Wegfall der Kleinunternehmerregelung / nachträglicher Vorsteuerabzug?

Dieses Thema "Wegfall der Kleinunternehmerregelung / nachträglicher Vorsteuerabzug? - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von Helene_G, 16. Februar 2017 um 20:07 Uhr.

  1. Helene_G

    Helene_G Neues Mitglied 16.02.2017, 20:07

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    Wegfall der Kleinunternehmerregelung / nachträglicher Vorsteuerabzug?

    Angenommen ein e.V. macht Gebrauch von der Kleinunternehmerregelung und ist dadurch Umsatzsteuerbefreit.
    Der Umsatz wächst im Jahre 2020 auf über 17.500, jedoch wird keine Steuererklärung abgegeben. Das FA schätz die Steuerschuld aufgrund der Vorjahre auf Null.
    Wie wird verfahren falls nun 2025 bekannt würde, dass seit 2021 Umsatzsteuerpflicht bestanden hat? Meine Vermutung: die Umsatzsteuer ist ab 2021 nachzuzahlen, es kann jedoch ein Vorsteuerabzug auf Rechnungen ab diesem Jahr geltend gemacht werden.
  2. fernetpunker

    fernetpunker V.I.P. 16.02.2017, 22:54

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    Wie können denn von 2020-2025 höhere Umsätze als 17.500 gemeldet werden und das FA schätzt auf null? Wurden gar keine Umsatzsteuererklärungen abgegeben? Wie kann das fünf Jahre gutgehen?

    http://www.kleinunternehmer.de/kleinunternehmerregelung.htm

    Die gute Nachricht: Wenn Sie Geschäfte mit Unternehmen machen, dürfen Sie korrigierte Rechnungen verschicken, auf denen Sie Umsatzsteuer ausweisen. Ihren Kunden machen Sie damit zwar zusätzliche Arbeit: Da die Rechnungsempfänger den Umsatzsteueranteil jedoch als Vorsteuer geltend machen dürfen, haben Ihre Kunden keine finanziellen Nachteile.

    Anders bei Privatkunden: Für diesen Personenkreis bedeutet der nachträgliche Umsatzsteuer-Ausweis ja eine echte Preiserhöhung. Da Sie verpflichtet sind, Verbrauchern Bruttopreise zu nennen, können Sie solche nachträglichen Preiserhöhungen rechtlich nicht durchsetzen. Und freiwillig dürften die wenigsten Privatpersonen bereit sein, die Mehrkosten zu bezahlen.
  3. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 16.02.2017, 23:00

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    Nein. Es wird ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung geben, bei welchem auch die Steuerschuld behandelt wird.
  4. Helene_G

    Helene_G Neues Mitglied 17.02.2017, 12:05

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    @fernetpunker: Es wurden bisher keinerlei Steuererklärungen abgegeben.
    Es geht nicht um eine evtl. strafrechtliche Betrachtung, sondern allein darum, ob Vorsteuerbeträge vergangener Jahre nachträglich noch geltend gemacht werden können.
  5. Helene_G

    Helene_G Neues Mitglied 17.02.2017, 13:16

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    Kleiner Fehler: es muss heissen, dass seit einigen Jahren keine Erklärungen abgegeben wurden, und daher auf Grundlage vorheriger Jahre < 17.500 geschätzt wurde.
  6. WeisWas

    WeisWas Aktives Mitglied 17.02.2017, 13:32

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    Selbstverständlich können die Vorsteuern geltend gemacht werden.
    Der Vorstand soll sich aber schon mal darauf einstellen, dass das Finanzamt ihm ganz mächtig auf die Finger klopft. Wer seine steuerlichen Verpflichtungen ignoriert und sich bewusst zu niedrig schätzen lässt, steuert zielsicher auf ein Strafverfahren hin. Und kann sich nicht damit herausreden, er hätte nicht gewusst, dass die Umsätze zu hoch für die Kleinunternehmerregelung sind.
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