Straße schon zur Hälfte überquert

Dieses Thema "Straße schon zur Hälfte überquert - Straßenverkehrsrecht" im Forum "Straßenverkehrsrecht" wurde erstellt von nicht die Mama, 15. Dezember 2016.

  1. nicht die Mama

    nicht die Mama Forum-Interessierte(r) 15.12.2016, 13:30

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    Straße schon zur Hälfte überquert

    Auch glaub ich häufig:

    Fussgänger betritt an rechts vor links Kreuzung ohne Zebrastreifen die Fahrbahn ohne Zebrastreifen, zur Überquerung im rechten Winkel, also schnellstmöglich.
    Als er in der Mitte der Fahrbahn ist, kommt ein linksabbiegendes Fahrzeug, das ihn bald anfährt, und dessen Fahrer offenbar ungehalten ist, dass jemand in seinem Fahrtweg herumtrödelt und offenbar keinesfalls anhalten möchte.

    Oder die Variante:
    Er hat die Straße fast zu überqueren geschafft, als jemand auf dem verbleibenden Rest der Straße, den er noch vor sich hat, sein vermeintliches Vorrecht als KFZ aufgrund der Nichtexistenz eines Zebrastreifens durchsetzt. Fährt also dem Fussgänger fast über die Zehen.

    Sollten sich Fussgänger in diesen Situationen angewöhnen, auf der Hacke kehrt zu machen und zum Ausgangsbürgersteig zurückzukehren, damit die Autofahrer nicht gestört werden?

    Man stelle sich in diesen Fällen den Fussgänger als eine nicht alt aussehende Person mit leichter Gehbehinderung vor.

    Meinungen?
  2. WeisWas

    WeisWas Senior Mitglied 15.12.2016, 14:06

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    Man kann sich über alles aufregen, muss es aber nicht.
    Wenn er sich genauso über die Autofahrer freut, die ihn freundlich über die Straße winken - und das sind bestimmt mehr - , wie er sich über die anderen ärgert, stimmt der Schnitt. ;)
  3. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 15.12.2016, 16:04

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    Fußgänger haben Vorrang vor Abbiegern - genau wie Radfahrer. Fährt das Fahrzeug geradeaus über die Kreuzung, ist der Fußgänger wartepflichtig, der die Fahrbahn überqueren will.
    Hier hätte also der Linksabbieger dem Fußgänger den Vorrang gewähren müssen, egal wie weit dieser schon die Fahrbahn überquert hatte.
    Mal davon abgesehen, daß kein Verkehrsteilnehmer seine Vorfahrt/seinen Vorrang erzwingen darf, verstößt das gegen §1 StVO.
    Siehe oben. Der Fußgänger, der an einer Kreuzung eine Fahrbahn überquert, hat Vorrang vor Fahrzeugen, die in diese Fahrbahn einbiegen. Der Autofahrer, der an der Kreuzung weiter geradeaus fährt, hat Vorrang vor Fußgängern, die die Fahrbahn überqueren wollen.
    Das ist an sich unerheblich, aber jeder Verkehrsteilnehmer muss gegenüber erkennbar schwächeren, behinderten Verkehrsteilnehmern besondere Rücksichtnahme walten lassen. Ergibt sich indirekt auch aus §1 StVO.

    Einschlägig sind hier

    §9 StVO
    (3) Wer abbiegen will, muss entgegenkommende Fahrzeuge durchfahren lassen, Schienenfahrzeuge, Fahrräder mit Hilfsmotor und Fahrräder auch dann, wenn sie auf oder neben der Fahrbahn in der gleichen Richtung fahren. Dies gilt auch gegenüber Linienomnibussen und sonstigen Fahrzeugen, die gekennzeichnete Sonderfahrstreifen benutzen. Auf zu Fuß Gehende ist besondere Rücksicht zu nehmen; wenn nötig, ist zu warten.

    und

    §25 StVO
    (3) Wer zu Fuß geht, hat Fahrbahnen unter Beachtung des Fahrzeugverkehrs zügig auf dem kürzesten Weg quer zur Fahrtrichtung zu überschreiten, und zwar, wenn die Verkehrslage es erfordert, nur an Kreuzungen oder Einmündungen, an Lichtzeichenanlagen innerhalb von Markierungen oder auf Fußgängerüberwegen (Zeichen 293). Wird die Fahrbahn an Kreuzungen oder Einmündungen überschritten, sind dort vorhandene Fußgängerüberwege oder Markierungen an Lichtzeichenanlagen stets zu benutzen.
    CEMartin gefällt das.
  4. Dantelaw

    Dantelaw Junior Mitglied 03.01.2017, 15:31

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    Der Autofahrer muss bei seiner Fahrt sicherstellen, dass er keiner Person schadet. Muss man sich immer als starke Figur echauffieren?
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