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Verteidigung mit Hilfe von Gaspistolen

Dieses Thema "Verteidigung mit Hilfe von Gaspistolen | Seite 2 - Waffenrecht" im Forum "Waffenrecht" wurde erstellt von ch!ll kröti, 7. November 2006.

  1. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 17.06.2008, 02:55

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    AW: Verteidigung mit Hilfe von Gaspistolen

    Die Aussage, "Gaspistolen" (bzw. "Gasrevolver") seien zur Selbstverteidigung ungeeignet, ist in dieser Pauschalität natürlich völliger Blödsinn.

    Die Wirksamkeit jeder Waffe als Mittel zur Selbstverteidigung hängt von vielen Faktoren ab. Das ist bei einer "Gaspistole" nicht anders als bei einer Panzer-Division...

    Ad 1:
    Eine "Gaspistole" stellt eine bestimmte Form von nicht genau definierter Drohung dar. Es kann sein, daß der damit konfrontierte nicht erkennen kann, ob es sich um eine scharfe Waffe, eine Gaswaffe oder eine Attrappe handelt.

    Ad 2:
    Es kann ebenfalls sein, daß ein damit konfrontierter die Gaswaffe als solche erkennt (an der Modifikation der Mündung z.B.)

    Ad 3:
    Es kann sein, daß der damit konfrontierte die Gaswaffe für eine echte hält. (Es kann auch umgekehrt sein, daß er eine scharfe Waffe für eine Gaswaffe hält, frei nach dem Motto "Ist eher unwahrscheinlich, daß das Ding echt ist"...)

    Ad 4:
    Die Wirksamkeit jeder Waffe ergibt sich aus der Kombination von vier Faktoren:

    1) Die technische Wirksamkeit der Waffe (bezogen auf den Verwendungszweck)
    2) Die Fähigkeit des Waffen-Verwenders, die Waffe sachgemäß und gezielt zu benutzen (Ausbildungsstand etc.)
    3) Den tatsächlichen Willen des Waffen-Verwenders, die Waffe 3a) überhaupt zu benutzen
    und 3b) sie rechtzeitig zu benutzen
    4) Die tatsächliche Fähigkeit des Waffen-Verwenders, die Waffe wie geplant zu verwenden ("Nervenstärke" usw.)

    Ad 5:
    Wer eine Drohung äußert, sollte in der Lage sein, sie zu realisieren, anderenfalls geht er das Risiko ein, stattdessen Opfer einer Gegenmaßnahme zu werden. Die Drohung "Wenn Du mich angreifst, setze ich Dich außer Gefecht!" ist eine ernstzunehmende Drohung - wenn sie auch umgesetzt werden kann. Scheitert die Umsetzung, ist die Drohung oft dann eher kontraproduktiv.

    Es mag sogar passieren, daß ein Angreifer, der seinerseits mit einer scharfen Waffe ausgerüstet ist, sich nunmehr selber genötigt sieht, seine Waffe einzusetzen - weil er nun Angst um sein Leben hat.

    Ad 6:
    Handelsübliche "Gaswaffen" ("Gaspistolen", "Gasrevolver") verschießen 8- bzw. 9mm-Munition, die je nach Munitionstyp zwischen ca. 100 und 120 CS-Gas pro Patrone enthält. Durch eine Treibladung, die in etwa der einer Platzpatrone entspricht, wird die Gasladung, die in der Patrone sich im kristallisierten Zustand befindet, durch den Lauf ausgestossen. Durch die Explosionshitze und die Druckwelle wird die kristallisierte Ladung zu einer Gaswolke umgeformt.

    Dies geschieht, vereinfacht gesagt, folgendermaßen: die Kristalle der Ladung werden durch die heißen Gase der Treibladung ca. einen Meter aus dem Lauf herausgeschleudert, mit einer Geschwindigkeit von etwa 200 bis 300 Meter/Sekunde. In etwa ein Meter Entfernung von der Waffe entsteht für einen Sekundenbruchteil dann eine Tränengas-Wolke von etwa anderhalb Meter Durchmesser, die sich noch etwa zwei bis drei Meter von der Waffe wegbewegt. Das ganze ist kombiniert mit dem üblichen Schußwaffen-Explosionsknall und einem (besonders bei Dunkelheit sichtbaren) grellen Lichtblitz.

    Warum ich das so ausführlich beschreibe? Ganz einfach: nur wenn man sich mit der Funktionsweise von "Tränengas-Munition" und den entsprechenden Waffen gut auskennt, kann man sie a) zielgerichtet einsetzen und b) ihre Wirkung realistisch einschätzen.

    Wie ist die Wirkung auf Menschen?

    1. Auf Entfernungen bis zu einem Meter (u.U. ein Meter 50) verursacht die Mündungsfeuer-Wolke der Treibladungen (u.U. erhebliche) Verletzungen, insbesondere im Kopfbereich, der durch Kleidung nicht geschützt wird. Im selben Entfernungsbereich wirken die Gaskristalle der Patrone wie Schrotkugeln und durchschlagen menschliche Haut, die nicht durch Kleidung geschützt wird und dringen bis zu einigen cm tief ein.

    Folge: Verbrennungen und Verätzungen sowie Verletzungen durch die Schockwelle.

    Mit anderen Worten: ein gezielter Schuß mit einer Tränengas-Patrone aus kurzer Entfernung (maximal 1 Meter 50) auf den Kopfbereich eines Menschen setzt diesen mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit für längere Zeit "außer Gefecht" und verletzt ihn erheblich. (Im Prinzip reicht dafür oft sogar eine Platzpatrone - aufgesetzte Schüsse mit Platzpatronen größeren Kalibers können übrigens sogar tödlich wirken..) Durch die Verätzung der Augen durch das CS-Gas in hochkonzentrierter oder sogar noch teilweise kristalliner Form kommt es außerdem zu einer zumindest vorübergehenden teilweisen Erblindung.

    2. Auf Entfernungen von zwei, drei oder mehr Metern passiert beim Abfeuern einer Tränengaspatrone aus einer "Gaswaffe" ungefähr folgendes:

    die "Zielperson" wird kurzfristig durch den Explosionsknall "geschockt", wie sehr, dürfte individuell unterschiedlich sein. Die "Zielperson" steht für etwa zwei oder drei Sekunden in einer sich schnell verflüchtigenden CS-Tränengas-Wolke. Das kann zu einer mehr oder weniger starken Reizung der Bindehäute führen, zu kurzzeiter leichter Atemnot, Husten usw.

    Nur in sehr wenigen Fällen wird das einen gesunden Menschen körperlich außer Gefecht setzen. Zu bedenken ist dabei übrigens, daß bei entsprechender Windrichtung die noch einige Zeit in der Luft hängende "Restgaswolke" auch mal in Richtung des Schützen getrieben wird...

    3. Die Wirkung lässt sich natürlich erhöhen, indem unmittelbar nacheinander mehrere Schüsse abgegeben werden (Gasrevolver fassen 5 bis 6 Patronen, Gaspistolen meist bis 8 oder 9, selten bis 10 oder sogar bis 15 Patronen).

    Aus kurzer Entfernung (unter 1 Meter 50) und präzise auf den Kopfbereich gezielt dürfte das ziemlich jeden Angriff erstmal stoppen. Aus Entfernungen über 3 Meter rein körperlich nicht.

    Die "Gaspistole" hat also einige klare Nachteile als Verteidigungswaffe:

    A) Sie ist als wirksame Distanzwaffe vollkommen ungeeignet. Eine wirksame Distanzwaffe ist eine Waffe, mit der der sich Verteidigende erstens klar außerhalb der Reichweite von Stöcken, Stangen, Äxten, Messern und anderen Hieb- und Stichwaffen bleibt. Und zweitens soviel Distanz zum Angreifer hat, daß im Falle eines Angriffs der Waffenträger ausreichend Zeit hat, den Angriff als solchen zu erkennen und mittels der Waffe den Angriff rechtzeitig zu stoppen, bevor der Angreifer den Verteidiger direkt erreicht hat.

    Oder anders gesagt: die wirksame Waffe einer Gastpistole ist die allerletzte Minimaldistanz, bei der eine wirksame Waffe einen Angreifer schon gestoppt haben muss.

    B) Aus oben ausgeführten Gründen läuft der Benutzer einer Gaswaffe stets Gefahr, vom Angreifer seiner Waffe beraubt zu werden, und der Angreifer kann sie dann gegen den Verteidiger richten.

    C) Die Gaswaffe erzeugt eine "Drohkulisse", die sie nicht wirklich aufrechterhalten kann. Sie tut so, als sei sie eine wirksame Waffe, das ist sie aber nur unter ganz eng begrenzten Bedingungen.


    Wann ist eine Gaswaffe überhaupt nur sinnvoll wirksam?

    Dann, wenn sie ein überdurchschnittlich kaltblütiger Mensch mit entsprechender Ausbildung auf sehr kurze Distanz einsetzt. Das Mitglied eines polizeilichen oder militärischen Sondereinsatzkommandos könnte eine Gaspistole im Nahkampf vermutlich sehr wirkungsvoll einsetzen.


    Das oben erklärte ist allerdings naturgemäß etwas, das nicht jeder in jeder Konfliktsituation blitzschnell bedenkt.

    Es ist also durchaus möglich, daß eine Gaswaffe als Drohung sehr wirksam ist, weil der Bedrohte sich sagt: "Damit möchte ich nicht beschossen werden...!"

    Noch einmal aber zurück zu dem wichtigsten Punkt der Anwendung einer Waffe überhaupt:

    Die tatsächliche Fähigkeit des Waffen-Verwenders, die Waffe wie geplant zu verwenden ("Nervenstärke" usw.)...

    Das gilt für Gaswaffen genauso wie für scharfe Waffen. Es gilt in jeder Auseinandersetzung, und übrigens auch in nicht gewalttätigen - z.B. in juristischen...

    Jede Waffe, jedes Kampfmittel ist nur so wirksam wie die Entschlossenheit des Benutzers, sie auch anzuwenden.

    Ein kleines Beispiel zum Nachdenken:

    Hans Meier, 29 Jahre alt, 180cm groß, körperlich im Normalzustand, gesund, nicht besonders sportlich trainiert, keinerlei "Nahkampfausbildung", geht nachts durch den Stadtpark.

    Dort trifft er auf Walter Müller. 28 Jahre alt, 182cm groß, körperlich im Normalzustand, nicht besonders sportlich trainiert. Müller ist ein mieser Schlägertyp, schlecht drauf und will Ärger. Er will eine Schlägerei provozieren.

    Müller stellt sich Meier in den Weg. "Ey Alter..." Na ja - das übliche halt.

    Frage: Wer ist in dieser der Stärkere?
    Antwort: Ganz klar Müller.

    Nicht körperlich. Auch nicht "kampftechnisch"... Objektiv, körperlich, unterscheiden sich die beiden kaum.

    Nein. Aber weil Müller keine Skrupel hat. (Oder: wesentlich weniger als Meier jedenfalls.)

    Würde Meier dem Müller einen gezielten Faustschlag ins Gesicht versetzen, würde der Müller genauso zu Boden gehen wie Meier, wenn ihm Müller eine "reinhaut". Die Unterschiede sind höchstens marginal.

    Meiers Problem ist zunächst mal nicht mangelnde Stärke oder gar "fehlende Bewaffnung"...

    Meiers Problem sind seine Skrupel. Und sein zivilisiertes Verhalten. Meier wird sich erst mit körperlicher Gewalt wehren, wenn mehr als überdeutlich ist, daß Müller einen bösen rechtswidrigen Angriff auf seine Gesundheit oder gar sein Leben unternimmt. Müller dagegen ist gewillt, seine vorhandenen "Kampfkräfte" einzusetzen.

    Bei der US-Marine gibt es seit vielen Jahren sehr simple "Rules of Engagement" für gewisse Fälle... Stellt ein US-Kriegsschiff in den Gewässern des Persischen Golfes oder im Mittelmeer fest, daß es vom Feuerleit-Radar eines iranischen oder lybischen Kriegsschiffs erfasst wird, erfolgt eine Warnung per Funk auf der internationalen Seenotruf-Frequenz wie: "Iranisches Kriegsschiff: Stellen Sie Ihr Feuerleitrader ab oder ich eröffene das Feuer auf Sie."

    Als es Ende der 80er Jahre zu Zusammenstößen zwischen US- und iranischen Schiffen im Persischen Golf kam, soll einem offiziellen Bericht zufolge die Zeit zwischen dem warnenden Funkspruch und dem Abschuß einer Lenkrakete auf das iranische Schiff knapp eine Minute betragen haben. Das hat nicht zuletzt etwas damit zu tun: wer als erster schießt und trifft, überlebt.

    Was bedeutet das auf Meier und Müller übertragen?

    Meier geht durch den nächtlichen Park. Müller stellt sich ihm in den Weg. Meier schaltet auf "Alarm & Adrenalin" - man stellt sich nachts nicht im einsamen Park anderen Leuten in den Weg. Und wenn man sie dort anspricht, dann bleibt man in höflicher Distanz.

    Als Müller erste drohende Worte ausspricht, schlägt Meier ohne Vorwarnung zu. Und zwar mit dem Ziel, Müller wirksam und nachhaltig außer Gefecht zu setzen.

    Er wartet nicht erst, bis Müller tatsächlich handgreiflich wird. Denn wenn er so lange wartet, geht er zu Boden und seine Chancen, die nachfolgende Auseinandersetzung zu gewinnen, sinken gegen Null. Denn Meier ist es nicht gewohnt, körperliche Gewalt einzustecken. Sein Gegner, der Schläger, ist das - vielleicht. Jedenfalls muß man damit rechnen. Umso größer ist hier sein Vorteil.

    Müllers Vorteil ist nicht, daß Müller stärker ist - das ist er nämlich in fast allen solchen Fällen nicht. Müllers Vorteil ist, daß er skrupellos ist und sich den Vorteil des ersten Schlages sichert.

    Und genau das ist der wichtigste Grund, warum meistens die Schläger gewinnen und nicht die Meiers.

    Nun möchte Meier aber ein zivilisierter Mensch bleiben und nicht einfach auf jemanden einschlagen, nur weil der anscheinend eine Bedrohung ist.

    Kann man ja auch verstehen.

    Also wird Meier schon sagen müssen: "Kommen Sie mir nicht zu nahe - sonst fühle ich mich bedroht!"

    Und das ist eine Androhung, die man mit einer Gaswaffe durchaus unterstreichen kann. Allerdings funktioniert das Ganze nur dann, wenn Meier dann auch wirklich bereit und willens ist, die Waffe gezielt abzufeuern, wenn Müller die "rote Linie" überschreitet.

    Die ist in dem Fall die wirksame Reichweite der Gaspistole.

    Eine ungemütliche Reichweite...

    Vielleicht verstehst Du, worauf ich hinaus will.
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  2. nhazlam

    nhazlam Boardneuling 17.08.2008, 17:24

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    AW: Verteidigung mit Hilfe von Gaspistolen

    Solche Äußerungen machen mir Bauchschmerzen!!! Wer mit einer Gaspistole ein Drohpotenzial ausüben will, der wird auch gern mal in Notwehr von einer richtigen Pistole erschossen.
    Und Dein Killer bekommt dann lediglich einen drüber wegen ilegalem Waffenbesitz und verbotenem Führen einer Schusswaffe.

    Nicht Waffen töten Menschen, Menschen töten Menschen!!! :cool:
  3. edlin

    edlin Junior Mitglied 25.01.2010, 22:07

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    AW: Verteidigung mit Hilfe von Gaspistolen

    Ein hervorragender Beitrag! Informativ, sachlich und beratend.

    Was eine optimale Abwehr gegen eine angreifende Gruppe ist, die zudem zu allem bereit ist, bleibst Du/bleiben Sie uns allerdings schuldig.

    Mein Eindruck ist, dass es nie einfacher war im öffentlichen Leben, ob am Supermarkt oder Bahnhof, Opfer einer lebensbedrohlichen Gewalttat zu werden als heute. Daher trage ich für Tiere (Hunde) stets ein kleines Rotes Pfefferspray und bei erhöhter Gefahrenlage auch eine 9mm Gaspistole mit mir.

    Rotes Pfefferspray soll bekanntlich nur gegen Tiere eingesetzt werden. Mal abgesehen das Notwehr andere Maßstäbe setzt, sind angreifende Gruppen jugendlicher, die zu allem bereit sind, wesentlich näher am Tier als am Menschen, wobei Tiere nicht grundlos angreifen, verletzen oder gar töten.


    Was ist nun die geeignete Abwehr gegen Gruppen bei kleinem Waffenschein?


    p.s. Wenn das Magazin und das Rote Pefferspray leer ist sollte entweder die Polizei vor Ort sein oder man selbst in Sicherheit (damit ist nicht das Jehnseits gemeint).
  4. gärtner73

    gärtner73 Star Mitglied 26.01.2010, 02:35

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    AW: Verteidigung mit Hilfe von Gaspistolen

    Is ja auch 'n Juraforum und kein Selbstverteidigungskurs! ;)
    Stimmt! :cool:
    Ich würde mich auf das Spray beschränken!
    Den Satz ignoriere ich mal, ok?
    Laufen! Funktioniert übrigens auch ohne KWS! :D
    Wenn das Magazin leer ist, haben Sie n-1 Patronen selbst abbekommen. Das würde ich nich 'in Sicherheit' nennen!
  5. gärtner73

    gärtner73 Star Mitglied 26.01.2010, 22:27

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    AW: Verteidigung mit Hilfe von Gaspistolen

    Uff *staubvomkittelklopf*, jetzt sehe ich's auch! :o
  6. Mobile1961

    Mobile1961 V.I.P. 26.01.2010, 22:41

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    AW: Verteidigung mit Hilfe von Gaspistolen

    Leichenschänder :lacht:
  7. gärtner73

    gärtner73 Star Mitglied 26.01.2010, 22:47

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    AW: Verteidigung mit Hilfe von Gaspistolen

    Öj, aber edlin hat sie mir ausgebuddelt! :o
  8. Schoeneberg30

    Schoeneberg30 Senior Mitglied 30.01.2010, 16:23

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    AW: Verteidigung mit Hilfe von Gaspistolen

    Ich habe eine Walther P99 Gaswaffe mit 2 Magazinen und ca. 20 CS Gas Patronen und die haben ca. 10 - 15 Meter Reichweite und wenn man davon getroffen wird stirbt man fast. Musste ich leider an eigener Nase erleben, das hat so höllisch gebrannt, dass ich mir fast die Nase abgeschnitten habe und abschreckend ist es alle mal, vor allem weil die P99 in schwarz täuschend echt aussieht, so habe ich mir schon 7 wütende Cousins eines Mädchens vom Hals gehalten und die Situation entschärft, weil 5 abgehaun sind und die andren beiden plötzlich nur noch reden wollten. Hab aber inzwischen den Schein abgeben müssen und somit liegt die Wumme nur noch Zuhause, falls der König von England was von mir will.
    Zuletzt bearbeitet: 30. Januar 2010
  9. Mobile1961

    Mobile1961 V.I.P. 30.01.2010, 18:21

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    AW: Verteidigung mit Hilfe von Gaspistolen

    Na das spricht ja für sich :lacht:
  10. Schoeneberg30

    Schoeneberg30 Senior Mitglied 30.01.2010, 19:29

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    AW: Verteidigung mit Hilfe von Gaspistolen

    Der Grund für den Rückruf des Scheins hatte nichts mit der Waffe selber zutun, ich war anderweitig aufgefallen und somit wurde meine Eignung zum Führen von Schusswaffen angezweifelt und mein Widerspruch auch abgelehnt. Und dieser anderweitige Fall hatte auch nichts mit Drogen etc zutun.
  11. Schoeneberg30

    Schoeneberg30 Senior Mitglied 31.01.2010, 16:31

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    AW: Verteidigung mit Hilfe von Gaspistolen

    Ich hatte 2007 die Körperliche Unversehrtheit eines türkischen Mitbürgers massiv verändert.
  12. Schoeneberg30

    Schoeneberg30 Senior Mitglied 01.02.2010, 22:41

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    AW: Verteidigung mit Hilfe von Gaspistolen

    Richtig, aber bin provoziert worden.
  13. Mobile1961

    Mobile1961 V.I.P. 02.02.2010, 09:58

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    AW: Verteidigung mit Hilfe von Gaspistolen

    Sei es drum. Offenbar ist aber die Behörde der Ansicht, es fehlt die Zuverlässigkeit um eine waffenrechtliche Erlaubnis zu besitzen und hat in der Folge diese - den KWS widerrufen. Da ist sicher ein Urteil wegen KV ergangen und die Behörde hat das in den Registern gesehen.
    Somit wird es auch für die weite Zukunft nichts mehr mit einer neuen Erlaubnis. Schade, wenn man mal Waffen auf eine WBK haben will oder den Jagdschein anstrebt.
  14. Mobile1961

    Mobile1961 V.I.P. 02.02.2010, 11:30

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    AW: Verteidigung mit Hilfe von Gaspistolen

    Für waffenrechtliche Erlaubnisse werden das Bundeszentralregister, das anwaltschaftliche Verfahrenregister und eine Stellungnahme der örtl. Polizei abgefragt.
    Jeder Inhaber einer waffenrechtlichen Erlaubnis wird periodisch überprüft. Das kann zwar etwas dauern, aber irgendwann kommt das auf dem Tisch der Waffenbehörde.

    Nachtrag:

    WaffG § 4 Voraussetzungen für eine Erlaubnis
    ...
    (3) Die zuständige Behörde hat die Inhaber von waffenrechtlichen Erlaubnissen in regelmäßigen Abständen, mindestens jedoch nach Ablauf von drei Jahren, erneut auf ihre Zuverlässigkeit und ihre persönliche Eignung zu prüfen sowie in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 5 sich das Vorliegen einer Versicherung gegen Haftpflicht nachweisen zu lassen.
    ...

    WaffG § 5 Zuverlässigkeit
    ...
    (5) Die zuständige Behörde hat im Rahmen der Zuverlässigkeitsprüfung folgende Erkundigungen einzuholen:
    1.die unbeschränkte Auskunft aus dem Bundeszentralregister;
    2.die Auskunft aus dem zentralen staatsanwaltschaftlichen Verfahrensregister hinsichtlich der in Absatz 2 Nr. 1 genannten Straftaten;
    3.die Stellungnahme der örtlichen Polizeidienststelle, ob Tatsachen bekannt sind, die Bedenken gegen die Zuverlässigkeit begründen; die örtliche Polizeidienststelle schließt in ihre Stellungnahme das Ergebnis der von ihr vorzunehmenden Prüfung nach Absatz 2 Nr. 4 ein.
    ...
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