verursacht, also muss der Halter dafür aufkommen. Welche Gefahr der freilaufenden Katze kann sich denn da verwirklicht haben? Die Katze hätte in einem Fall wie oben beschrieben doch niemand gefährdet. Der Hund hat jemanden gefährdet und einen Schaden zugefügt. Na ja, wahrscheinlich wäre ich als Katzenbesitzer da auch voreingenomen... Bin mal gepannt, was in dem Brief der Versichrung stehen könnte. Ich würde versuchen die 100% erstattet zu bekommen, wenn ich die Besitzter der Katze wäre. Wahrscheinlich auch vor Gericht. |
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| AW: Hund beißt Katze: Versicherung zahlt 50% wegen 'Gefährdungspotentals'? Zitat:
Aber offensichtlich haben Sie die verlinkten Hinweise nicht richtig gelesen und /oder anders ausgelegt Zitat:
eine (Mit-)Haftung des Katzenhalters. Es wird auch müssig sein die unterschiedlichen Standpunkte weiter zu diskutieren. Sollte man eine andere Rechtsauffassung vertreten ist es unbenommen in weitere Verhandlungen mit der Versicherung zu gehen und / oder Klage einzureichen.
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| AW: Hund beißt Katze: Versicherung zahlt 50% wegen 'Gefährdungspotentals'? OK, danke für deine Meinung / Hilfe. Wenn ich wüsste was in dem Brief stünde, würde ich es hier dann hineinschreiben. |
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| AW: Hund beißt Katze: Versicherung zahlt 50% wegen 'Gefährdungspotentals'? Ich beschäftige mich immernoch mit der Sache: Mal angenommen die Versicherung des Hundebesitzers schreibt dem Geschädigten (dem Katzenbesitzter) zur bisherigen Überweisung auch Wochen später NICHTS (kein Brief), wäre das normal?! Und mal angenommen der Besitzer der Katze würde darum zu den Hundebesitzern gehen, um die Versicherungs-Nr. der Hundebesitzer zu erfragen, und die Hundebesitzer würden sich weigern die Nummer rauszugeben, wäre das nicht verrückt?! Könnte sein, dass der Katzenbesitzer dann der 'sportliche Ehrgeiz' packt und er bei der Versicherung anruft, und den zuständigen Sachbearbeiter erreicht. Und der würde dann anbieten, dass die Haftungsverteilung nach "Rücksprache mit dem Experten" nun mit 80% zu Ungunsten des Hundes eingeschätzt würde, nach den 50% also noch 30% überwiesen würden. Man stelle sich außerdem vor, dass der Hundebesitzer dem Katzenbesitzer (unvorsichtigerweise) erzählt hätte, dass der Hund scharf auf Katzen ist... Nehmen wir mal an, die Gesamtschadenssummer beträgt nach der letzten Behandlung durch den Tierarzt ~640EUR. Denkt ihr dass die Übernahme von insgesamt 80% durch die Hundeversicherung dann ausreichend wäre? |
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