Ware per e-Mail bestellt, Händler verlangt Einlagerungskosten + Versandkosten zwecks Storno, K-Vert.

Dieses Thema "Ware per e-Mail bestellt, Händler verlangt Einlagerungskosten + Versandkosten zwecks Storno, K-Vert. - Bürgerliches Recht allgemein" im Forum "Bürgerliches Recht allgemein" wurde erstellt von Alex1980, 20. Februar 2013.

  1. Alex1980

    Alex1980 Junior Mitglied 20.02.2013, 18:39

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    Ware per e-Mail bestellt, Händler verlangt Einlagerungskosten + Versandkosten zwecks Storno, K-Vert.

    Hallo,

    Ein Kunde (Verbraucher) benötigt einen Original-Auspuff für einen Roller. Diesen Auspuff gibt es für die Maschine nur über einen Händler wobei dieser ein Vertragshändler zu Honda ist.

    Kunde kann nur per E-Mail eine Bestellung aufgeben, da dieses per Telefon seitens des Händlers nicht möglich wäre, der Kunde Bestellt am 1.2.2013 also den oben genannten Artikel bei dem Händler.

    Der Kunde musste nach haken, ob die Bestellung beim Händler angekommen ist, was ihm telefonisch bestätigt wurde. Der eigentliche Liefertermin sollte ein paar Tage dauern. Der Kunde rief einige Tage nochmals beim Händler an, ob der Artikel schon da ist, darauf wurde ihm telefonisch mitgeteilt, dass es einen Engpass bei der Lieferung gäbe und der Artikel erst am 22.2.2013 eintreffe.

    Am 18.02.2013 schrieb der Kunde den Händler noch mal eine E-Mail, dass dieser den Artikel aus bestimmten Gründen nicht mehr annehmen kann und möchte daraufhin die Bestellung stornieren, der Händler schrieb am darauf folgenden Tag eine E-Mail und möchte vom Kunden aber eine Einlagerungsgebühr in Höhe von 15% des Kaufpreises sowie Versandkosten (Händler teilte die Kostennote nicht mit) erstattet bekommen. Die Ware wäre bereits am 15.2.2013 beim Händler eingetroffen.

    Fragen:
    • Kann der Kunde von der bestellten Ware zurücktreten? Ein Kaufvertrag ist nicht zustande gekommen, da der Kunde die Ware nicht bezahlt hat und der Händler die Ware bei sich hat.
    • Kann der Händler Geld vom Kunden eine Einlagerungsgebühr (Auspuff) in Höhe von 15% des Kaufpreises sowie die Versandkosten (unbenannt) verlangen, wenn der Händler die Ware zum Zulieferer zurück schickt?
    Im Netz konnte der Kunde unter anderem was finden, dass wenn der Händler eine Retoure macht, dass dieser eine Kostenerstattung (Versandkosten) vom Zulieferer (Honda) bekommt. So wie es den Anschein hat, will der Händler die Kosten vom Kunden möglicherweise unberechtigt kassieren.

    Eine AGB oder Widerufsbelehrung z.B. auf der Internetpräsenz des Händlers gibt es nicht, der Händler verfügt auf dessen Präsenz auch keinen Shop. Dem Kunden wurde auch nicht z.B. per E-Mail eine AGB oder Widerruf geschweige eine Bestellbestätigung geschickt.

    Vielen Dank für Eure Antworten.
     
  2. flummi23

    flummi23 Boardneuling 21.02.2013, 12:01

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    AW: Ware per e-Mail bestellt, Händler verlangt Einlagerungskosten + Versandkosten zwecks Storno, K-Vert. nicht abgeschlo

    Also ich würde schon sagen, dass ein KV zustande gekommen ist. Das Bezahlen der Ware seitens des Käufers sowie die Übergabe der Sache und das Verschaffen des Eigentums daran durch den Verkäufer sind die vertragstypischen Pflichten, die sich für beide aus einem KV ergeben. Zustande kommt ein solcher jedoch durch Angebot und Annahme.
     
  3. Alex1980

    Alex1980 Junior Mitglied 22.02.2013, 18:06

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    AW: Ware per e-Mail bestellt, Händler verlangt Einlagerungskosten + Versandkosten zwecks Storno, K-Vert. nicht abgeschlo

    Inzwischen ist die Sache erledigt. Der Händler hat bereits die Ware abholen lassen, trotz der E-Mail von gestern die der Kunde den Händler geschrieben hat.

    Der Händler verlangt die Kosten (Einlagergungsgebühr + Versandkosten) die 1/4 des Kaufpreises ausmachen. Angeblich wollte der Händler die Kosten gering halten, eine AGB oder ähnliche Unterlagen sind wiederum bei der Rechnung nicht dabei.

    Übrigens hat der Händler den Nachnamen des Kunden falsch geschrieben.
    Zuletzt bearbeitet: 22. Februar 2013
     
  4. jurfo

    jurfo V.I.P. 22.02.2013, 21:15

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    AW: Ware per e-Mail bestellt, Händler verlangt Einlagerungskosten + Versandkosten zwecks Storno, K-Vert. nicht abgeschlo

    Das ist alles auch nicht erforderlich. Eine AGB ist nie erforderlich, ebenso wenig eine Bestellbestätigung. Eine Widerrufsbelehrung ist nur bei einem Fernabsatgeschäft erforderlich, welches hier aber nicht vorliegt.
     
  5. jurfo

    jurfo V.I.P. 22.02.2013, 21:25

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    AW: Ware per e-Mail bestellt, Händler verlangt Einlagerungskosten + Versandkosten zwecks Storno, K-Vert. nicht abgeschlo

    Irgendwie lese ich aus deiner weiteren Beschreibung etwas anderes heraus.

    Da der Kunde einen Vertrag mit dem Händler abgeschlossen hat, diesen aber nicht einhalten will, muß er nunmal für den Schaden, den er dadurch verursacht hat, aufkommen. Ob die Einlagerungskosten aber tatsächlich verangt werden können, steht auf einem anderen Blatt. Grundsätzlich ist dies aber statthaft.

    Weil sie immer noch nicht erforderlich sind.

    Das ändert natürlich alles. :rolleyes:
     
  6. Alex1980

    Alex1980 Junior Mitglied 23.02.2013, 01:01

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    AW: Ware per e-Mail bestellt, Händler verlangt Einlagerungskosten + Versandkosten zwecks Storno, K-Vert. nicht abgeschlo

    OK, danke für eure Antworten. Nur wo kann der Kunde nachlesen, dass der Händler Einlagerungsgebühren von 15% des Verkaufspreises bzw. auch die Versandkosten erheben darf? Immerhin könnte dem Kunden einen vom Pferd erzählt werden :confused:
     
  7. onkelotto

    onkelotto V.I.P. 23.02.2013, 02:31

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    AW: Ware per e-Mail bestellt, Händler verlangt Einlagerungskosten + Versandkosten zwecks Storno, K-Vert. nicht abgeschlo

    Das wirst du nicht finden ... wieviel der VK verlangen darf.

    Es spricht nahc bisheriger Fallbeschreibung einiges dafür, das ein Vertrag zustande gekommen ist.
    Der Vertrag ist bindend weil in dieser Konstellation kein Widerufsrecht bestehen dürfte.

    Was der Verkäufer nun anbietet ist ... reiner Kuhhandel ... nicht anders als der Kauf selber.

    Am 1.2. sagt der Käufer:
    Ja bitte - 1x Auspuff für 200Euro!

    Am 20.2. sagt der Händler:
    Wenn du möchtet nehme ich den Auspuff der dir (Käufer) gehört
    ( Eigentum verlangt nicht das der Käufer im Besitz der Sache ist ) zurück und biete dir dafür 170 Euro an.

    Randbemerkung:
    Der Händler verdient daran in der Regel nichts, sonder reicht das Teil an den Grosshandel/Hersteller zurück ... un dort sind solche Einlagerungspauschalen üblich ...
    Es sind immerhin diverse Leute "sinnlos" beschäftigt worden ... und im Grunde ist es das gleiche Spiel wie beim Fahrer <-> Honda-Händler.
    Wie das Kind nun heisst ( Wiedereinlagerung, Rückkauf, Gutschrift ... zum verminderten Preis ) ist nebensächlich.
    Es wird ein Sachwert gegen Geld getauscht, völlig unabhängig von dem Ursprünglichen Kauf.

    Der Käufer wird ja auch nicht gezwungen das Rückkaufangebot anzunehmen.
    Er kann das Teil bezahlen und behalten ... in der Bucht verticken ... was auch immer ... steht ihm völlig frei.
     
  8. Alex1980

    Alex1980 Junior Mitglied 23.02.2013, 03:09

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    AW: Ware per e-Mail bestellt, Händler verlangt Einlagerungskosten + Versandkosten zwecks Storno, K-Vert. nicht abgeschlo

    Also wäre das wie ein Basar.

    Schade dass nichts schriftlich festgehalten wird, so dass der Käufer dies nachlesen könnte.

    Also wären die Gebühren von 15% des Warenwertes nebst Versandkosten vollkommen in Ordnung?

    Also könnte der Händler für die Entschädigung die Summe frei entscheiden. Demnach wären 15% nebst Versandkosten vollkommen berechtigt.

    Ich selber verstehe es schon. Immerhin musste der Händler das Teil bestellen da es im Laden nicht vorhanden war. Wenn ein Kunde die Ware bestellt, da diese z.B. im Internet nicht verfügbar ist, und nur der Händler diese beschaffen kann, und der Kunde aus welchen Gründen auch immer, gewollt, ungewollt die Bestellung abbrechen muss, so würde ich als Verkäufer ebenfalls für den Aufwand die Kosten erstattet haben wollen. Aber dass nirgends was schriftlich festgehalten sein soll, kann ich mir nicht vorstellen. Wofür gibt es eine AGB wenn die nicht zutreffen soll, wobei zwischen dem Kunden und Händler ein Vertrag per E-Mail geschlossen wurde, da der Kunde darüber bestellte :confused:

    Der Kunde hat nun die Rechnung für die zu zahlende „Rechnung“ bekommen, aber müsste da nicht trotzdem eine AGB vorhanden sein da ein Vertrag zustande kam?

    Das mit der Lagerung betrifft nicht den Händler sondern den Zulieferer etc.?

    Dann wäre der Käufer so gesehen gerade mit einem mehr oder weniger „blauen Auge“ davon gekommen, da der Händler hätte auch mehr verlangen dürfen, richtig?

    Da soll einer die Welt der Händler außerhalb des Internets verstehen :(
     
  9. onkelotto

    onkelotto V.I.P. 23.02.2013, 03:52

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    AW: Ware per e-Mail bestellt, Händler verlangt Einlagerungskosten + Versandkosten zwecks Storno, K-Vert. nicht abgeschlo

    So schwierig?

    Nochmal auf das wesentliche verkürzt:

    -- Der Kunde und der Verkäufer machen einen bindenden Vertrag ohne Widerufsrecht.

    -- AGB und Schriftform sind nicht notwendig.
    ( Falls es AGB gibt und die dem Kunden nicht vorvertraglich bekannt sind, werden sie eben nur nicht Bestandteil des Vertrages. Dann gelten eben nur die gesetzlichen Regeln ). Ebensowenig ist es für die Wirksamkeit des Vertrages notwendig, das der Käufer bezahlt oder die Ware erhält.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kaufvertrag_(Deutschland)

    -- Der Kunde will die Ware nicht mehr und bietet sein Eigentum zum Verkauf an.

    Der Honda-Händler gibt freiwillig ein Angebot ab:
    Ich nehme es zum verminderten Preis X zurück - wie er auf den Preis X kommt ist völlig unerheblich. ( Es gibt keine vertragliche Pflicht oder ein Recht, warum der Händler den Rückkauf anbieten muss !).

    Diese kann der Moppedfahrer annehmen oder es bleiben lassen.
    Wenn er glaubt, kann er das Teil woanders besser losschlagen zu können, steht es ihm frei.

    ----------------------

    Der Hintergrund ändert an dieser Ausführung nichts.
    Der Hintergrund ist, das der Händler dass Teil nicht täglich verkauft und den Rückkauf als Serviceleistung anbietet. Das macht er aber auch nur dann, wenn er das Teil ebenso an seinen Lieferanten zurückgeben kann ( aus der Ecke kommt dann das Wort Wiedereinlagerung+Pauschale ... ist aber im Kern das gleiche wie ein Rückkaufangebot. )
     
  10. mayerei

    mayerei V.I.P. 23.02.2013, 03:55

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    AW: Ware per e-Mail bestellt, Händler verlangt Einlagerungskosten + Versandkosten zwecks Storno, K-Vert. nicht abgeschlo

    Wieviele AGBs bekommst du beim morgendlichen Brötchenkauf zu sehen? Hm?
    Ich hab da noch nie welche gesehen, dennoch ist es ein rechtsgültiger Vertrag!
     
  11. MacGuffin

    MacGuffin V.I.P. 23.02.2013, 09:30

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    AW: Ware per e-Mail bestellt, Händler verlangt Einlagerungskosten + Versandkosten zwecks Storno, K-Vert. nicht abgeschlo


    Wenn ein Vertrag zustande kam, muss der K den einhalten. Tut er das nicht, macht er sich schadensersatzpflichtig.

    Die konkrete Höhe de Schadens muss aber der VK belegen, er kann nicht einfach eine "Pauschale" verlangen. Zum Schaden gehört aber auch der entgangene Gewinn. Der lässt sich ggf. für den KFZ-Marken-Teilehandel leicht nachweisen, da wird ein - teurer - Gutachter engeschaltet, wenn es zum Äussersten kommt.

    15% dürften da eher moderat sein, auch wenn nur 12% nachweisbar wären, wäre am Ende auch nichts gewonnen. Es kann sein, daß es dem VK zu mühsam ist, die Sache weiterzuverfolgen, ob man sich darauf verlassen sollte?
     
  12. Alex1980

    Alex1980 Junior Mitglied 23.02.2013, 17:24

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    AW: Ware per e-Mail bestellt, Händler verlangt Einlagerungskosten + Versandkosten zwecks Storno, K-Vert. nicht abgeschlo

    OK, danke für eure Antworten und für die Klarheit :)
     
  13. once

    once V.I.P. 23.02.2013, 18:01

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    AW: Ware per e-Mail bestellt, Händler verlangt Einlagerungskosten + Versandkosten zwecks Storno, K-Vert. nicht abgeschlo

     
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  14. Angelito

    Angelito V.I.P. 23.02.2013, 20:03

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    AW: Ware per e-Mail bestellt, Händler verlangt Einlagerungskosten + Versandkosten zwecks Storno, K-Vert. nicht abgeschlo

    Der Verkäufer lässt den Kunden also warten mit der Begründung des Teil wäre nicht da und kommt nicht vor Tag xyz. Als der Kunde VOR diesem Tag storniert heißt es dann plötzlich "HEy, das Teil ist schon fünf Tage da, dafür musst du jetzt aber bezahlen" und das ist rechtens? Ehrlich? Einlagerungskosten die der Händler nicht gehabt hätte, wenn er vor der Stornierung mal den Kunden über die Lieferung benachrichtigt hätte?
    Klingt für mich nicht plausibel
     
  15. MacGuffin

    MacGuffin V.I.P. 24.02.2013, 13:03

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    AW: Ware per e-Mail bestellt, Händler verlangt Einlagerungskosten + Versandkosten zwecks Storno, K-Vert. nicht abgeschlo


    Das verstehe ich jetzt nicht. Voraussetzung des Rücktritts ist nach § 323 BGB die ergebnislose Fristsetzung. Die ist hier nicht erfolgt.

    Weshalb soll sich der Vertrag sonst "aufgelöst" haben?
     
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