Wechselnde Einsatzorte: Verpflegungsmehraufwand in der eigenen Stadt?

Dieses Thema "Wechselnde Einsatzorte: Verpflegungsmehraufwand in der eigenen Stadt? - Steuerrecht" im Forum "Steuerrecht" wurde erstellt von DannyDelion, 13. August 2017.

  1. DannyDelion

    DannyDelion Forum-Interessierte(r) 13.08.2017, 18:29

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    Wechselnde Einsatzorte: Verpflegungsmehraufwand in der eigenen Stadt?

    Hallo Forum,

    folgender fiktiver Fall.
    Arbeitnehmer A ist Monteur/Bauarbeiter, die Arbeit wird an verschiedensten Orten der Stadt (und darüber hinaus) geleistet. Dabei ist A stets länger als 8 Stunden unterwegs (Anfahrt+Arbeit+Heimfahrt). Der Einsatzort ändert sich nicht zwingend täglich; aber auf keinen Fall wird ein einzelner Einsatzort (auch nur annähernd) länger als drei Monate am Stück besucht.

    A hat dabei sowohl Projekte in seiner Heimatstadt: A schläft zuhause und kümmert sich selbst um An- und Abfahrt zur Arbeit - mit Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln.
    A hat auch Projekte mit Unterbringung, im Ausland oder in anderen Winkeln der Republik (Hotel und tägliche Fahrten zahlt der Arbeitgeber). In diesen Fällen zahlt der Arbeitgeber für gewöhnlich die je nach Land üblichen Spesen.

    So, wie ich das verstehe, hat A keine erste Tätigkeitsstelle, sondern geht einer Einsatzwechseltätigkeit nach bzw. einer Auswärtstätigkeit, wie sie inzwischen heißt. Auch wenn er in seiner Heimatstadt arbeitet, sehe ich das richtig?

    Folgt daraus, dass sämtliche Arbeitstage (>8 Std) in der Heimatstadt des A (für die A ja keine Spesen erhielt) als Dienstreisen gelten und somit in der Steuererklärung die entsprechende Verpflegungspauschale als Werbungskosten geltend gemacht werden kann?

    Weiterhin kommt es vor, dass A Projekte mit Fremdunterbringung ausführt, für die der Arbeitgeber keine Spesen zahlt (und lediglich für Unterkunft und Fahrten aufkommt). Kann A auch für diese Zeiträume die (dann volle, +An-/Abreisetag) Verpflegungspauschale in der Steuererklärung geltend machen?

    Besten Dank vorab,
    d.d.
  2. Soualmi

    Soualmi V.I.P. 13.08.2017, 20:11

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    Ja, soweit der Arbeitgeber nicht vollen möglichen Beträge an den Arbeitnehmer zahlt, kann der Arbeitnehmer die Differenz zwischen der Zahlung durch den Arbeitgeber und dem steuerlichen Höchstbetrag bei der Steuererklärung geltend machen.
    Wenn der Arbeitnehmer nicht an seiner ersten Tätigkeitsstätte beschäftigt ist oder er keine erste Tätigkeitsstätte hatte, handelt es sich um eine Auswärtstätigkeit. Dabei ist es unerheblich, ob er auf dem Grundstück neben seinem Haus oder auf der anderen Seite des Erdballs eingesetzt wird.
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