Zuviel bezahlt, welche Verjährungsfrist?

Dieses Thema "Zuviel bezahlt, welche Verjährungsfrist? - Verbraucherrecht" im Forum "Verbraucherrecht" wurde erstellt von habbla, 28. November 2006.

  1. habbla

    habbla Neues Mitglied 28.11.2006, 21:25

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    Zuviel bezahlt, welche Verjährungsfrist?

    Hallo,

    ich hoffe ich bin bei Verbraucherrecht im richtigen Forum.

    Meine Frage: A hat 12.2005 eine Rechnung eines Steuerberaters erhalten und diese bezahlt. In 3.2006 hat der Steuerberater diese Rechnung storniert und eine Ersatzrechnung gestellt, die deutlich niedriger ausgefallen ist. Den Differenzbetrag hat der Steuerberater damals mit einer anderen offenen Rechnung von Person B verrechnet. A und B sind Eheleutemit Gütertrennung. A hat damals der Verrechnung nicht widersprochen aber auch nicht zugestimmt. A hat's damals verdaddelt...

    Nun wurde die Ersatzrechnung an A aus 3.2006 vom Steuerberater angemahnt. Jetzt ist A aufgefallen, das er ja zuviel bezahlt hat. A hat der Mahnung natürlich widersprochen und den in 12.2005 zuviel bezahlten Betrag zurück gefordert.

    Der Steuerberater argumentiert nun, das A niemals widerrufen hat und deshalb der zuviel bezahlte Betrag mit den offenen Rechnungen von B verrechnet wird und er keinen Rückzahlung leisten wird.

    Gibt es hier Verjährungsfristen die A hätte beachten müssen?

    Schon jetzt vielen Dank für Hilfe oder Kommentare.

    habbla
  2. marcus.summer

    marcus.summer V.I.P. 29.11.2006, 11:25

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    AW: Zuviel bezahlt, welche Verjährungsfrist?

    Hallo habbla,
    mit Verjährung hat das bei der kurzen Zeit gar nichts zu tun, die Frage ist, ob eine wirksame Aufrechnung erklärt wurde. Aufgerechnet werden kann (unter anderem) nur dann, wenn der Aufrechnende eine Forderung gegenüber dem anderen hat UND dies umgekehrt ebenfalls so ist. Eine Verrechnung mit Forderungen die eine andere Person gegen den Aufrechnenden hat ist, wenn nicht ausdrücklich vertraglich vereinbart, nicht möglich. Anders nur, wenn alle Beteiligten dem (auch konkludent) zustimmen.
    Da die Aufrechnungserklärung eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung ist, braucht meines Erachtens gegen eine unwirksame Aufrechung kein "Widerruf" erklärt werden oder sonstwie widersprochen werden, die Forderung ist mangels Aufrechnugslage nie erloschen und daher weiter existent. Das Recht, sich auf eine Forderung zu berufen kann in Extremfällen verwirkt werden, dürfte hier aber nicht ernsthaft in Frage kommen (dafür ist schon die abgelaufene Zeit einfach zu kurz).
    Gruß
    Marcus
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