Verbeamtung ablehnen wegen Vorstrafe und nachher Verbeamtung?

Dieses Thema "Verbeamtung ablehnen wegen Vorstrafe und nachher Verbeamtung? - Beamtenrecht" im Forum "Beamtenrecht" wurde erstellt von Quiutitur, 17. April 2017.

  1. Quiutitur

    Quiutitur Boardneuling 17.04.2017, 20:28

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    Verbeamtung ablehnen wegen Vorstrafe und nachher Verbeamtung?

    Folgender Fall:
    Eine Person hat ihr Referendariat in NRW fürs Gymnasiallehramt erfolgreich beendet. Jetzt kann sich die Person auf Stellen bewerben, die zur Verbeamtung und zur Einstellung als Angestellter ausgeschrieben sind.
    Das Problem ist, dass diese Person vor genau 4 Jahren eine Verurteilung (erste und letzte bis dahin) zu 20 Tagessätzen wegen Nötigung im Straßenverkehr hatte.
    Dass diese Verurteilung für die Einstellung in den Schuldienst als Angestellter nicht hinderlich ist, ist klar, weil dafür das erweiterte Führungszeugnis Belegart OE verlangt wird, wo eine solche Tat nicht aufgelistet ist.
    Unklar ist allerdings, ob bei einer Verbeamtung auf Probezeit (die vor der Verbeamtung auf Lebenszeit kommt) auch "nur" das erweiterte Führungszeugnis verlangt wird, oder direkt ins BZR geschaut wird, wo eine solche Tat aufgelistet ist und dazu führen könnte, dass die charakterliche Eignung für eine Verbeamtung nicht gegeben ist.
    Da die Person dies nicht weiß (trotz umfangreicher Recherche), bewirbt sie sich auf eine Stelle in NRW, die für eine Verbeamtung ausgeschrieben ist.
    Ist es hierbei möglich, diese Stelle umwandeln zu lassen in ein Angestelltenverhältnis und ab dem 5. Jahr nach der Straftat (weil die Straftat ab da getilgt ist) eine Beamtenstelle zu nehmen?
    Man würde also die Verbeamtung ablehnen und erstmal sich einstellen lassen und später eine Verbeamtung beantragen. Wäre das überhaupt möglich? Wie würde das ablaufen?
    Würde, wenn festgestellt würde, dass die Verbeamtung der Vorstrafe wegen nicht geht, automatisch eine Umwandlung ins Angestelltenverhältnis bestehen?


    Der Fragesteller ist sich durchaus im Klaren, dass er bereits eine ÄHNLICHE Frage gestellt hat. Diese Frage hat jedoch einen anderen Schwerpunkt und ist daher nicht dieselbe.
  2. Gammaflyer

    Gammaflyer Star Mitglied 17.04.2017, 22:04

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    Nein, das ist eigentlich nicht unklar, da in dem anderen Thread genau das mit Verweis auf §41 (1) BZRG beantwortet wurde.
    Und damit ist das ganze jetzt angefragte Konstrukt doch hinfällig.
    Zuletzt bearbeitet: 18. April 2017
  3. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 18.04.2017, 00:41

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    So ist es.

    Allerdings können wir ja, da in der so brennend interessiert, erwähnen, dass man ein solches Beschäftigungsverhältnis überhaupt nicht umwandeln kann.

    Man benötigt ein neues. D.h., wer eine geplante Stelle für Angestellte Lehrer belegt, kann sich auf eine Beamtenstelle bewerben.

    Das wäre aber eine andere Planstelle, zumeist an anderem Ort.

    Und es macht, wie nun mehrfach erwähnt, in der Situation die beschrieben ist, überhaupt keinen Sinn.
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