Vollmacht und Generalvollmacht

Dieses Thema "Vollmacht und Generalvollmacht - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von Julia Graven, 1. Dezember 2011.

  1. Julia Graven

    Julia Graven Neues Mitglied 01.12.2011, 20:47

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    Vollmacht und Generalvollmacht

    Hallo!

    Ich hätte für folgendes Fallbeispiel gerne eure Meinung, Einschätzungen etc.:

    Im Jahre 1995 hatte Person A einer Person B eine Handlungsvollmacht erteilt, die zwar über den Tod hinaus gültig ist, jedoch nicht im Krankheitsfall (dazu wäre nichts vermerkt worden).

    Ca. 10 Jahre später, also 2005, erteilte aber Person A einer Person C eine Generalvollmacht, welche nicht nur über den Tod hinaus, sondern auch im Krankheitsfall (z.B. Alzheimer) gültig ist.

    Anfang des Jahres 2008 erkrankt Person A an Alzheimer.

    Im Oktober 2008 würde Person B seine Vollmacht dafür nutzen, sich Teile des Eigentums von Person A anzueignen, indem er z.B. Grundstücke oder Lebensversicherungen auf sich selbst überschreiben lässt.

    Sowohl von dieser Aneignung als auch von der im Jahre 1995 erteilten Vollmacht an Person B würde Person C erst im November 2008 erfahren.

    Könnte Person C die Aneignung mittels Generalvollmacht rückgängig machen oder würde die Vollmacht von 1995 trotz Krankheit von Person A gelten?
    In welchem Verhältnis ständen diese beiden Vollmachten bzw. wären beide rechtskräftig?
    Wo liegt da eigentlich der Unterschied zwischen einer Vollmacht und einer Generalvollmacht?

    Vielen Dank!
  2. zeiten

    zeiten V.I.P. 01.12.2011, 21:20

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    AW: Vollmacht und Generalvollmacht

    es sind beide vollmachten gültig, solange keine widerrufen wurde.

    für die übertragung von grundstücken müsste die vollmacht eine erlaubnis zu insich geschäften beinhalten... (das ist relativ ungewöhnlich, aber möglich wäre es schon).

    c könnte versuchen die geschäfte anzufechten. dazu ist unbedingt eine anwältin nötig. und sowas ist langwierig.

    ja, die vollmacht ist unabhängig von krankheit gültig, es sei denn, es wäre ausdrücklich was anderen vereinbart. das ist aber unwahrscheinlich, vollmachten werden ja meist grad im hinblick auf solche fälle erteilt.

    ja, beide rechtsgültig.

    bei privatpersonen gibt es keinen unterschied. die bezeichnung generalvollmacht kommt eigentlich aus dem handelsrecht.

    sind die vollmachten jeweils notariell beurkundet oder beglaubigt?

    je nach dem wie die vollmachten abgefasst sind, kann es möglcih sein, dass diene bevollmächtigte die andere vollmacht widerrufen kann.... da kann ich aber nichts genaues zu sagen. sollte sowas real vorkommen sollte dringend eine anwältin hinzugezogen werden.

    sofern man das familiengericht informiert, kann auch eine kontrollbetreuung eingerichtet werden. das stellt zumindest sicher, dass die bevollmächtigten nicht zum schaden der vollmachtgeberin handeln.
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