Zeitpunkte

Dieses Thema "Zeitpunkte - Erbrecht" im Forum "Erbrecht" wurde erstellt von Matahari, 5. Januar 2017.

  1. Matahari

    Matahari Star Mitglied 05.01.2017, 16:03

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    Zeitpunkte

    Angenommen bestellt der Vater zu Gunsten der Tochter Grundschuld zu vollen lasten seines Grundstücks.
    Das Eigentumumschreibung soll jedoch erst nach seinem Tod stattfinden.

    Wann fällt die Erbschaftsteuer an, bereits zum Zeitpunkt der Grundschuldbestellung, oder erst nach Grundbuchumschreibung ?


    Wer und wann hat Anspruch auf die Einnahmen aus dem Grundstück ?
  2. CruNCC

    CruNCC V.I.P. 05.01.2017, 19:33

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    Durch die Grundschuldeintragung hat die Tochter keinen Anspruch auf Eigentumsumschreibung.
    Die Eintragung einer Grundschuld löst keine Schenkungs- bzw. Erbschafsteuer aus.
    Der Vater ist Eigentümer und hat Anspruch auf die Einnahmen.
    salkavalka gefällt das.
  3. Matahari

    Matahari Star Mitglied 07.01.2017, 15:31

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    Wie sieht es dann im Erbfall aus, stellt diese Grundschuld dann nicht etwa Schulden gegenüber Tochter bzw. Forderung gegen Vater dar,
    sodass ein Betrag in Höhe der Grundschuld bei Verteilung der Erbmasse sowie bei Berechnung der Erbschaftsteuer z.Gunsten der Tochter berücksichtigt werden muss ?
  4. khmlev

    khmlev V.I.P. 07.01.2017, 16:47

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  5. hambre

    hambre V.I.P. 11.01.2017, 22:20

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    Nein, da der Grundschuld keine echte Forderung gegenüber steht.

    Nein, die Erben haben Anspruch auf Löschung der Grundschuld, wenn keine Forderungen der Tochter gegen ihren Vater mehr bestehen oder jemals bestanden haben.

    Für die Regelung einer Erbschaft ist eine Grundschuldeintragung daher völlig untauglich.

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