Verhalten im Erbfall

Dieses Thema "Verhalten im Erbfall - Erbrecht" im Forum "Erbrecht" wurde erstellt von niddhöggr, 13. Juli 2017.

  1. niddhöggr

    niddhöggr Boardneuling 13.07.2017, 11:24

    Registriert seit:
    3. Mai 2011
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Verhalten im Erbfall

    Hallo,

    hier liegt ein etwas komplexer gearteter Fall vor, daher muss ich ein wenig ausholen...

    Vor einigen Jahren verstarb der Großvater. Er begünstigte durch ein vorhandenes und niemals angefochtenes Testament seine 3 Kinder. Jeweils zwei Kinder (Kind B und Kind C) wurden dadurch Erben jeweils eines bebauten Grundstückes. Das erstgeborene Kind A wurde mit den vorhandenen finanziellen Mitteln lt. Testament bedacht.

    Es vergingen einige Jahre. Kind A verstarb bereits vor längerer Zeit. Vor kurzem verstarb Kind B ohne eigene Kinder oder Ehepartner. Somit ist Kind C das einzige der verbliebene Kind der 3 Geschwister.
    Durch den Tod von Kind B wird das durch den Großvater ursprünglich vererbte Grundstück wieder zur Erbmasse von Kind B.

    Nach Rechtsauffassung von Kind C steht ihm (angeblich im Testament als Alleinerbe benannt, Testamentseröffnung steht noch aus) als Alleinerben alles zu. Allerdings gibt es noch Nichte/Neffe als Erben von A.

    Diese streben nach deren Rechtsaufassung eine Teilung des Erbes bzw. eine Pflichtteilung nach Anteilen Kind C 50% und Nichte/Neffe (Kinder von A) jeweils 25% an.

    Eine Testamentseröffnung fand noch nicht statt.

    Erschwerend ist noch hinzuzufügen, dass der Großvater im Testament bestimmte, dass im Falle eines Ablebens von Kind B (welches nun eingetreten ist) Nichte/Neffe von Kind A die Immobilie erben soll.

    Meine Fragen:

    Wie ist der reguläre zeitliche Ablauf in einem solch gelagerten Fall? Welche Fristen sind zu beachten? Besteht eine Möglichkeit das Testament anzufechten (Aussicht auf Erfolg) und auf eine Pflichtteilung zu bestehen? Sind die geschilderten Rechtsauffassungen korrekt? Sind derartige Zusatz"klauseln" wie im Testament des Großvaters (spätere Vererbung an bestimmte Personen) zulässig oder mit Übernahme der Immobilie unwirksam und in der Herrschaft des "neuen" Erblassers (Kind B)

    Vielen DANK!

    Für Rückfragen/Präzisierungen stehe ich natürlich gern zur Verfügung.
  2. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 13.07.2017, 11:59

    Registriert seit:
    27. Oktober 2014
    Beiträge:
    7.356
    Zustimmungen:
    1.370
    Punkte für Erfolge:
    113
    Geschlecht:
    männlich
    Renommee:
    992
    98% positive Bewertungen (7356 Beiträge, 1032 Bewertungen)98% positive Bewertungen (7356 Beiträge, 1032 Bewertungen)98% positive Bewertungen (7356 Beiträge, 1032 Bewertungen)98% positive Bewertungen (7356 Beiträge, 1032 Bewertungen)98% positive Bewertungen (7356 Beiträge, 1032 Bewertungen)98% positive Bewertungen (7356 Beiträge, 1032 Bewertungen)98% positive Bewertungen (7356 Beiträge, 1032 Bewertungen)98% positive Bewertungen (7356 Beiträge, 1032 Bewertungen)98% positive Bewertungen (7356 Beiträge, 1032 Bewertungen)98% positive Bewertungen (7356 Beiträge, 1032 Bewertungen)
    Nichten und Neffen haben keinen Pflichtteilsanspruch.

    Die Verfügung des Großvaters ist also entscheidend.
  3. niddhöggr

    niddhöggr Boardneuling 13.07.2017, 13:16

    Registriert seit:
    3. Mai 2011
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Hallo,

    vielen Dank @ElJogi für deine schnelle Antwort.

    Da ich juristisch völlig ungebildet bin, bitte für mich nochmal im Klartext:

    Kind B ist kinderlos und unverheiratet und hat als Blutsverwandte lediglich seinen Bruder/Schwester sowie die Kinder seines Bruders.

    Das Testament von Kind B ist jedoch "unwirksam" da der weitere Verbleib der Immobilie bereits durch das Testament des Großvaters geregelt ist.

    Verstehe ich das richtig? Bitte um Berichtigung für den Fall das nicht.

    Weiterhin für die Annahme das im Testament benannte Enkel bzw. Nichte/Neffe erbt auf Grundlage des Testaments des Großvaters die Immobilie, hat dann Kind C Anspruch auf einen Anteil am Grundstück bzw. dem Erlös aus dem Verkauf?

    Vielen Dank!

    Edit: Ergänzung:

    Nach dem Tod des Großvaters war (und ist) testamentsgemäß Kind B im Grundbuch als Eigentümer eingetragen.
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juli 2017
  4. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 13.07.2017, 13:35

    Registriert seit:
    27. Oktober 2014
    Beiträge:
    7.356
    Zustimmungen:
    1.370
    Punkte für Erfolge:
    113
    Geschlecht:
    männlich
    Renommee:
    992
    98% positive Bewertungen (7356 Beiträge, 1032 Bewertungen)98% positive Bewertungen (7356 Beiträge, 1032 Bewertungen)98% positive Bewertungen (7356 Beiträge, 1032 Bewertungen)98% positive Bewertungen (7356 Beiträge, 1032 Bewertungen)98% positive Bewertungen (7356 Beiträge, 1032 Bewertungen)98% positive Bewertungen (7356 Beiträge, 1032 Bewertungen)98% positive Bewertungen (7356 Beiträge, 1032 Bewertungen)98% positive Bewertungen (7356 Beiträge, 1032 Bewertungen)98% positive Bewertungen (7356 Beiträge, 1032 Bewertungen)98% positive Bewertungen (7356 Beiträge, 1032 Bewertungen)
    Da B das Testament anerkannt hat, bzw. das Erbe angetreten hat, ist er auch dem Inhalt verpflichtet.
    Wenn B darin also tatsächich nur Vorerbe ist und die Neffen Schlusserben, dann ist das so und kann auch von B nicht anders verfügt werden.
    Bs Testament kann dann nur über den Rest verfügen, den B besessen hat.
    Den erbt dann der Begünstigte C.

    C hat an der Immobilie dann überhaupt keine Ansprüche.
  5. CruNCC

    CruNCC V.I.P. 13.07.2017, 22:19

    Registriert seit:
    22. August 2006
    Beiträge:
    5.134
    Zustimmungen:
    366
    Punkte für Erfolge:
    83
    Ort:
    Baden-Württemberg
    Renommee:
    447
    98% positive Bewertungen (5134 Beiträge, 440 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5134 Beiträge, 440 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5134 Beiträge, 440 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5134 Beiträge, 440 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5134 Beiträge, 440 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5134 Beiträge, 440 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5134 Beiträge, 440 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5134 Beiträge, 440 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5134 Beiträge, 440 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5134 Beiträge, 440 Bewertungen)
    Vermutungen bringen gar nichts! Man sollte erst mal abwarten, was tatsächlich in dem Testament steht.
  6. hambre

    hambre V.I.P. 14.07.2017, 11:22

    Registriert seit:
    10. November 2010
    Beiträge:
    4.596
    Zustimmungen:
    480
    Punkte für Erfolge:
    83
    Renommee:
    501
    99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)
    Wurden die Nichten/Neffen als Nacherben oder als Ersatzerben eingesetzt. Wie ist die Einsetzung der Nichten und Neffen formuliert?
  7. niddhöggr

    niddhöggr Boardneuling 17.07.2017, 10:57

    Registriert seit:
    3. Mai 2011
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Hallo,

    das Testament des Großvaters liegt als Abschrift vor.

    Hier der genaue Wortlaut als anonymisiertes Zitat (es liegt ein handschriftliches Testament vor):

    "[...]Den Grundstücksteil XYZ mit dem Wohngebäude erhält Kind B. Da Kind B [...] keine Nachkommen hinterlässt, ist mit Ihm vereinbart, sein Hausgrundstück bei deinem Ableben seinem/seiner Nichte/Neffe (Tochter/Sohn von A) zu schenken oder zu vererben. Bei einem evtl Verkauf zu Lebzeiten sind für beide Grundstücke das Vorkaufsrecht den Brüdern einzuräumen, und zwar zu Erb- bzw. Schenkungswerten. [...]"

    Nach Aussage von Kind C liegt ein Testament von Kind B vor in dem er als Alleinerbe benannt ist. Aufgrund des Umstandes, dass der Tod noch nicht lange her ist, ist die Testamentseröffnung noch nicht erfolgt.

    Die Fragen die sich hier stellen sind:

    Wie ist die korrekte Rechtslage? "Überstimmt" das Testament des Großvaters das von Kind B?? Welche Schritte sind einzuleiten um die "Ansprüche" (sofern sie überhaupt bestehen) der Nichten/Neffen abzusichern? Welche Fristen sind hierzu einzuhalten?
  8. hambre

    hambre V.I.P. 17.07.2017, 15:00

    Registriert seit:
    10. November 2010
    Beiträge:
    4.596
    Zustimmungen:
    480
    Punkte für Erfolge:
    83
    Renommee:
    501
    99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)
    Und wo ist diese Vereinbarung, die nur wirksam ist, wenn sie in notarieller Form erfolgt ist?

    Das Testament ist wahrscheinlich privatschriftlich erstellt worden und nicht durch einen Notar. Da hat der Großvater an der falschen Ecke gespart.
  9. niddhöggr

    niddhöggr Boardneuling 17.07.2017, 15:08

    Registriert seit:
    3. Mai 2011
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Danke für deine Antwort @hambre !

    Also ich nehme an (ich kann leider nur mutmaßen, da ich weder Erkenntnis von der Entstehung des Testamentes, noch von früheren Absprachen (gehe davon aus, dass sie mündlich erfolgt sind), dass du mit deiner Mutmaßung, dass es sich um ein privatschriftliches Testament handelt (es ist einfach in Anbetracht von handschriftlicher Erstellung) Recht hast.
  10. quiddje

    quiddje V.I.P. 17.07.2017, 16:25

    Registriert seit:
    17. Februar 2012
    Beiträge:
    1.268
    Zustimmungen:
    213
    Punkte für Erfolge:
    63
    Ort:
    Hamburg
    Renommee:
    175
    98% positive Bewertungen (1268 Beiträge, 161 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1268 Beiträge, 161 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1268 Beiträge, 161 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1268 Beiträge, 161 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1268 Beiträge, 161 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1268 Beiträge, 161 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1268 Beiträge, 161 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1268 Beiträge, 161 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1268 Beiträge, 161 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1268 Beiträge, 161 Bewertungen)
    Na ja, das Testament des Großvaters ist bekannt. Das muss jetzt allerdings ausgelegt werden, inwiefern diese schwammige Formulierung tatsächlich eine Schlusserbenanordnung ist. Wenn ja, dann fällt die Immobilien gar nicht in die Erbmasse von B und geht voll an As Kinder. Wenn nein und das Testament besagt das besprochene, dann geht sie voll an C.

    Wenn jetzt die A-Linder bereits "eine Teilung des Erbes bzw. eine Pflichtteilung nach Anteilen Kind C 50% und Nichte/Neffe (Kinder von A) jeweils 25% !" anstreben, dann sehe ich, wenn das Testament wie von C behauptet ausfällt, zwei Möglichkeiten:
    Entweder man teilt das so auf, wie die Kinder sich das vorstellen und alle reden noch miteinander
    oder man zeiht vor Gericht und wenn der gesamte Nachlass an Anwalts- und Gerichtskosten draufgegangen ist, gibt man auf.
  11. hambre

    hambre V.I.P. 17.07.2017, 20:00

    Registriert seit:
    10. November 2010
    Beiträge:
    4.596
    Zustimmungen:
    480
    Punkte für Erfolge:
    83
    Renommee:
    501
    99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4596 Beiträge, 489 Bewertungen)
    Eine Schlusserbenanordnung ist das auf keinen Fall. Wenn überhaupt, dann ist das eine Nacherbenanordnung. Das Ganze ist aber derart unglücklich formuliert, dass man sich prächtig streiten kann und ich nicht vorhersagen möchte, wie ein Gericht das sieht.

    Auch dieser Satz ist ziemlich schräg. Gut, dass der nicht auch noch ausgelegt werden muss, denn was hat der Großvater unter einem Erb- bzw. Schenkungswert verstanden?
  12. niddhöggr

    niddhöggr Boardneuling 18.07.2017, 11:38

    Registriert seit:
    3. Mai 2011
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Denke darauf wird es wohl hinauslaufen. Es wurde ein Anwalt zur Klärung und vorallem zur Einschätzung des Chancen vor Gericht beauftragt.



    Im Testament sind durch den Großvater eigenmächtig die einzelnen Erbteile mit vermeintlich gleichen Werten geschätzt worden. Es gab nie einen Gutachter o.ä.

    Das Testament des Großvaters wurde aber nie durch einen der Erben angefochten und auch durch alle Begünstigten angetreten. Das ist jetzt mittlerweile 12 Jahre her. Danach waren die Erbteile alle im Besitz der 3 Geschwister und wurden entsprechend genutzt.

    Somit sollte doch eigentlich das Testament inkl. aller darin formulierten Bedingungen als angenommen gelten oder irre ich mich da? Das Testemant von Kind B wurde vorraussichtlich in den vergangenen 5 Jahren erstellt, der Antritt des Erbes (des Großvaters) ist bereits 12 Jahre her. Daher ist doch davon auszugehen, dass Kind B sich über das Testament des Großvaters im Klaren gewesen sein muss.
  13. niddhöggr

    niddhöggr Boardneuling 27.07.2017, 09:30

    Registriert seit:
    3. Mai 2011
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Update:

    Nichte/Neffe hat einen Termin beim Rechtsanwalt vereinbart, der allerdings noch aussteht.

    Kind C bereitet währenddessen die Testamentseröffnung vor. (Daten von Nichte/Neffen wurden zu diesem Zweck von Kind C eingeholt)

    Nun meine Frage:

    Reicht es zur Wahrung der Ansprüche bzw. um einen umfangreichen/langwierigen Rechtsstreit aus das Testament des Großvaters an das zuständige Amtsgericht weiterzuleiten mit der Bitte dies zum Erbfall aufzunehmen, da es sich um ein Dokument von Belang handelt?

    Entsteht daraus für das Amtsgericht irgendein Handlungsbedarf bzw. eine Notwendigkeit etwas in der Angelegenheit zu unternehmen?
  14. CruNCC

    CruNCC V.I.P. 27.07.2017, 13:04

    Registriert seit:
    22. August 2006
    Beiträge:
    5.134
    Zustimmungen:
    366
    Punkte für Erfolge:
    83
    Ort:
    Baden-Württemberg
    Renommee:
    447
    98% positive Bewertungen (5134 Beiträge, 440 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5134 Beiträge, 440 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5134 Beiträge, 440 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5134 Beiträge, 440 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5134 Beiträge, 440 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5134 Beiträge, 440 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5134 Beiträge, 440 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5134 Beiträge, 440 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5134 Beiträge, 440 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5134 Beiträge, 440 Bewertungen)
    Eine Testamentseröffnung nimmt das Nachlassgericht vor und nicht Kind C!
    Soll das heißen, dass der Großvater vor 12 Jahren verstorben ist und sich das Testament noch in den Händen der Kinder befindet? :eek:

    Ein Testament ist unverzüglich dem zuständigen Nachlassgericht abzuliefern, tut man das nicht, macht man sich strafbar.

    https://dejure.org/gesetze/BGB/2259.html
    Ja, das Testament wird vom NG eröffnet.
  15. niddhöggr

    niddhöggr Boardneuling 27.07.2017, 13:58

    Registriert seit:
    3. Mai 2011
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, niddhöggr hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Das ist mir schon klar, aber anscheinend sind die Kinder von A im Testament doch benannt, aus diesem Grund holte Kind C die Daten der Nichten/Neffen an das Nachlassgericht zur weiteren Verwendung weiter.

    Nein dabei handelt es sich um ein Missverständnis. Das Testament des Großvaters befindet sich in Form einer durch den Notar beglaubigten Abschrift in Händen der Nichten/Neffen (die Kopie gehörte zum Nachlass von Kind A)

    Ein Testament ist unverzüglich dem zuständigen Nachlassgericht abzuliefern, tut man das nicht, macht man sich strafbar.

    https://dejure.org/gesetze/BGB/2259.html

    Auch das ist mir klar. Die Frage ist, ob es sinnvoll ist das Testament des Großvaters an das Nachlassgericht weiterzuleiten um einen Bezug zum früheren Erbfalls mit der womöglich vorhandenen Nacherbenanordnung herzustellen.

    Die Frage ist ob das Nachlassgericht hier in irgendeiner Form regelnd eingreift oder ob die Frage danach, wer ein Anrecht auf was auch immer hat, durch einen Rechtsstreit geklärt werden muss.
Ähnliche Themen:
Titel Forum Datum
Erbfall ? Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 15. Januar 2011
Erbfall Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 2. Juni 2010
Schwerer Erbfall Erbrecht 1. März 2010
Erbfall Erbrecht 22. Februar 2009
Schwieriger Erbfall Erbrecht 4. Oktober 2006

© 2003-2017 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.


Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum