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Beschuldigung/ anzeige ohne beweise?

Dies ist eine Diskussion zu Beschuldigung/ anzeige ohne beweise? innerhalb des Forums Tierrecht

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Alt 25.02.2009, 12:35
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Beschuldigung/ anzeige ohne beweise?

hallo, ich bin auch neu... folgender fiktiver fall, auf einem dorf gelingt es zwei windhunden öfters ihr eingezäuntes grundstück zu verlassen und im dorf umher zustreunen. dabei ist niemals etwas passiert. dann haben irgendwelche nachbarn eine tote katze auf ihrem nichteingezäunten grundstück zu beklagen. sie zählen 1 und 1 zusammen und zeigen den besitzer der hunde an. keiner hat etwas gesehen, nur das wissen dass die beiden hunde erstens jagdhunde sind und zweitens zeitnah draußen auf wanderschaft waren... also keine echten beweise... wie soll sich der hundebesitzer verhalten (außer das er das grundstück noch besser sichert)? denn jetzt hat er auch noch das veterinäramt am hals auf grund eines verdachtes... so eine strafanzeige auf einem dorf bringt außerdem noch blöde bemerkungen und meinungen mit sich... wie kann sich der fiktive hundehalter dagegen verwehren?
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Alt 27.02.2009, 22:09
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AW: Beschuldigung/ anzeige ohne beweise?

Zitat:
Zitat von jast64
so eine strafanzeige auf einem dorf bringt außerdem noch blöde bemerkungen und meinungen mit sich... wie kann sich der fiktive hundehalter dagegen verwehren?
Da ich mir kaum vorstellen kann, dass den Hunden eine Speichelprobe entnommen und ein Gentest durchgeführt wird, um deren Verschulden am Tod dieser Katze nachweisen zu können, wird dieser fiktive Hundebesitzer wohl mit den blöden Bemerkungen der Dorfbewohner leben müssen und die Anzeige im Sande verlaufen.

Er sollte allerdings Sorge dafür tragen, dass die Hunde das Grundstück nicht mehr nach deren Belieben verlassen können.
__________________
Das Gleiche lässt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.
Johann Wolfgang von Goethe
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  #3 (permalink)  
Alt 27.02.2009, 22:13
V.I.P.
 
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AW: Beschuldigung/ anzeige ohne beweise?

Zitat:
Zitat von jast64
wie kann sich der fiktive hundehalter dagegen verwehren?
Er sollte froh darüber sein, dass seine Windhunde nicht längst im Rahmen einer Notwehr mit einem Knüppel erschlagen wurden.

Wer seine Hunde nicht sicher halten kann, sollte sie lieber in verantwortungsvollere Hände geben.

Interessante Frage: Der Katzenbesitzer schlägt den Zivilweg ein und schlägt vor Gericht das von Ed erwähnte Gutachten vor. Er sei gerne bereit, die Kosten vorzuschießen und sie erst wieder zurückzuverlangen, wenn die Hunde als Verursacher des Schadens überführt wurden. Besteht eine Chance, dass dieses veranlasst wird?
__________________
Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.
Albert Einstein

Bitte nicht auf PNs reagieren, die unbürokratisch Hilfe bei BtM- und Führerscheinproblemen anbieten! Diese grundsätzlich dem Admin melden.
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  #4 (permalink)  
Alt 27.02.2009, 22:15
V.I.P.
 
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AW: Beschuldigung/ anzeige ohne beweise?

Zitat:
Zitat von Ed van Schleck

Er sollte allerdings Sorge dafür tragen, dass die Hunde das Grundstück nicht mehr nach deren Belieben verlassen können.
Das hätte er m.E. schon machen sollen, nachdem die Hunde das erste mal ausgebüchst sind - dann bräuchte er sich jetzt nicht über die bösen Mitmenschen beklagen, denen offensichtlich die freilaufenden Hunde schon länger ein Dorn im Auge sind....
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