Zwangsprostitution

Dieses Thema "Zwangsprostitution - Recht, Politik und Gesellschaft" im Forum "Recht, Politik und Gesellschaft" wurde erstellt von cgan, 18. Juli 2013.

  1. cgan

    cgan Boardneuling 18.07.2013, 22:34

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    Zwangsprostitution

    Ein Freier vergnügt sich mit einer Prostituierten. Später fällt ihm auf, dass die Behausung ja nicht sehr wohnlich wirkt: Gestank, Dunkelheit, keine persönlichen Sachen, zudem rotierende Belegschaften. Beinahe wie im Knast, nur dass die Tür von innen verschlossen ist. Ein Angebot, vorher noch unten in der Eisdiele ein Eis, das er ausgeben will, zu vernaschen, wird kategorisch abgelehnt, das Eis , das er dann hochholt, aber dennoch genussvoll verspeist, dürfen die etwa die Wohnung nicht verlassen? Dazu Arbeitszeiten von 9:0 bis 23:00, Mo - So. Ihm schwant, er könne sich mit einer Zwangsprostituierten vergnügt haben

    Nun ist dieser Freier einer, der sich noch einen letzten Rest Menschlichkeit bewahrt hat, daher überlegt er, wie er den Mädels, denn als Frauen kann er manche nicht bezeichnen, helfen kann. Er möchte aber seine Beziehung wegen seiner Testosteronschübe nicht unnötig aufs Spiel setzen.

    Ihm kommt die Idee, ein Anwalt könnte für ihn die Strafanzeige einreichen und er könnte im Hintergrund und anonym bleiben.

    Andererseits weiß er von den alle Rahmen sprengenden Vergütungen für Anwaltsleistungen für einen Federstrich, und er handelt ja nicht einmal in seinem eigenen Interesse, sondern wenn man so will im Interesse der Gemeinheit, denn Zwangsprostitution soll angeblich verboten sein. Gäbe es da für unseren Torr nicht eine Möglichkeit, anonym und kostenfrei zu bleiben?

    Er überlegt, wen er denn alles für das Schicksal der Mädels verantwortlich machen kann: den Bürgermeister, den O-Amtsleiter, Polizeichef, denn die paar Model-Wohnungen sind allenthalben nicht zuletzt durch die Werbeblätter der Tageszeitungen auch dem hinterwäldlerischsten bekannt. Die hätten durchaus trotz angespannter Mitarbeiter-Situation einmal unangekündigt begutachtet werden können. Bleibt nur die Frage, wessen sie sich schuldig gemacht haben könnten?

    Wozu bedarf es eigentlich eines Tatbestandes nach dem StGB wie zum Beispiel Förderung der Prostitution (den es nach dem "Willen des Volkes, denn alle Macht geht vom Volke aus!", ja nun nicht mehr gibt) wenn es ein Grundrecht auf sexuelle Selbstbestimmung u. a. hier zutreffende Grundrechte gibt? Können die Mädels nichts weiter mit den Rechten aus dem Grundgesetz machen als ihr Klo zu tapezieren, nur weil die Politik fahrlässig oder wahrscheinlich sogar vorsätzlich versäumt, Tatbestände zu schaffen bzw. diese einkassiert?

    Wer hat ein paar Tips für unseren fiktiven Freier, denn solche gibt es in der Realität ja gar nicht.

    Gruß in die Nacht
    Tom
  2. Jupp03/11

    Jupp03/11 V.I.P. 18.07.2013, 22:42

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    AW: Zwangsprostitution

    Nach dem 2. Absatz hab ich aufgehört zu lesen.

    Menschen kauft man nicht. Soviel zum Freier.
  3. Maulwurfn

    Maulwurfn Senior Mitglied 18.07.2013, 23:40

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    AW: Zwangsprostitution

    Einer der beknacktesten Sätze, die ich je gelesen habe...

    Maulwurfn
  4. Oliver.Twist

    Oliver.Twist Star Mitglied 19.07.2013, 13:07

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    AW: Zwangsprostitution

    Wieso geht der Freier davon aus, dass die Behörden über die Zustände nicht Bescheid wissen? Tatsächlich ist es so, dass der Polizei, dem Ordnungsamt und der Staatsanwaltschaft die meisten "Modellwohnungen" bekannt sind und diese auch kontrolliert werden. Das Problem ist, dass sie zum Nachweis von Straftaten in den allermeisten Fällen darauf angewiesen sind, dass die Frauen aussagen. Mögliche Straftatbestände sind die Ausbeutung von Prostituierten (§180a StGB), Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung (§ 232 StGB), Nötigung (§ 240 StGB), Freiheitsberaubung (§ 239 StGB). In aller Regel machen allerdings die Frauen gegenüber den Behörden keine Angaben. Und ohne die Aussagen der Frauen kann man gar nichts beweisen.

    ps.: Ich finde es erbärmlich zu Prostituierten zu gehen, bei denen man selbst vermutet, dass sie dies nicht freiwillig machen. Zwangsprostitution gäbe es nicht, wenn es nicht Freier gäbe, die die Frauen ausnutzen.

    Und als kleine Info: Es dürfte kaum Frauen geben, die für 50,- € pro Freier in einer runtergekommenen Wohnung anschaffen wollen.
  5. Oliver.Twist

    Oliver.Twist Star Mitglied 19.07.2013, 20:35

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    AW: Zwangsprostitution

    Waren sie schon mal in einem Laufhaus bzw. in Modellwohnungen? Da gibt es keine deutschen Hausfrauen, die das wegen ihrer sexuellen Vorlieben machen oder Studentinnen, die sich etwas dazuverdienen wollen. Die Prostituierten dort sind fast ausschließlich Ausländerinnen aus dem fernen Osten der EU (Ungarn, Rumänien, Bulgarien ...) und 3.-Welt-Ländern. Das ist Elends- bzw. Zwangsprostitution.

    Ich will nicht ausschließen, dass es eine gewisse Anzahl an hier ansässigen Frauen gibt, die aus freier Entscheidung der Prostitution nachgehen. Die werden sie aber in diesem Umfeld nicht finden.

    Es ist richtig, dass die Frauen in der Elendsprostitution von dem Geld meist wenig bis nichts erhalten.
  6. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 20.07.2013, 01:12

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    AW: Zwangsprostitution

    Das Orakel weil auf Teneriffa, und alle Glaskugeln sind in der Inspektion...

    Die Möglichkeit besteht grundsätzlich natürlich immer, andererseits gibt es auch jede Menge Prostituierte, die entgegen anderslautender, ideologisch intendierter Behauptungen freiwillig ihrer Tätigkeit nachgehen...

    Es ist nicht ungewöhnlich, daß Prostituierte bei manchen Männern einen "Ich muß sie retten"-Komplex auslösen.

    Er ist ein jämmerlicher Waschlappen.

    Er kann genauso auch selbst anonym eine Strafanzeige machen...

    Die beschriebenen "Verdachtsmomente" werden allerdings für keinen Staatsanwalt auch nur ansatzweise ausreichen, den nötigen hinreichenden Anfangsverdacht zu sehen, um ein Ermittlungsverfahren einzuleiten.

    Der Freier mag sich damit trösten, daß die örtlich zuständigen Polizeibehörden ihre Prostitutions-Szene üblicherweise besser kennen als ein Gelegenheitsfreier mit "Ich muß sie retten"-Komplex.

    Vor allem erstmal sich selbst...:rolleyes:

    Nein.
    Nein.
    Nein. (Und außerdem gibt's in Deutschland keine "Polizeichefs"...)
    Prostitution spielt sich hierzulande nur selten im Verborgenen ab... :cool:
    Aber nicht ohne richterlichen Durchsuchungsbeschluss... ;)

    Die Antwort ist einfach: gar nix.

    Die Antwort ist einfach: Es gibt in Deutschland keinen Straftatbestand "Förderung der Prostitution"...

    Nicht so viele schlechte Krimis gucken...
  7. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 20.07.2013, 01:16

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    AW: Zwangsprostitution

    Doch. Auch die gibt's da.
  8. cgan

    cgan Boardneuling 20.07.2013, 16:33

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    AW: Zwangsprostitution

    Ich wusste gar nicht, dass hinterm Mond bereits Menschen leben. Vielleicht sollten diese sich erst einmal mit den irdischen Verhältnissen vertraut machen: Menschenhandel ist einer der renditeträchtigsten Wirtschaftszweige auf diesem Planeten. Da würde jede Porsche-Aktie erblassen vor Neid. Ansonsten einfach auch mal die Klappe halten.
    Jeden Tag gehen laut offiziellen Statistiken 1,2 Mio Männer zu käuflichen Frauen. Angenommen, dies macht ein Mann durchschnittlich 1mal jede Woche bis jede 2. Woche, dann wären in D 8 bis 16 Mio. Männer als Freier unterwegs. Die ganz grünen und die ganz grauen abgezogen (etwa je 10 Mio.) von den 40 Mio, bleibt ein ordentlicher Anteil. Ich will damit nur sagen, unser fiktiver Freier hat, da er sich in zahlenmäßig ansehnlicher Gesellschaft weiß, sicherlich nicht den moralischen Zeigefinger hier erwartet. Der gehört vielleicht in ein Forum des Vatikan, nicht aber in ein Jura-Forum, in dem nach den Forumgrundsätzen 1. von fiktiven Sachverhalten auszugehen ist und 2. die Diskussion ja wohl um die rechtlichen Aspekte geführt werden sollte.

    Und das IPhone ist bereits seit Jahrtausenden ein Menschheitstraum. Bis Herr Jobbs kam und unser Grundbedürfnis gestillt hat... Nachfrage kann und wird tagtäglich künstlich ERZEUGT und geschürt, das macht man durch Werbung unter Ausnutzung psychologischer Tricks vielfach! Ein Erfolgsgarant in der Branche ist dabei das Prinzip "Sex sells". So wirbt selbst die Stadt HH alljährlich für ihren Weihnachtsmarkt, ohne jedoch zu vergessen, dass es da ja noch einen anderen, einen frivolen Weihnachtsmarkt gibt und rühmt sich mit der Reeperbahn, und nicht nur als kulturellem Zentrum. Soweit ein kurzer Exkurs ins Marketing.
    Warum nicht mal gedanklich den Spieß umdrehen: das Problem wird bestimmt durch die massiv beworbene Angebotsseite, und Gesellschaft, Behörden, Justiz, Polizei lassen zu, dass massenhaft Verstöße gegen StGB (Verbreitung Pornos), OWiG (Werbeverbot für sexuelle Dienste), Jugendschutz (Verbot der Verharmlosung von Prost. und Promiskuität, Verbot der Zugänglichmachung auch von sexuellen Inhalten, die nicht pornografisch sind) ungesühnt bleiben. Ich erinnere mich an die Aussage eines Landesfürsten, eines ehemaligen Richters, der auf die Frage, weshalb die Behörden gegen die gerade aufgezählten Punkte nicht einschreiten, antwortete "Kinder und Jugendliche müssen lernen, DAMIT umzugehen!". Ich würde mal behaupten, ein klarer Fall von Rechtsbeugung. Ein anderer Minister seines Kabinetts, zufällig zuständig für das OWiG, antwortete auf die Frage, weshalb die Städte und Gemeinden das Werbeverbot und das Verbot der Prostitution in bestimmten Regionen nicht unterbinden, mit "Man kann nicht alles verbieten!". Nun in der Tat kann man eine Sache nicht zweimal verbieten.
    Also die Verantwortung für das Schicksal allein auf die Freier abwälzen zu wollen, ist ziemlich blöd. Der Angebotsseite kann man ihre Aktivitäten eigentlich auch nicht übelnehmen, sie nutzt nur den Freiraum, den der Staat ihr lässt und fühlt sich dabei unter den Fittichen der Rechtsstaatlichkeit anscheinend sauwohl. Aus meiner Sicht ist der Staat ohnehin der größte Zuhälter (es hat bereits Fälle gegeben, dass das Arbeitsamt arbeitslose Frauen in das Millieu vermitteln wollte, und: das wäre seit Inkrafttreten des ProstG und der Änderg der Sozialgesetzgebung rechtens, wer das nicht glaubt, der möge im Bericht der BR zu den Auswirkungen des ProstG nachlesen!).

    Wenn man sie denn kennen würde. Ich erinnere mich unscharf, da gab es doch mal sowas wie Ermittlungsbehörden mit auch anderen Befugnissen als eine Privatperson. Denn nur ein lebensmüder würde sich der Gefahr freiwilllig aussetzen wollen, Racheziel eines Clans extrem gewaltbereiter Schwerstkrimineller (ich hab als öffentlich Bediensteter nicht die Zeit, mir solche Muskelpakete anzutrainieren) zu werden. Bei 200.000 Zwangsprostituierten, also 50% der Prostituierten (manche Insider sprechen sogar von 90%) sollte man annehmen, dass bereits ein Anfangsverdacht einer Straftat nach den durch einen der Forumteilnehmer aufgeführten Tatbeständen des StGB besteht bei jeder einzelnen Prostituierten, so dass nach der Theorie des Legalitätsprinzips die STAs von sich aus Ermittlungen einleiten müssten, ohne auf Anstoß von außen zu warten. Dies entspricht anscheinend nicht der Realität. Das Problem wird immer mal wieder benannt, aber ohne dass daraus Konsequenzen erwachsen. Nach jedem Lebensmittelskandal werden Gesetzesänderungen durchgepeitscht, neue Tatbestände formuliert, neue Checklisten für die Kontrollbehörden entworfen. Nur in diesem Bereich passiert nichts grundsätzliches, warum?

    In Amerika kann man, was ich allerdings selbst nicht gutheiße, auf der Basis von Indizien zum Tode verurteilt werden. Gut, wenn wir genügend Beamte hätten, so dass jedem Bürger einer an die Seite gestellt werden könnte, ließe sich manches beweisen. Haben wir aber nicht. Würde Justitia einmal den gesunden Menschenverstand gebrauchen, so ließe sich auch anhand von Indizien einiges aufklären. Stattdessen ist in D kein Argument zu absurd, um nicht vor Gericht zur Abwendung einer "Strafe" vorgebracht zu werden. Und selbst, wenn sie aussagen: dann steht eine in gebrochenem Deutsch formulierte Aussage gegen eine geschliffene Anwaltsaussage.

    Schon befremdlich, dass bei all der Moralisierei das ja wohl unbestritten unverschuldete, höchstens durch Naivität zu begründende Schicksal der Mädchen in dieser Runde völlig aus den Augen verloren wird. Mich interessierte auch nicht, wer wann wo schon mal diese oder jene Leistung in Anspruch genommen hat. Der Tenor meiner Anfrage ging eher dahin zu erfahren, wie man Funktionsträger des Staates verantwortlich machen kann dafür, dass diese als Vertreter des Staates Fürsorgepflichten insbesondere für die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft nicht nachkommen. Dies habe ich versucht, noch einmal etwas klarer zu formulieren. Ob es mir gelungen ist, wer weiß.
    Tom
  9. Miranda

    Miranda V.I.P. 20.07.2013, 17:11

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    AW: Zwangsprostitution

    Kennst Du den Spruch, dass jede Menge Männer die Dienste von Prostituierten in Anspruch nehmen - aber keiner ist es gewesen?
    (Es gibt schon Männer, die tun es nicht; genauso wie es welche gibt, die dazu stehen. Aber die Mehrzahl bleibt doch lieber anonym.)


    Die Grauen können in der Statistik bleiben (ja, natürlich nicht ALLE, aber auch nicht alle aus der Statistik streichen).



    Der Vatikan - nun ja. Es gibt solche und solche Kleriker. Der Vatikan als Hort purer Moral - hm...



    In so ziemlich jeder Branche. Man wird bombardiert damit. :kotz:




    "Reizendes" Motiv. Bullsh... Die Geschäfte mit der Prostitution und allem, was damit verbunden ist, bringen Steuergelder.
  10. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 20.07.2013, 17:40

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    AW: Zwangsprostitution

    Es nervt die meisten wohl eher, wenn allzu weiße Ritter auf ihrem hohen Roß einreiten und unbeteiligten Passanten mit der Lanze drohen.

    Die Funktionsträger dieses Staates haben die Pflicht, ihre jeweiligen Aufgaben zu erfüllen und die geltenden Gesetze einzuhalten.

    Eine Pflicht zur Rettung von Zwangsprostituierten gibt es nicht, eine Pflicht zur Verfolgung von Straftaten gibt es für Polizeibeamte und Staatsanwälte, eine Pflicht zur Verfolgung von Rechtsverstößen wie Ordnungswidrigkeiten auch für diverse andere Staatsdiener.

    Eine "Fürsorgepflicht" seitens Staatsbediensteter für die Bürger (und Besucher dieses Landes) gibt es dagegen nicht. Die meisten Bürger, sogar in Deutschland, würden sich dies wohl auch als Einmischung in ihr Leben deutlich verbitten.

    Polizei, Ordnungsbehörden usw. verfolgen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten Verstöße gegen die einschlägigen Gesetze und Vorschriften (z.B. Sperrgebietsverordnungen).

    Prostitution an sich ist in Deutschland eine völlig legale selbständige Tätigkeit, deshalb kann aus dem Umstand, daß Prostituion ausgeübt wird, erstmal gar kein Schluss gezogen werden.

    Wenn es handfeste Verdachtsmomente oder gar Beweise gibt, daß Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten begangen werden, dann werden die genannten Behörden tätig werden.

    Darüber hinaus darf man davon ausgehen, daß speziell die Polizei auch im Sinne vorbeugenden Handelns einen Blick auf bestimmte Bereiche, z.B. "Rotlicht-Bezirke" und "Prostitutions-Milieus" hat, so wie Zoll und Arbeitsagentur etc. ja auch z.B. einen Blick auf Großbaustellen haben...

    Wenn hier also bisher keine Behörde eingeschritten ist, dann gibt es dafür einfache Gründe:

    1. Es haben sich bei Kontrollen keine Rechtsverstöße herausgestellt.

    2. Es gibt strafrechtlich relevante Tatsachen, die den zuständigen Behörden bisher nicht bekannt geworden sind.

    Sollte der aufmerksame Staatsbürger "cgan" Kenntnisse über seiner Ansicht nach strafrechtlich relevante Tatsachen haben, dann sollte er seiner Bürgerpflicht genügen und sie den zuständigen Behörden mitteilen. Dies gilt umso mehr, wenn der Staatsbürger "cgan" selbst im öffentlichen Dienst beschäftigt ist.

    Ob der aufmerksame Staatsbürger "cgan" seine Tatsachenerkenntnisse den zuständigen Behörden nun namentlich oder anonym mitteilt, ist dabei letztlich unerheblich - es sei denn, seine persönliche Stellung würde im konkreten Einzelfall den Informationen besonderes Gewicht verleihen.

    Da wir allerdings in einem Rechtsstaat leben, werden Ermittlungsbehörden nicht aktiv werden, nur weil jemand ihnen etwas mitteilt wie "Die Damen haben Arbeitszeiten von 9:0 bis 23:00, Mo - So, und wenn man sie zum Eis einladen will, dann lehnen sie ab, lassen sich aber gern das Eis in ihrem Etablissement servieren".

    Da wird nämlich jeder halbwegs lebenserfahrene Ermittler schlicht sagen: "Das ist logisch - die Damen haben keinen Bock drauf, in der Eisdiele rumzusitzen und sich von einem Freier voll labern zu lassen, während ihnen vielleicht ein Kunde entgeht. Da schlabbern sie ihr Eis lieber im Etablissement."

    Und denken wird sich der halbwegs lebenserfahrene Ermittler vermutlich: "Da ist einer stinkig, weil das Mädel nicht mit ihm in die Eisdiele gehen wollte, und jetzt denunziert er sie als 'Zwangsprostitutierte'..."

    Womit ich nicht sagen will, daß es dort keine Zwangsprostitution geben könnte... allein die "Beweisführung" ist so skurril, daß sie schon unfreiwillig komisch wirkt.

    Die Verbreitung von "Pornographie" ist an sich nicht strafbar, sondern außerhalb des Bereichs "Kinder-, Tier- und Gewaltpornographie" nur durch einige Beschränkungen reglementiert. Darüber hinaus gilt, daß sich "Pornographie" und "Kunst" nicht gegenseitig ausschließen, und die "Pornographie" durchaus unter dem Schutz des "Kunstvorbehalts" nach Art.5 GG stehen kann. (Vgl. BVerfG, 27.11.1990 - 1 BvR 402/87 zu "Josefine Mutzenbacher")

    Und vieles, was sittenstrenge Geister für "Pornographie" halten, ist im übrigen keine.

    "Promiskuität" ist überhaupt nichts schlimmes, sondern einfach eine selbstbestimmte Lebensweise derer, die halt promisk leben. (Und zu den Zeiten, wo die BPS - heute BPJ - die "Verharmlosung von Prostitution und Promiskuität" für "jugendgefährdend und sozialethisch desorientierend hielt, hat sie ebenfalls die "Verharmlosung von Selbstbefriedigung und Homosexualität" für "jugendgefährdend und sozialethisch desorientierend gehalten; z.B. in der Indizierungsbegründung gegen einen "Beate Uhse"-Katalog aus dem Jahr 1991, in einem skurrilen Gutachten des ebenso skurrilen Hamburger Pädagogik-Professors Horst Scarbath... Das sollte man im Jahr 2013 wirklich nicht mehr hervorholen, das wird allzu peinlich...)

    Ein Verbot von "sexuellen Inhalten, die nicht pornographisch sind" gibt es im übrigen so nicht, darunter würde ja auch jedes Aufklärungs-Schulbuch für den Sexualkundeunterricht fallen...

    Es beruhigt mich, daß es wenigstens noch ein paar Realisten unter unseren Ministern gibt. Das ist mehr, als ich zu hoffen wagte...

    Nein, das ist konsequent. Gäbe es keine Freier, gäbe es auch keine Prostitution.

    Und jetzt kommen Sie bitte nicht und erzählen uns, daß Sie von ein paar halbnackten Mädels in Reizwäsche unentrinnbar dazu verführt werden, Geld für sexuelle Dienstleistungen zu bezahlen (was an sich ja nichts verwerfliches ist), und sich noch nicht mal beherrschen können, wenn Sie den Eindruck haben, es könne sich um Zwangsprostituierte handeln.

    Sie kaufen ja schließlich auch keine geklauten Rolex-Uhren, nur weil die Ihnen so unwiderstehlich billig im Hinterhof angeboten werden.

    Oder?
    Maulwurfn gefällt das.
  11. Miranda

    Miranda V.I.P. 20.07.2013, 18:48

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    AW: Zwangsprostitution



    Das ist ein Aspekt.
    Hat der Freier sich auch schon mal Gedanken darüber gemacht, wie wirklich gefährlich es für seine Gesundheit sein könnte, wenn er den betreffenden Geschäftsleuten und sonstigen Involvierten in deren Quere kommt?
  12. J2S1

    J2S1 Aktives Mitglied 21.07.2013, 14:14

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    AW: Zwangsprostitution

    Wirklich ein solides Vertrauen in unseren Rechtsstaat :D

    Im Fall Mollath warten wir doch lieber erst mal ab, wie die Sache ausgeht, und zu welchem Ergebnis die Gerichte kommen ;)

    Was die Involvierung von Beamten in Zwangsprostitution betrifft, so ist zuzugeben, dass der Spiegel in einer seiner letzten Ausgaben "Bordell Deutschland" an einer Stelle eine Aussage von Prostituierten zitierte, wonach einige Beamten unter ihren Freiern waren. Doch sollte man hieraus, da zudem im selben Artikel stand, dass die Polizisten wohl in Bezug auf die Zwangsprostitution leichtgläubig waren, nicht ohne Beweise weitere Verschwörungstheorien aufstellen, die auf eine ganze Gruppe von Beamten bezogen sind.

    Und man sollte auch den Personen dankbar sein, die sich mit der organisieren Kriminalität anlegen und dieser Einhalt bieten zu versuchen. Erfolgreiche Razzien die durch Hinweise von Freiern ausgelösdt worden sind, in Stuttgart, Frankfurt, Berlin beweisen dass man erfolgreich diese Szene bekämpfen kann und nicht alle Polizisten korrupt sind und nicht jeder lebensmüde ist der sich mit dieser anlegt. Zudem gibt es vor der Rache der Szene den Polizeischutz.

    Angesichts der großen Konkurenz in der Szene, ist wenn ein Zuhälter eines Clubs mit seinen Mittätern verhaftet und verurteilt worden ist, auch nicht mit einer Rache zu rechnen, da dies der Konkurrenz eher Vorteile bringt und kein Interesse an Rache besteht.

    Das beste Mittel Zwangsprostitution zu bekämpfen besteht allerdings darin diese gar nicht auszuüben. Denn auch hier gelten die Gesetze des Marktes: Ohne Nachfrage kein Interesse und Angebot mehr, so einfach ist das!
  13. Miranda

    Miranda V.I.P. 21.07.2013, 15:01

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    Stichwort organisierte Kriminalität: man kümmert sich vorher um Beweise und Zeugen, bevor alle hochgenommen sind usw. - um Rache geht es nicht, sondern um soweit wie mögliche Schadensbegrenzung für die Geschäfte.
  14. J2S1

    J2S1 Aktives Mitglied 21.07.2013, 17:09

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    Wenn man ein ganzes Bordell im Rahmen einer Razzia hochgehen lässt, läuft man zwar Gefahr dass es im Moment der Festnahme zu Schusswechseln kommen kann, doch wenn alle Angehörigen des Clans in U- Haft sind, wer soll sich dann noch bis zum Prozessbeginn um Zeugen kümmern und wie? :D

    Die Gefahr ist das langwierige Ermittlungsstadium, nicht aber wenn die Polizei ein Bordell sofort hochgehen lässt. Hier dürften wohl genug Beweise vorliegen, dass man dringenden Tatverdacht annehmen kann. Die Polizei würde den Laden sprengen und dichtmachen. Gefahr für Zeugen sehe ich dann nicht, und dass ein korrupter Polizist jemanden im Polizeibüro im Moment der Anzeige umlegen wird erinnert jetzt an die Pate Trilogie und RTL II :D

    Außerdem: Wie soll man bei einer Anzeige den Anzeigenden finden?
    Wohl nur wenn der Freier so blöd ist und erneut in das Bordell geht und dort die Mädchen vor aller Augen fragt ob die Polizei schon da war und auf seine Anzeige schon reagiert hat. Das wäre aber wohl fernliegend, da niemand so blöd ist. Außerdem kann der Anzeigende Freier wenn er bedroht wird opder eine Bedrohung fürchtet immer noch auf Tahiti oder nach Taiwan fliegen :D
  15. Miranda

    Miranda V.I.P. 21.07.2013, 17:15

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    Es sind nicht alle Angehörigen fein säuberlich auf einem Haufen in einem Bordell. Sie müssen noch nicht mal im selben Ort sein, noch nicht mal im selben Land. Und sie müssen weder alle noch überhaupt jemand von ihnen einem "Clan" angehören.
    Das mag in Spielfilmen und Büchern so sein, damit die Erwartungen des Publikums erfüllt werden. Da werden meist alle Leute geschnappt, auch die oberste "Chefetage". Da werden auch fast immer alle Morde oder sonstige Verbrechen aufgeklärt.
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