Webseitenerstellung ohne schriftlichen Vertrag: Verfügung

Dieses Thema "Webseitenerstellung ohne schriftlichen Vertrag: Verfügung - Arbeitsrecht" im Forum "Arbeitsrecht" wurde erstellt von radkappe, 15. Oktober 2010.

  1. radkappe

    radkappe Neues Mitglied

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    Webseitenerstellung ohne schriftlichen Vertrag: Verfügung

    Hallo,

    PERSON X = ANKLÄGER
    PERSON Y = BEKLAGTER

    PERSON Y hat vor einigen Monaten ein Angebot auf Webseitenerstellung ins Internet gestellt. Es hat sich jemand gemeldet, PERSON Y solle PERSON X eine Internetseite erstellen.

    Ausgemacht war keine Vergütung in dem Sinne, sondern ein monatlicher Pauschalbetrag von 250€ für PERSON Y's persönlichen Unterhalt (Verpflegung etc.) und ein prozentualer Anteil an der Webseite von 40%.

    Beide haben eine Anzahlung von 100€ ausgemacht. PERSON Y hat PERSON X KEINE 100%ige Verfügbarkeit garantiert.

    PERSON X schrieb PERSON Y, dass PERSON X PERSON Y die 100€ überweist und bis in ca. 5 Tagen den ersten Code möchte, PERSON Y willigte ein.

    Ausserdem schrieb PERSON X, wenn PERSON Y nach 2 Monaten einfach aufhöre, ob PERSON X dann den angezahlten Betrag zurückbekommt. PERSON Y antwortete PERSON X, dass PERSON X es zurück erhält, wenn PERSON Y nicht weitermachen möchte, aber nicht wenn PERSON Y es bis dato nicht schaffe.

    Die Gesamtprogrammierzeit war maximal 18 Wochen. Wenn PERSON Y es bis dato nicht schaffe, bekomme PERSON X sein Geld zurück. PERSON Y hat eingewilligt.

    Nun gut, PERSON Y hat also begonnen eine Zeile code zu schreiben. PERSON Y sollte Inhalt aus einer anderen Seite auslesen und in die eigene Datenbank schreiben. Diese Webseite, aus der ausgelesen werden sollte, hat jedoch sein Verzeichnis geschützt, sodass man die Daten nicht auf der eigenen Seite auslesen konnte. PERSON Y hat bis Donnerstag verschiedene Methoden versucht, aber es hat nicht so funktioniert, wie PERSON X sich das vorgestellt hat. Es schien ein serverbasiertes Problem zu sein, was PERSON Y nach einiger Zeit, nach mehreren vergeblichen Anläufen herausgefunden hat, so stieg PERSON Y auf PERSON X's Server um, was eine zwischenzeitliche Arbeit unmöglich machte. PERSON Y hatte PERSON X auch mehrmals kontaktiert, er hat aber auch oft sehr spät geantwortet.

    Aber PERSON X meinte dann, wieso der Code nach 5 Tagen nicht fertig sei und nur eine Zeile Code da steht. PERSON Y hat es PERSON X dann erklärt, dass das mit dem Servern nicht klappt und PERSON Y den vergangenen Tag nicht dazu gekommen ist (keine 100% Verfügbarkeit), Aufwand war von PERSON Y nur geschätzt.

    PERSON X meinte dann, dass beide es abbrechen und PERSON X sein Geld zurück möchte.

    Das sieht PERSON Y aber nicht ein, da PERSON Y bereits mit der Arbeit begonnen hat und etliche Versuche gemacht hat, an die Daten zu kommen. Dazu kommt noch Recherche etc.

    Zudem haben beide keinen schriftlichen Vertrag, PERSON X hat PERSON Y in der anwaltlichen Verfügung lediglich deren ICQ Dialog vorgelegt, sonst hat PERSON X nichts.

    PERSON Y möchte dagegen vorgehen, wie sehen seine Chancen aus?

    Danke
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