Zugang zur Wohnung bei Uneinigkeit über Mietfrage

Dieses Thema "Zugang zur Wohnung bei Uneinigkeit über Mietfrage - Mietrecht" im Forum "Mietrecht" wurde erstellt von HunzenStrunz, 10. Januar 2017.

  1. HunzenStrunz

    HunzenStrunz Neues Mitglied 10.01.2017, 12:57

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    Zugang zur Wohnung bei Uneinigkeit über Mietfrage

    Hauptmieter B kündigt dem Vermieter C gegenüber die Wohnung die er nicht bewohnte, als auch einem Untermieter A gegenüber ein Zimmer innerhalb der Wohnung, allerdings ist die Kündigung gegenüber Untermieter A fehlerhaft aufgrund von Formmängeln. Nach Auszug eines mit dem Vermieter C und Hauptmieter vereinbarten Zwischenmieters, möchte Untermieter A vom Vermieter C als rechtmäßiger Mieter die Schlüssel für die Wohnung haben und einziehen. Welche Rechte hat A?
  2. Cloakmaster

    Cloakmaster V.I.P. 10.01.2017, 19:58

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    A ist Mieter von B. A schuldet Miete an B, B schuldet die zur Verfügungstellung von Wohnraum an A.

    A und C haben keinen Vertrag miteinander, und damit kann A von C rein ger nichts einfordern. Umgekehrt kann C aber von A die Räumung der Wohnung verlangen, ohne, daß C Rücksicht auf den Vertrag zwischen A und B nehmen müsste. Der Mietvertrag zwischen B und C ist beendet, und damit hat C Anspruch darauf, seine Wohnung wieder in seinen Besitz zu nehmen.

    B verhält sich aüßerst unklug, seinen Vertrag mit C beenden zu wollen, ehe der Vertrag mit A beendet ist. Denn B ist eben noch immer verpflichtet, A Wohnraum zur Verfügung zu stellen, was B nicht mehr gewährleisten kann, wenn sein Vertrag mit C endet. A könnte sich Ersatzwohnraum suchen, seine Möbel einlagern lassen etc, pp. - und die Kosten für Spedition, Einlagerung Mehrpreis des Ersatzwohnraum etc von B zurück fordern.

    Sollte bei B aber nichts zu holen sein, dann hat A letztlich das Nachsehen, da A so oder so raus muss, und dann darauf warten kann, von B entschädigt zu werden, sobald B zu Geld gekommen wäre.
    onkelotto gefällt das.
  3. onkelotto

    onkelotto V.I.P. 10.01.2017, 20:11

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    B hat sich mal so richtig in die Nesseln gesetzt.

    Mit welchem Grund will er denn kündigen?
    Die erleichtere Kündigung nach 573a wird ja vermutlich* nicht möglich sein !
    ( * vermutlich nicht bezüglich einer Unsicherheit der Rechtslage ... sondern weil ich eben unterstelle das die Bedingungen um diesen Joker zu ziehen nicht gegeben sind )

    Und dann bleiben nur die anderen gesetzlichen Gründe .... Eigenbedarf geht ja nun auch nicht mehr ;)
    -----

    Aber die ursprüngliche Frage wurde von cloakmaster beantwortet.
    A hat keine Ansprüche gegen C, C hat einen Räumungsanspruch gegen A.
    B wird in der Folge schadensersatzpflichtig gegenüber A sein.
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