zählt Wohngeld bei ALGII als "normales" Einkommen?

Dieses Thema "zählt Wohngeld bei ALGII als "normales" Einkommen? - Sozialrecht" im Forum "Sozialrecht" wurde erstellt von g.fawkes, 14. September 2017.

  1. g.fawkes

    g.fawkes Neues Mitglied 14.09.2017, 17:43

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    zählt Wohngeld bei ALGII als "normales" Einkommen?

    Hallo,

    leider hat meine Forensuche zu keinem Ergebiss geführt, weshalb ich nun selbst einen Thread eröffne, ich hoffe im richtigen Unterforum gelandet zu sein.

    Also gesetzt dem Fall Herr "X" ist Mitgleid in einem Verein, welcher einen ermässigten Mitgliedsbeitrag anbietet, wenn man ein Einkommen von unter 700,-Euro Monatlich hat. Nun ist Herr "X" ALG2 Empfänger und bekommt 400€ Monatlich plus die Wohnkosten von sagen wir einmal 320€, er käme also Monatlich auf insgesamt 720€ und ihm würde somit der ermässigte Beitrag verwehrt!
    Wäre das denn rechtens?

    Nun bin ich davon ausgegangen das die Wohnkosten Zweckgebunden sind, und nicht als Einkommen angesehen werden dürfen und Herr "X" somit sehr wohl Anspruch auf den ermässigten Mitgliedsbeitrag hat, oder liege ich da falsch mit meiner Annahme?
  2. onkelotto

    onkelotto V.I.P. 14.09.2017, 17:56

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    Ja.

    Im übrigen bleibt es dem Verein überlassen, was er zum Einkommen zählt.
    Dazu gibt es keine einheitliche verbindliche Definition.
    Es müssen nur für alle Mitglieder dieselben Regeln gelten.
    Casa gefällt das.
  3. Frustati

    Frustati Star Mitglied 17.09.2017, 08:41

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    Zum Vergleich
    Ein AN hat 800 Euro Einkommen. Davon zahlt er seine Miete und seine Lebenshaltung.
    Ein Alg 2 Empfänger hat 800 Euro. Davon zahlt er seine Miete( ausgewiesener Betrag im Berechnungsbogen als KdU) und seine Lebenshaltung.
    Wäre es zu rechtfertigen, dass der AN den vollen Beitrag zahlt und der Alg2 Empfänger die Hälfte? Beide haben doch gleich viel Einnahme.
    Es gibt nur eimen kleinen Unterschied. Der Hilfebedürftige hat regelmäßig etwas mehr für Lebenshaltung und Mieterhöhungen und BK Nachzahlungen bekommt er ebenfalls vom Amt. Der AN muss das aus seinem Einkommen abknapsen und regelmäßig höheres Einkommen ist nicht vorgesehen
  4. Soualmi

    Soualmi V.I.P. 17.09.2017, 11:29

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  5. Frustati

    Frustati Star Mitglied 18.09.2017, 11:17

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    Stimmt, dass könnte schon sein, aber nicht jeder weiß das und nicht jeder will diese Abhängigkeit wenn er auch so klar kommt. Rentner gehen lieber mit 70 noch Treppenhaus putzen statt sich einen Zuschuss aus den Sozialkassen zu holen. Ich wusste das auch lange nicht und war sehr erstaunt wie viel man, wenn man will raus schlagen kann.
  6. Casa

    Casa V.I.P. 18.09.2017, 20:36

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    Rausschlagen? Es ist viel mehr ein Anspruch der auf einem Grundrecht beruht und die Menschenwürde garantiert.
  7. Soualmi

    Soualmi V.I.P. 18.09.2017, 22:48

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    Mit der Entscheidung, ob man einen berechtigten Anspruch anmeldet oder nicht, entscheidet man sich eben auch für oder gegen bestimmte finanzielle Hilfen bzw. Vergünstigungen. Dazu können Kosten bzw. Gebühren wie hier im Beispiel ebenso zählen wie der Rundfunkbeitrag, ggf. ermäßigte Fahrkarten für den Nahverkehr, ermäßigte Eintrittskarten in Museen usw.
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