Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Dieses Thema "Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte - Strafrecht / Strafprozeßrecht" im Forum "Strafrecht / Strafprozeßrecht" wurde erstellt von indie-tommi, 26. Oktober 2008.

  1. indie-tommi

    indie-tommi Neues Mitglied 26.10.2008, 22:39

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    Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

    Mal angenommen Frau K. hätte sich nach einem für sie stressig verlaufenen Tag mit Ihrer Freundin in der Stadt getroffen, um gemeinsam den Frust mit Alkohol zu ertränken. Im Laufe des Abends wäre es zu einem Streit mit Besuchern in einer Kneipe gekommen, in dessen Verlauf die Polizei hinzugezogen worden wäre. Nach einer recht heftigen verbalen Auseinandersetzung mit einer Beamtin hätte Frau K. die Beherrschung verloren und der Polizistin mit dem Handrücken die Unterlippe blutig geschlagen. Im Folgenden wäre es sicherlich zu einer Fixierung von Frau K. auf dem Boden und anschließendem Transport in die Ausnüchterungszelle gekommen. Der hinzugezogene Arzt könnte z.B. einen Blutalkoholwert von ca. 1,5 - 1,8 Promille festgestellt haben. Aufgrund einer gewissen Übung/Erfahrung mit Alkohol könnte ihr Allgemeinzustand noch als ein wenig stabiler als normal beschrieben werden, jedoch noch unter der Schwelle zur krankhaften Alkoholikerin. Nach 8 Stunden Aufenthalt würde Frau K. anschließend wieder nach Hause geschickt um auf Post von der Staatsanwaltschaft zu warten, da die Beamtin Strafanzeige gestellt haben könnte.

    Folgende fiktive Daten könnten auf Frau K. zutreffen:
    Ende 20, bisher noch nie polizeilich aufgefallen. Ist noch bei Ihren Eltern gemeldet und lebt zum großen Teil mit ihrem Freund zusammen, ohne ein eigenes regelmäßiges Einkommen.

    Was hätte Frau K. im Groben zu erwarten.
  2. Domingo

    Domingo V.I.P. 26.10.2008, 23:27

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    AW: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

    :rolleyes: Das sagen alle...

    Aber Verzeihung, zur Sache: Ich denke, es kommt wohl nicht viel dabei heraus, wenn Frau A sich entschuldigt. Strafbefehl mit 10-20 Tagessätzen oder Einstellung des Verfahrens gegen Auflage.

    Ciao,

    Domingo
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  3. Remby

    Remby V.I.P. 27.10.2008, 08:10

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    AW: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

    Ein Staatsanwalt mit Sympathie für die Polizei könnte hier auch höher herangehen, so etwa 60 bis 80 Tagessätze vorschlagen.

    Bei dem nicht vorhandenem Einkommen kann man einen Tagessatz durch einen Tag gemeinnütziger Arbeit im Altenheim ersetzen.
  4. Domingo

    Domingo V.I.P. 27.10.2008, 13:29

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    AW: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

    Das scheint mir wiederum überzogen. Sollte das doch passieren, dann wäre ein auf den Rechtsfolgenausspruch beschränkter Einspruch das Mittel der Wahl.
  5. Clown

    Clown V.I.P. 27.10.2008, 13:42

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    AW: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

    Wieso? Wir haben hier tateinheitliche Körperverletzung und Widerstand gegen die Vollstreckungsgewalt. Strafrahmen geht also bis 5 Jahre. Es handelt sich zwar um einen Vorwurf von geringem Gewicht, auch muss die Alkoholisierung berücksichtigt werden, doch 50-60 TS sind da m. E. drin.
    Domingo gefällt das.
  6. Humungus

    Humungus V.I.P. 27.10.2008, 13:56

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    AW: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

    Doch, diesen Vorschlag finde ich großartig. So eine Arbeit macht bescheiden und nachdenklich.
  7. charles0308

    charles0308 V.I.P. 27.10.2008, 14:08

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    AW: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

    Frau K. dürfte voraussichtlich auch mit zivilrechtlichen Forderungen der verletzten Polizistin rechnen
  8. indie-tommi

    indie-tommi Neues Mitglied 27.10.2008, 18:43

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    AW: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

    Vielleicht habe ich da ein wenig zu detailliert geschrieben.
    Ich hatte es mir so vorgestellt, dass der Arzt aufgrund des Allgemeinzustands von Frau K. davon ausgegangen seien könnte, dass sie nicht zum ersten mal Alkohol getrunken hat. Sie wäre in meinem Beispiel auch noch nie zuvor mit dem Gesetz in Konflikt geraten.
  9. Humungus

    Humungus V.I.P. 27.10.2008, 20:08

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    AW: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

    Schon klar, wenn man bei dieser BAK noch einigermaßen gezielt agieren kann.
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